
Gruppenliga: Eschwege erreicht nur 2:2 gegen Rengershausen und verliert Relegationsplatz
SV 07 am Boden zerstört
Die SV 07 Eschwege kam gegen den Tabellendreizehnten Rengershausen nicht über ein 2:2 Unentschieden hinaus und hat damit am letzten Spieltag den schon sicher geglaubten Relegationsplatz zur Verbandsliga verspielt. 07 ging zwar durch Matthias Kaufmann in Führung, musste in der zweiten Hälfte aber zwei Gegentore hinnehmen. Erst in der 90. Spielminute schaffte Sascha Fricke den Ausgleich. Durch ein 7:2 in Heiligenrode ist Wolfsanger in letzter Sekunde in der Tabelle an Eschwege vorbeigezogen.
Eschwege - Rengershausen 2:2 (1:0)
Knackpunkt des Spiels war sicherlich die verletzungsbedingte Auswechselung von Alexander Bazzone Mitte der zweiten Halbzeit. Der Dauerläufer im Mittelfeld musste nach einem Zusammenstoß mit seinem Gegenspieler das Feld verlassen. Für ihn kam Fati Hanna in die Partie, der Bazzone nicht annähernd ersetzen konnte.
Aber auch in der ersten Stunde des Spiels entfaltete sich Eschwege nicht wie gewohnt. Mit Fernschüssen durch Alexander Bazzone, Jan Kaufmann und Sascha Fricke näherten sie sich dem Gehäuse des Gegners an. In den ersten 20 Minuten lastete der Druck, ein frühes Tor schießen zu wollen, wie Blei auf den Eschweger Spielern. Das scheinbar erlösende 1:0 erzielte Matthias Kaufmann per Kopfball nach einer Flanke von Rico Baumann (27.). Doch das Tor ließ keinen Knoten platzen. Matthias Kaufmann umkurvte bei einem Konter den Torwart, statt querzupassen. Als er nicht mehr wusste, was er mit dem Ball anfangen soll, legte er eine Schwalbe hin, die der Schiedsrichter mit gelb „belohnte“.
In der Halbzeit drang das Zwischenergebnis von den anderen Plätzen auf die Torwiese. Tabellenführer Vellmar lag 1:0 vorn, der Tabellendritte Wolfsanger schon 4:1. Der Sechs Tore Vorsprung schmolz. Rengershausens Gegner im Abstiegskampf BC Sport führte dagegen in Wattenbach.
Schon fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff erzielte Stürmer Baksoy, der in der ersten Halbzeit noch eine riesige Chance ausgelassen hatte, den 1:1-Ausgleich. Nach Bazzones Auswechselung hatten Kaufmann, Fricke und der eingewechselte Zak beste Chancen, scheiterten aber allesamt. In die Drangphase konterte Serkan Guerleyen das 2:1. Frickes verwandelter Foulelfmeter sorgte in der Nachspielzeit nur noch für Ergebniskosmetik. Von Tobias Stück, Werra-Rundschau.
SV 07: Göhler - Sankiewicz, Schindewolf, M. Kaufmann (58. Orlowski), Baumann, Jarosz, Bazzone (68. Hanna), Degenhardt, J. Kaufmann, Fricke, von Nessen (46. Zak).
Tore: 1:0 M. Kaufmann (27.) 1:1 Baksoy (50.), 1:2 Guerleyen (80.), 2:2 Fricke (90.)

Völlig fertig waren Eschweges Spieler nach dem Schlusspfiff. Das 2:2 gegen Rengershausen hat alle Aufstiegshoffnungen zerstört. Betreuer Helmut Schröter hat gleich nach der Partie mit dem Trösten begonnen. Foto: Carl-Heinz Greim, Werra-Rundschau.
Fußball-Gruppenliga: Vor dem letzten Spieltag vier Tore Vorsprung vor Wolfsanger
SV 07 baut Vorsprung aus
Fußball-Gruppenligist SV 07 Eschwege bleibt weiter im Aufstiegsrennen. Am Sonntag bezwangen die Dietemänner vor eigener Kulisse die SG Schauenburg mit 6:1 (2:0) und verteidigten souverän Rang 2.
In einer über weite Strecken einseitigen Partie, machten sich die favorisierten Eschweger im ersten Abschnitt das Leben einmal mehr schwer. Nach der frühen Führung durch Sascha Fricke, blieben in vielen Phasen in Mittelfeld und Angriff Konzentration und Präzision auf der Strecke was dazu führte, dass die Gäste ab und an zu gefährlichen Angriffen kamen. Sehr zum Unmut von Trainer Chris Jauer, der lautstark von Außen von seinen Mannen mehr Biss und Zielstrebigkeit einforderte.
Vorteile nicht genutzt
Die spieltechnisch klar überlegenen Dietemänner machten zwischen der 15. und 45. Minute einfach zu wenig aus ihren Möglichkeiten, ließen sich in unnötige Zweikämpfe ein bzw. fehlte dem finalen Pass meistens das richtige Timing. Wie es gehen kann, demonstrierten die Eschweger nach knapp einer halben Stunde, als Bastian Degenhardt nach einer kurzen Drehung an der Strafraumgrenze abzog und zum 2:0 einschoss.
Pausenansprache wirkt
Die Pausenansprache von Trainer Chris Jauer schien gefruchtet zu haben, denn nach dem Wechsel agierten die Dietemänner endlich zielstrebiger und hatten Erfolg. Jan Kaufmanns 3:0 hatte schon vorentscheidenden Charakter und als nach gut einer Stunde Sascha Fricke die exzellente Vorarbeit von Jan Kaufmann zum 4:0 abschloss, war das Spiel gelaufen, zumal Bastian Degenhardt nur wenig später mit einem gekonnten Solo auf 5:0 erhöhte.
In der Schlussphase des insgesamt fair geführten Spiels dann noch einmal zwei Treffer. Zunächst nutzte Benjamin Lecke ein Abstimmungsproblem in der Eschweger Abwehr zum 1:5, ehe vom Anstoß weg Rico Baumann mit seinem Treffer zum 6:1 den Schlusspunkt setzte.
• SV 07: Göhler, Schindewolf, Sankiewicz, M. Kaufmann (55. Orlowski), Baumann, Jarosz (73. Kirschner), Bazzone, Degenhardt, von Nessen (68. Zak), J. Kaufmann, Fricke.
Tore: 1:0 Fricke (4.), 2:0 Degenhardt (32.), 3:0 J. Kaufmann (52.), 4:0 Fricke (65.), 5:0 Degenhardt (68.), 5:1 Lecke (90.), 6:1 Baumann (90.). Von Dieter Möller, Werra-Rundschau.

Bastian Degenhardt traf beim 6:1-Erfolg der SV 07 Eschwege gegen die SG Schauenburg zum 2:0 und ist in dieser Szene nach einem gelungenen Solo zum 5:0 erfolgreich. Foto: Carl-Heinz Greim, Werra-Rundschau.
Fußball-Kreisoberliga: Der SC Niederhone beendet die Saison mit einem Auswärtssieg im Stadtduell
André Hoßbach schießt erlösendes Tor
Nach einem hart umkämpften Spiel sichert sich der SC Niederhone gegen Eschwege 07 II einen verdienten Sieg im Stadtderby. Lange Zeit stand es 0:0, bevor André Hoßbach seine Mannschaft auf die Siegesstraße führte.
Eschwege II - Niederhone 0:3 (0:0)
Auf einem schwer bespielbaren Platz, der an manchen Stellen nur Sand aufwies, spielte der SCN von Beginn an sehr offensiv. Die Eschweger konnten jedoch gut dagegenhalten, verdankten es aber auch den Gästen, dass kein Tor fiel, da diese ihre hochkarätigen Chancen nicht nutzen konnten. Im Verlauf der ersten Halbzeit kam dann auch 07 II zu seinen Chancen. Doch Sascha Dilling konnte zweimal grandios parieren, so dass es weiterhin unentschieden stand. Ein deutliches Chancenplus lag aber auf Seiten der Niederhöner, die es aber auch bis zur Halbzeit nicht schafften, den Ball im gegnerischen Gehäuse unterzubringen.
Ab Beginn des zweiten Durchgangs drängte der SCN energisch auf das Führungstor, vor allem René Rüppel konnte auf der linken Seite viele positive Akzente setzen. Der Eschweger Torhüter verhinderte mit guten Paraden den Rückstand. Ein Konter der Gastgeber führte in der 65. fast zu einem Tor, der Ball prallte aber vom Pfosten zurück ins Feld.
Nach 70. Minuten fiel dann das erlösende 1:0 für den SC Niederhone. Hoßbach konnte das runde Leder aus kurzer Distanz im Tor unterbringen. Nur fünf Minuten später machte Michael Böttner mit einem Kopfballtor alles klar. Die ehrgeizigen Eschweger versuchten sich gegen die Niederlage zu stemmen, der Ausgleich wollte jedoch nicht fallen.
In der 85. stellte Thilo Bick per Foulelfmeter den 3:0 Endstand her. Von Leonard Csenar, Werra-Rundschau.

Die Niederhöner Max Köhler (l.) und Jan Kirschner können zwar den 07-Angreifer nicht stellen, aber es springt auch nichts Zählbares bei der Aktion heraus. Foto: Carl-Heinz Greim, Werra-Rundschau.
Fußball-Gruppenliga: 07 will hoch, die Eintracht drinbleiben
Die Aufgaben am vorletzten Spieltag sind schwer, sollten aber zu lösen sein
Noch 180 Minuten trennen die Mannschaften der Fußball-Gruppenliga vom Saisonende, doch weder im Titelrennen noch im Abstiegskampf sind bisher endgültige Entscheidungen gefallen. Während Eschwege 07 noch auf den direkten Wiederaufstieg in die Verbandsliga hofft, versucht der TSV Wichmannshausen den Sturz in die Kreisoberliga zu vermeiden. Am Wochenende warten auf beide Vertreter im letzten Heimspiel der Saison zwar unbequeme, aber durchaus lösbare Aufgaben.
Wichmannshausen-Wattenbach. Drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang, fünf auf einen direkten Abstiegsplatz: Die Chancen stehen gut für den TSV Wichmannshausen, um auch im siebten Jahr in Folge die heimischen Farben in der Gruppenliga vertreten zu können. Mit dem TSV Wattenbach, gegen den in der Vorrunde unglücklich mit 1:3 verloren wurde, stellt sich der Tabellensechste bei den Schützlingen von Thomas Hesse vor. Zuletzt kassierten die Söhrewälder zwei deutliche Niederlagen, so dass der TSV mit guten Chancen ins Rennen geht. Sollten einige in der letzten Woche schmerzlich vermisste Stammspieler ins Team zurückkehren und die Tugenden Kampf und Einsatz in die Waagschale geworfen werden, dürfte ein Sieg möglich sein, mit dem zumindest der direkte Abstieg verhindert wäre.
Eschwege 07-Schauenburg. Direkter Aufstieg, Relegationsrang oder der undankbare dritte Platz: Alles ist möglich für die Dietemänner, die das beste Rückrundenteam der Liga stellen und nun die SG Schauenburg (Hinspiel 5:0 ) erwarten. Die Gäste spielen bisher ebenfalls eine sehr gute Rückrunde und mussten erst einmal den Platz als Verlierer verlassen. Dies allerdings vor vierzehn Tagen bei der SG Witzenhausen mit 1:4. Und auch das magere 2:2 letzte Woche gegen Sandershausen wird die Elf um Kapitän Göhler nicht gerade in Ehrfurcht erstarren lassen. Fakt ist auch, dass der achte Sieg in Folge benötigt wird, wenn der Aufstiegstraum weitergehen soll.Von Stefan Konklowsky

Fußball-Gruppenliga: Mit dem 5:3 bei Eintracht Baunatal feierten die Eschweger den siebten Sieg in Serie
07 hält Kurs in Richtung Verbandsliga
„Vorne hui „ und „hinten pfui“. So präsentierte sich die Spielvereinigung 07 Eschwege beim Gastspiel in Baunatal. Am Ende aber überwog das „Hui“ im Spiel der Dietemänner, die sich in einem spannenden Gruppenligaspiel am Ende mit 5:3 durchsetzen konnten und weiter den Wiederaufstieg in die Verbandsliga im Visier haben.
Eintracht Baunatal-Eschwege 07 3:5 (1:3)
Bis der siebte Sieg in Serie für die Kreisstädter perfekt war, mussten die Anhänger der SV 07 durch ein Wechselbad der Gefühle. Nachdem die Schützlinge von Trainer Chris Jauer lange Zeit bereits wie der sichere Sieger aussahen, standen die Volkswagenstädter in der Schlussphase dicht vor dem Ausgleich, ehe ein Treffer von Philipp Orlowski (89.) kurz vor dem Abpfiff die Entscheidung brachte. Dabei hatte es gut für die Eschweger begonnen. Bereits nach elf Minuten durften sie den ersten Treffer bejubeln, als Mittelfeldmotor Jan Kaufmann eine Flanke von Rico Baumann im Fünfmeterraum per Kopf zur Führung verwandelte.
Die kalte Dusche jedoch nur zwei Minuten später als Nils Willer eine der vielen Abwehrschwächen zum Ausgleich für die Hausherren nutzte. Besser dann aus Sicht der Gäste der weitere Verlauf der ersten Halbzeit. Zunächst erzielte Rico Baumann mit einem direkt verwandelten Freistoß von der Strafraumgrenze die erneute Eschweger Führung (32.) und kurz vor der Halbzeit buchte Bastian Degenhardt mit seinem Tor (42.) sogar noch die 3:1-Führung für den Gast von der Werra.
In trockenen Tüchern schien der Sieg dann nach 70 Minuten, als Tobias Zak per Kopf eine Freistoßvorlage von Rico Baumann verwandelte. Erneute Schwächen der instabilen Eschweger Defensivabteilung brachten dann die Gastgeber zurück ins Spiel. Jan-Peter Lang (74.) und Nils Willer mit seinem zweiten Treffer (75.) läuteten per Doppelschlag die heiße Endphase ein in der der Ausgleich mehrfach in der Luft lag. Tiefes Durchatmen im Lager der Spielvereinigung, als ein Schuss der Hausherren fünf Minuten vor dem Abpfiff nur am Pfosten landete, bevor dann Philipp Orlowski für das Happyend sorgte.
• SV 07 mit : Göhler - Bazzone, Jarosz, Sankiewicz, Baumann - M. Kaufmann (88. Borkenhagen), J. Kaufmann, Zak (71. F. Hanna), von Nessen - Degenhardt (55. Orlowski), Fricke.

Fußball-Gruppenliga: Mit dem souveränen 3:0-Erfolg gegen Calden/Meimbressen festigen die Dietemänner Rang Zwei im Klassement
Eschwege 07 bleibt dem Spitzenreiter dicht auf den Fersen
Mit dem sechsten Sieg in Folge verteidigten die Dietemänner ihre gute Ausgangsposition im Rennen um den Wiederaufstieg in die Verbandsliga.
Eschwege-Calden/Meimbr. 3:0 (1:0)
Einen zu keiner Zeit gefährdeten Sieg der Gastgeber sahen die Zuschauer bei hochsommerlichen Temperaturen auf der Eschweger Torwiese. Bereits nach zwei Minuten hätte der wiedergenesene Sascha Fricke die SVE in Führung bringen können, doch er verpasste knapp. Auch danach waren die Rollen klar verteilt. Die Gastgeber erspielten sich eine deutliche optische Gelegenheit, die Gäste standen tief in der eigenen Hälfte und waren lediglich auf Torsicherung bedacht.
Doch da man sich im Passspiel nach vorne zu viele Ungenauigkeiten leistete und auch bei Standardsituationen diese nicht konsequent genug ausführte war es zunächst kein Problem für die abstiegsgefährdeten Gäste, ihr Tor sauber zu halten. Erst eine Standardsituation führte zum 1:0: Sebastian von Nessen nutzte die Konfusion nach einer Ecke und beförderte den Ball technisch stark und humorlos ins Netz (26.)
Mit der Einwechslung von Philipp Orlowski für Andre Borkenhagen mit Beginn der zweiten Halbzeit wurde die Eschweger Daueroffensive gestartet gegen die harmlosen Gäste, die kaum noch über die Mittellinie kamen.
Nachdem Fricke erneut knapp verpasst hatte, Orlowskis Schuss pariert wurde, war es Fricke, der sich im richtigen Moment löste und mit einem trockenen Schuss für das 2:0 sorgte (56.). Wenn man den Hausherren einen Vorwurf machen kann, dann den, dass sie versäumten einen höheren Sieg zu feiern, denn Chancen dafür gab es in Hülle und Fülle. Mit einem perfekten Kopfball nach schöner Orlowski- Flanke scheiterte Tobias Zak an der Latte, doch kurz darauf belohnte sich der eminent laufstarke Blondschopf selbst für seine insgesamt überzeugende Leistung. Mit einer herrlichen Direktabnahme nach Flanke durch von Nessen (78.) erzielte er den dritten Treffer und gleichzeitig das Tor des Tages. Kurz vor Schluss durfte dann auch Torwart Danny Göhler mitspielen, als plötzlich Marcel Collura alleine vor ihm auftauchte, doch der Eschweger Kapitän löste diese Aufgabe souverän, so dass unter dem Strich ein hochverdientes 3:0 für die SV 07 steht. Von Stefan Konklowsky
• SV 07 mit: Göhler, Baumann, Sankiewicz, Jarosz, Schindewolf, Degenhardt (78. Kirschner), von Nessen (81. Hanna), Borkenhagen (46. Orlowski), Fricke, J.Kaufmann, Zak. • Tore: 1:0 von Nessen (26.), 2:0 Fricke (56.), 3:0 Zak.

Gruppenliga: SV 07 verteidigt mit 3:1 Auswärtserfolg beim KSV Baunatal Platz zwei
Eschwege 07 weiter auf Kurs
Keine Glanzleistung, aber erneut drei Punkte mit nach Hause gebracht. Das Gastspiel der Dietemänner in der Volkswagenstadt hat die Verteidigung des zweiten Tabellenplatzes gegenüber dem punktgleichen TSV Wolfsanger zur Folge.
KSV Baunatal II-SV 07 Eschwege 1:3 ( 0:2)
Trotz des Sieges fasste SV 07-Sprecher Kreiselmeyer die Geschehnisse der neunzig Minuten mit gemischten Gefühlen zusammen. Gleich drei verletzungsbedingte Auswechslungen musste Eschwege tätigen. Tübbicke wurde ein- und wieder ausgewechselt.
Bereits nach einer Viertelstunde trug sich Sebastian von Nessen in die Torschützenliste ein und besorgte das 1:0 für die Elf von Chris Jauer. Technisch elegant mit der Brust angenommen setzte der quirlige Mittelfeldspieler im Strafraum eine Direktabnahme hinterher und versenkte das Leder zur Führung. Danach verwalteten die Gäste das zähe Spiel, um kurz vor der Halbzeit der Heimelf den nächsten Nadelstich zu versetzen. Jan Kaufmann platzierte vom Strafraum den Ball unhaltbar für den gegnerischen Torwart im rechten oberen Eck.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit kam dann Fadih Hanna zu seinem Debüt in der ersten Mannschaft der SV 07. Er ersetzte den verletzten von Nessen. Spannung kam nur noch in den letzten vier Minuten, nachdem Bravo-Sanchez den Anschlusstreffer für den KSV erzielen konnte. In der Nachspielzeit dann Vollversammlung im 07-Strafraum bei einer Ecke für die Gastgeber. Der abgewehrte Ball kam dann zu Philipp Orlowski, der den an der Mittellinie platzierten Pavel Jarosz in Position brachte und der beste Eschweger an diesem Tag spazierte samt Ball ins verweiste Gehäuse der Gastgeber und besorgte den verdienten Endstand.
• SV 07: Göhler, Baumann, Schindewolf, M. Kaufmann (17. Tübbicke, 70. Borkenhagen), J. Kaufmann, Jarosz, Degenhardt, von Nessen (46. F. Hanna), Orlowski, Zak.
• Tore: 0:1 v. Nessen (15.), 0:2 J. Kaufmann (45.), 1:2 Bravo-Sanchez (86.), 1:3 Jarosz (90.) Von Stefan Konklowsky, Werra-Rundschau

Pawel Jarosz avancierte in Baunatal zum besten Spieler von Eschwege 07. Den 1:3-Endstand erzielte er in der Nachspielzeit selbst. Foto: Carl-Heinz Greim, Werra-Rundschau



11.04.2011 - Fußball-Kreisoberliga: SV-Verantwortliche staunen über den Auftritt des Teams - 3:2-Heimsieg
„Das beste Spiel seit über zehn Jahren“
Eschwege. „Ganz herausragend, außergewöhnlich!“ Matthias Kreiselmeyer staunte auch eine Stunde nach dem Auftritt der zweiten Mannschaft der SV 07 Eschwege noch über die abgelaufenen 90 Minuten. „Ich bin seit über zehn Jahren im Verein, aber noch nie habe ich ein so starkes Spiel unserer zweiten Mannschaft gesehen. Riesenkompliment!“ Neben der Einstellung und zahlreichen spielerischen Glanzpunkten stimmte am Ende auch das Ergebnis für die Gastgeber. Matchwinner war Johannes Deisling mit zwei Treffern.
Eschwege 07 II-Lossetal II 3:2 (0:0)
Bereits im ersten Durchgang glänzten die Hausherren mit mehrfachen Doppelpass-Kombinationen und zielstrebigen Aktionen. Dabei zeichnete sich die Defensive mit starkem Stellungsspiel und großer Laufbereitschaft aus, während in der Offensive das Flügelspiel forciert und immer auf den Pass in die Spitze hingearbeitet wurde. Nach dem frühen Rückstand in der zweiten Hälfte glich Johannes Deisling im Gegenzug per sehenswertem Heber über den Torhüter aus. Wiederum nur kurze Zeit später ein Eigentor von Markus Deisling, der von Aushilfskeeper Hassan Ghadban unglücklich angeschossen wurde. Doch dann war wieder Johannes Deisling zur Stelle, besorgte den erneuten Ausgleich. Kurz vor Schluss setzte Nacer Gasmi per Freistoß dem Spiel endgültig die Krone auf. Von Nico Beck, Werra-Rundschau
• Tore: 0:1 (49.), 1:1 J. Deisling (50.), 1:2 M. Deisling (ET, 56.), 2:2 J. Deisling (FE, 66.), 3:2 Gasmi (87.).

Nacer Gasmi (Mitte) zog im Mittelfeld die Fäden und sorgte per Freistoß aus 20 Metern für den Endstand. Foto: Nico Beck, Werra-Rundschau
04.04.2011 - Fußball-Gruppenliga: 2:0-Erfolg im Kreisderby bei der SG Witzenhausen
Last-Minute-Tore der SV 07
Eschwege. Last-Minute-Tore in der Nachspielzeit beider Halbzeiten bescherten der SV 07 Eschwege einen 2:0 (1:0)-Auswärtserfolg im Kreisderby bei der abstiegsbedrohten SG Witzenhausen und nährte weiter die Hoffnung auf Relegationsplatz 2. „Es wird ein schweres Unterfangen“, weiß 07-Sprecher Matthias Kreiselmeyer nicht nur angesichts des Sechs-Punkte-Vorsprungs des TSV Wolfsanger, der einen knappen 2:1-Erfolg gegen Eintracht Baunatal feierte. Auch die spielerische Leistung der Dietemänner in Witzenhausen war erneut alles andere als hoffnungsträchtig.
Frei nach dem Motto Hauptsache gewonnen standen am Ende drei Punkte auf dem Konto der Eschweger, die in den kommenden Wochen aber auf ihren defensiven Mittelfeldspieler Alexander Bazzone verzichten müssen, der sich in ein Handgemenge mit seinem Gegenspieler einließ, so dass der äußerst kleinlich pfeifende Unparteiische beide mit rot (88.) vorzeitig zum Duschen schickte.
Niveauarme Partie
In einer niveauarmen Partie verstanden es die Eschweger erneut nicht ihre durchaus vorhandenen spielerischen Qualitäten abzurufen. Allein am unebenen Geläuf konnte es nicht gelegen haben, dass hüben wie drüben lediglich eine torreife Situation zu verzeichnen war, die aber von den Torhütern bereinigt wurde. In der zweiten Minute der Nachspielzeit dann aber doch noch die Eschweger Führung, als ein „Kuller-Kopfball“ von Matthias Kaufmann zum 1:0 über die Linie trudelte.
Nach dem Wechsel sorgten ein Freistoß von Rico Baumann (48.), und ein Volleyschuss von Matthias Kaufmann für Gefahr, so dass es dem zur Pause für Tobias Zak gekommenen Philipp Orlowsky vorbehalten blieb per Abstauber das entscheidende 2:0 (90.+3) zu markieren. „Auf einem schlechten Platz war es unser bisher schlechtestes Saisonspiel“, analysierte Matthias Kreiselmeyer im WR-Gespräch und prangerte an, dass die Mannschaft weder den Kampf angenommen noch den nötigen Druck auf den Gegner ausgeübt hat. Von Dieter Möller

Matthias Kaufmann (2,v.r.) ebnete mit seinem Kopfballtor in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit der SV 07 Eschwege den Weg zum 2:0-Erfolg in Witzenhausen. Foto: Carl-Heinz Greim
04.04.2011 - Fußball-Kreisoberliga: Eintracht-Stürmer Dominik Zimmermann Sonntag als Allrounder im Einsatz
Vom Würstchengrill zum Ausgleichstor
Wichmannshausen. Äußerst schwaches Niveau, viele Chancen, aber nur zwei Tore, dafür aber eine interessante Personalie. Dominik Zimmermann begann seinen Arbeitstag für den Fußball-Kreisoberligisten Wichmannshausen am Würstchengrill, wurde später von Coach Michael Rabe eingewechselt und erzielte in der 88. Minute den Ausgleich gegen Eschwege 07 II. Eine Geschichte, die der Fußball schreibt.
Wichmannshausen II-Eschwege 07 1:1 (0:1)
Gerd Werner, Spieler der ersten Mannschaft, war auf dem Sportplatz in Wichmannshausen am besten zu verstehen. Lautstark gab er nicht nur Anweisungen aus den Reihen der Zuschauer, sondern animierte und motivierte das TSV-Reserve-Team. Geholfen hat es allerdings nicht viel, die Partie hat nichts an Klasse gewonnen, auf beiden Seiten bestimmte Stückwerk die 90 Minuten. Das geht in der Kreisoberliga bei vielen Mannschaften deutlich besser.
Bis zum Höhepunkt der ersten Halbzeit dauerte es sage und schreibe 42 Minuten, ehe Mike Trapp das Leder maßgeschneidert für Nacer Kasmi auflegte, der Torwart Niklas Reimuth keine Chance ließ.
Waren es in der ersten Halbzeit die Eschweger, die mehr Spielanteile hatten, so ging das Geschehen jetzt mehr von der Eintracht aus. Die besseren Möglichkeiten verzeichnete aber 07. Drei Hochkaräter wurden leichtfertig ausgelassen. In der 70. und 75. Minute marschierte Kasmi allein auf Torwart Reimuth zu, der den ersten Versuch zur Ecke lenkte, den zweiten zirkelte Kasmi am Pfosten vorbei. Und in der 78. Minute konnte sich Kevin Pröschel die Ecke aussuchen, doch er schoss überhastet und einen geschätzten Meter übers Tor.
Zuvor scheiterte auf der Gegenseite allerdings Sascha Asbrand an der Latte (65.). In der Endphase drückte dann der TSV auf den Ausgleich und wurde belohnt. Der Außenristschuss aus 22 Metern rechts versetzt fand den Weg, unhaltbar für Maik Lorchheim, in die rechte lange Ecke. Ein Traumtor. Gut, dass die Eschweger einen aufmerksamen noch A-Jugendlichen Marcel Dittrich in ihren Reihen hatten. Er klärte nach Zimmermanns Kopfball auf der Linie (82.) und lenkte den Ball in der 84. Minute nach fairem Zweikampf mit Tim Heckmann zur Ecke. Diese Situation roch allerdings klar nach einer Abseitsstellung des ebenfalls noch A.Jugendlichen Eintracht Akteurs. Von Harald Triller
• Tore: 0:1 Kasmi (42.), 1:1 Zimmermann (88.).
01.04.2011 - Fußball-Gruppenliga: Eschwege 07 hat Platz zwei fest im Visier - Eintracht kann Boden gutmachen
Beim Kreisderby Siegesserie fortsetzen
Eschwege. Ein ganz wichtiges Spiel wartet am Samstag auf den TSV Wichmannshausen. Mit der SG Calden/Meimbressen gastiert der Tabellenvorletzte der Fußball-Gruppenliga bei den Hesse-Schützlingen, die mit einem Sieg sieben Punkte Abstand zwischen sich und die Abstiegsränge bringen könnten. Guten Mutes fährt Eschwege 07 zum Kreisderby nach Witzenhausen, das im Aufstiegskampf den nächsten Dreier bei der abstiegsgefährdeten SG landen will.
Wichmannshausen-Calden/Meimbressen (Hinspiel: 2:4)
3:19 Tore, ein Punkt aus vier Spielen und ein bisher erfolgloser Trainerwechsel. So lautet die wenig furchteinflößende Bilanz der Gäste in diesem Jahr, so dass der TSV das erste mal seit langer Zeit wieder die Favoritenrolle innehat in einem Sechs-Punkte-Spiel für beide Teams. Allerdings zeigte die SG letzte Woche gegen Aufstiegsaspirant Wolfsanger eine ordentliche Leistung und unterlag nur unglücklich 0:2. Die Gastgeber sind folglich gewarnt, peilen aber dennoch im dritten Heimspiel des Jahres den dritten Sieg gegen die bisher in elf Auswärtspartien erst einmal siegreichen Gäste an.
SG Witzenhausen-Eschwege 07 (Hinspiel 0:5)
Nicht nur die Eschweger Fans, sondern auch die aus Wichmannshausen dürften den Dietemännern die Daumen drücken, wenn die Jauer-Elf zum Derby bei der SGW antritt, die ist in diesem Jahr nach zwei Spielen noch ohne Punktgewinn und mittlerweile bedrohlich nahe an die Abstiegsplätze gerutscht. Größtes Problem der Heimelf ist die Misere im Sturm, denn mit nur 24 Treffern stellt man den mit Abstand schwächsten Angriff der Liga. Spielerisch ist die Elf von Trainer Berndt in der Lage mit jedem Gegner mitzuhalten. So heißt es aufpassen für die in diesem Jahr noch unbesiegten Eschweger (4 Siege, 1 Remis), um weiter in der Spur zu bleiben, damit die Distanz zum Führungsduo aus Vellmar und Wolfsanger nicht größer wird. Von Stefan Konklowsky

Auf Tore von Tobias Zak (rechts) setzt Eschwege 07 beim Gruppenliga-Kreisderby in Witzenhausen. Foto: Carl-Heinz Greim
30.03.2011 - SV 07 unterstützt Dominik Weerkamp
Spontan und gern hat sich die SV 07 Eschwege entschlossen, sich an dem nachstehenden Spendenaufruf zu beteiligen. Dominik wohnt in Eschwege – Oberdünzebach und benötigt finanzielle Unterstützung. Zusätzlich werden wir bei den nächsten Heimspielen unserer 1. Mannschaft eine Spendaktion durchführen.
Hallo liebe Sportfreunde,
am 18.6.2011 findet ein Fußballspiel, OSC Vellmar Alte Herren - Bayer Leverkusen Traditionself, auf dem Kunstrasenplatz im Anschluss an das Alte Herren Turnier des OSC Vellmar statt. Das Spiel ist ein Benefizspiel zugunsten von Dominik Weerkamp, dem Sohn unseres Physiotherapeuten, der bei einem Badeunfall im Sommer letzten Jahres in Eschwege schwer verunglückte. Seitdem hat Dominik zwar große Fortschritte gemacht, doch eine vollständige Genesung ist derzeit ausgeschlossen. Die Querschnittslähmung hat sich regeneriert, aber Laufen ist derzeit nur mit elektronischer Unterstützung des Bewegungsapparates möglich.
Die Therapien und Rehamaßnahmen sowie Umbauarbeiten im Haus von Dominik haben große finanzielle Aufwendungen für seine Familie bedeutet. Diese Kosten möchten wir mittragen und haben deshalb dieses Spiel ins Leben gerufen. Die Leverkusener haben sofort zugesagt und bestreiten dieses Spiel ohne Gage. So klangvolle Namen wie Ulf Kirsten, Hans-Peter Lehnhoff, Carsten Ramelow, Markus Feinbier, Michael Braun, Peter Gmein, Markus van Ahlen haben bereits ihre Teilnahme zugesagt. Deshalb werden wir versuchen, eine große Summe aufzubringen und dafür brauchen wir Eure Unterstützung. Nach dem Spiel besteht im Rahmen eines gemütlichen Beisammenseins die Möglichkeit direkt Kontakt mit den Fußballgrößen von einst herzustellen und den Plausch über vergangene Fußballzeiten zu vertiefen.
Bereits kleine Geldspenden auf das u.a. geführte Konto beim Kuratorium für behinderte Menschen helfen uns weiter. Das Kuratorium stellt auch Spendenbescheinigungen aus. Wir hoffen auf Eure Hilfe und Euch auch als Zuschauer am 18.6.2011 um 16 Uhr begrüßen zu dürfen. Der Eintritt zu diesem Spiel ist übrigens kostenlos, wir hoffen aber, mit Spenden die Einnahmen und damit auch den Betrag an Dominik auf eine beträchtliche Summe anwachsen zu lassen.
Spenden an:
Kuratorium Aktion für Behinderte Stadt und Landkreis Kassel ( Engels )
Spendenkonto : Kasseler Sparkasse, BLZ 52050353, KtoNr 30384, Stichwort Dominik Weerkamp
Danke für Eure Unterstützung
Rainer Rethemeier
OSC Vellmar
28.03.2011 - Fußball-Gruppenliga: Dietemänner müssen gegen BC Sport Kassel einigen Widerstand brechen
Eschwege 07 feiert „dreckigen“ 3:1-Sieg
Eschwege. „Für mich zählen heute nur die drei Punkte und die Gewissheit, dass meine Mannschaft gegen einen nicht zu unterschätzenden, technisch versierten Gegner dem Druck des unbedingten Siegenmüssens standgehalten hat“, filterte Eschweges Trainer Chris Jauer nach den nicht gerade berauschenden 90 Minuten schnell die positiven Aspekte heraus. Wohlwissend, dass sein Team weitaus besser spielen kann, als dies beim 3:1 (1:0)-Erfolg gegen den BC Sport Kassel der Fall war, sprach er auch von einem in der letzten Zeit viel zitierten „dreckigen Sieg“.
Die schwer zu spielende Multi-Kulti-Truppe von der Kasseler Scharnhorststraße wartete auf der Torwiese mit einigen technischen Feinheiten und viel Kampfgeist auf, wobei der eine oder andere in der Wahl seiner Mittel nicht zimperlich war. Auf der Gegenseite blieben die Dietemänner gerade im Spielaufbau einiges schuldig, verzettelten sich zu oft in Einzelaktionen, so dass die Gäste nicht allzu große Mühe hatten, um den Spielfluss der Dietemänner zu stören. Dazu gesellten sich im Abwehrverbund neben Abstimmungsproblemen auch Leichtsinnsfehler, so dass 07-Keeper Danny Göhler bereits in der Anfangsviertelstunde Kopf und Kragen riskieren musste, um gegen Winter (11.) und Ciftci (14.) einen möglichen Rückstand zu verhindern. Erst in den Schlussminuten des ersten Abschnitts wachte die SV 07 auf, verzogen Sascha Fricke und Pawel Jarosz jeweils nur knapp, ehe Sascha Fricke nach einem tollen Solo von Jan Kaufmann das 1:0 (44.) gelang.
Nach dem Wechsel schien alles für die Gastgeber zu laufen, als Bouayaya eine scharfe Eingabe von Rico Baumann zum 2:0 (50.) ins eigene Netz beförderte. Doch die Abwehr der Dietemänner agierte weiter allzu sorglos, konnten Schindewolf und Baumann den technisch versierten Oygur nicht entscheidend stören, der zum 2:1 (55.) traf.
Fortan dominierten aber nur noch die Eschweger, hatten Jarosz (58.) und Jan Kaufmann (71.) Pech mit Latte und Pfosten. Die Entscheidung dann drei Minuten vor dem Abpfiff. Zunächst scheiterte der eingewechselte Philipp Orlowski an Torhüter Meibert, den Abpraller passte Jan Kaufmann erneut zu Orlowski, der aus kurzer Distanz zum 3:1 (87.) traf. Von Dieter Möller
• SV 07: Göhler, Sankiewicz, Schindewolf, M. Kaufmann (88. Borkenhagen), Baumann, Jarosz, Bazzone, Degenhardt (66. Orlowski), Zak, J. Kaufmann, Fricke (79. Kirschner).

Diese Chance lässt sich Sascha Fricke (r.) nicht entgehen, markiert kurz vor dem Pausenpfiff die 1:0-Führung für Eschwege 07. Foto: Carl-Heinz Greim
21.03.2011 - Fußball-Gruppenliga: Punkteteilung entspricht dem Spielverlauf
Rothwesten. „Vom Anspruch her zwei Punkte zu wenig, aber vom Spielverlauf her völlig gerecht“, so bilanzierte 07-Sprecher Matthias Kreiselmeyer die Geschehnisse des Verfolgerduells der Fußball-Gruppenliga zwischen Rothwesten und der SV Eschwege 07. Mit sechs Punkten Rückstand auf Platz zwei bleiben die Dietemänner aber im Rennen um den Relegationsrang. Dabei wird dann auch Sebastian von Nessen wieder zur Verfügung stehen, der gestern erstmals nach seiner langen Verletzung auf der Bank Platz nehmen konnte.
Rothwesten-Eschwege 0:0
Es war ein über die gesamte Zeit kampfbetontes Spiel, das sich die beiden Kontrahenten lieferten. Während die ersten 45 Minuten die Gäste im Vorteil sahen, wendete sich das Blatt nach Wiederanpfiff zugunsten der Heimelf, ohne dass daraus Kapital geschlagen werden konnte. Wie bereits in den vergangenen beiden Partien begannen die Schützlinge von Chris Jauer direkt nach Spielbeginn den Gegner unter Druck zu setzen, so dass sich das Geschehen zunächst in der Hälfte der Platzherren abspielte. Leider gelang es Jan Kaufmann und Co. nicht diese Überlegenheit in Tore umzumünzen. So befreite sich Rothwesten langsam aber sicher aus der Umklammerung, ohne jedoch das Tor der Dietemänner in Gefahr bringen zu können. Möglichkeiten waren erst kurz vor dem Pausentee zu registrieren, während Jan Kaufmann und Rico Baumann für die SV 07 scheiterten, war es Kaja auf der Gegenseite, der am Tor vorbeizielte.
Losic war es direkt nach Wiederanpfiff, der den Führungstreffer für die Heimelf auf dem Fuß hatte. Aber er scheiterte ebenso wie Wörner in der 70. Minute, als der alleine vor Danny Göhler auftauchte, jedoch im Eschweger Keeper seinen Meister fand. Die beste Chance der Gäste hatte Mittelfeldmotor Alexander Bazzone, der in der 71.Minute nur knapp scheiterte und kurz danach mit einem Distanzschuss ebenfalls keinen Erfolg hatte. „Wir haben leider im zweiten Durchgang nur reagiert, statt selbst zu agieren“, sagte Matthias Kreiselmeyer abschließend. Er sieht seine Elf für die kommenden beiden Heimaufgaben gut gerüstet, in denen der Rückstand zur Spitze weiter verkürzt werden soll. Von Stefan Konklowsky
Eschwege 07 mit: Göhler - Baumann, Sankiewicz, Bazzone, J. u. M. Kaufmann, Tübbicke, Borkenhagen (65. Kirschner), Jarosz, Orlowski (55. Degenhardt), Zak (55. Schindewolf).

Hatte die größte 07-Chance: Alexander Bazzone. Foto: Greim
21.03.2011 - Fußball-Kreisoberliga: SV 07 verliert nach 2:0 noch 2:4
Hopfelde. Es fing gut an für die Reserve der SV 07 Eschwege. Doch nach dem schnellen Ausgleichstreffer direkt nach Wiederbeginn verloren die Dietemänner ihre spielerische Linie und mussten am Ende eine verdiente Niederlage quittieren.
SG Hopf/Hollstein - SV 07 II 4:2 (1:2)
Direkt nach Anpfiff war es Mike Trapp, der die Gäste in Führung brachte. Als Josef Hanna den zweiten Treffer für die SVE erzielte (15.), lag die Revanche für die 1:11 Hinrundenniederlage im Bereich des Möglichen. Nachdem Molnar den Anschlusstreffer markiert hatte (21.), war es ein verwandelter Freistoß von Matcoscheck (46.) und der zweite Treffer von Molnar (48.), der die Wende einleiteten. Mit dem 4:2 in der 73.Minute stellte Pothingem den Sieg für die Hausherren endgültig sicher.
Tore: 0:1 Trapp (1.), 0:2 Hanna (15.), 1:2/3:2 Molnar (21./48.), 2:2 Matcoschek (46.), 4:2 Pothinghem (73.). (sk)
14.03.2011 - Fußball-Gruppenliga: Eschwege siegt gegen Wattenbach 3:0 und schielt nach oben
07 ist „voll im Geschäft“
Die SV 07 Eschwege marschiert in der Rückrunde unaufhaltsam weiter. Gegen die TSG Wattenbach gab es im zweiten Spiel im Jahr 2011 den zweiten Sieg. Immer noch hat das Team von Trainer Chris Jauer kein Gegentor kassiert, mittlerweile aber schon zwölf Tore geschossen. Im Spiel gegen Wattenbach zeigte 07 über weite Strecken ein dominantes Spiel und wurde in der zweiten Halbzeit auch mit Toren belohnt.
Eschwege - Wattenbach 3:0 (1:0)
Tobias Zak hatte bereits nach 13 Minuten die Führung für die Gastgeber erzielt. Nach genialem Pass von Jan Kaufmann, der an allen drei Toren beteiligt war, erzielte er das wichtige 1:0. Die TSG Wattenbach kam nur schwer ins Spiel. In der Offensive hatten sie allerdings nur wenig zu bestellen, da der polnische Rückkehrer Adam Sankiewicz, der erst in der vergangenen Woche gegen Calden/Meimbressen sein Comeback feierte, die Defensive bestens organisierte.
Im Mittelfeld kurbelte Jan Kaufmann immer wieder das Spiel an. Er war es auch, der Matthias Kaufmann mit einer mustergültigen Flanke bediente, die er zum 2:0 einköpfte. Sechs Minuten später krönte Jan Kaufmann seine starke Leistung mit einem Tor. Nach einem dynamischen Sololauf stellte er den 3:0-Endstand her. Im Kampf um den Wiederaufstieg in die Verbandsliga hat Eschwege in der Tabelle weiter Boden gut gemacht. Die Meisterschaft scheint bei acht Punkten Rückstand utopisch. Relegationsplatz zwei ist aber durchaus realistisch. „Wir sind wieder voll im Geschäft“, sagt 07-Sprecher Matthias Kreiselmeyer und hofft schon am nächsten Spieltag auf den dritten Platz vorzurücken. Am Samstag fährt Eschwege zum Tabellendritten Rothwesten, am 23. April ist der derzeitige Tabellenzweite Wolfsanger zum entscheidenden Spiel zu Gast auf der Torwiese. Ein Vorteil liegt auf Seiten der Eschweger: Die Tordifferenz (+35) ist die beste der Liga. 07 hat die meisten Tore geschossen und die wenigsten kassiert. Von Tobias Stück
• Tore: 1:0 Zak (13.), 2:0 M. Kaufmann (75), 3:0 J. Kaufmann (80.)
• SV 07: Göhler - Sankiewicz, Tübbicke, M. Kaufmann, Baumann, Jarosz, Bazzone (82. Jo. Hanna, Borkenhagen, Zak, J. Kaufmann, Orlowski (76. Lorchheim).

Jan Kaufmann war an allen drei Eschweger Toren beteiligt und avancierte mit zwei Vorlagen und einem Tor zum besten Akteur im Spiel gegen die TSG Wattenbach. Foto: Carl-Heinz Greim

07.03.2011 - Fußball-Gruppenliga: Eschwege startet mit Kantersieg
Das hatte man sich im Vorfeld sicherlich schwerer vorgestellt bei den Dietemännern: Bei der bisher zuhause unbesiegten Spielgemeinschaft siegte man nach einer über weite Strecken des Spiels grandiosen Vorstellung auch in dieser Höhe verdient mit 9:0 und setzte im Rennen um Platz zwei gegenüber der Konkurrenz das erste dicke Ausrufezeichen im neuen Jahr.
Calden/Meimbressen-Eschwege 0:9 (0:3).
Wie harmlos die Gastgeber agierten, verdeutlich die Tatsache, dass lediglich zwei Torschüsse zu registrieren waren, wobei der sonst überhaupt nicht geforderte Torwart Dennis Göhler lediglich in der 80. Minute eingreifen musste.
Das soll jedoch nicht die starke Leistung der Dietemänner schmälern, die mit einer geschlossenen Vorstellung den Grundstein für den Kantersieg legten und andeuteten, zu welchen Leistungen sie fähig sind. Nach einer viertelstündigen Zeit des Abtastens war es Sascha Fricke, der den Bann brach und die Führung für die Gäste erzielte. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit zwangen dann die Schützlinge von Chris Jauer mit ihrem aggressiven Pressing die Hausherren immer wieder zu Abspielfehlern in der eigenen Hälfte und mit dem Doppelschlag durch Jan Kaufmann und Alexander Bazzone, zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff, war die Partie bereits zur Pause entschieden. Der in der Offensive eminent starke Jan Kaufmann war es auch, der mit seinem zweiten Treffer nach Wiederanpfiff (54.) den Gastgebern den letzten Funken Hoffnung raubte. Danach kam die Zeit des Tobias Zak, der innerhalb von zehn Minuten mit einem lupenreinen Hattrick die Führung auf 7:0 aus Sicht der Gäste ausbaute.
Auch Adam Sankiewicz zeigt ein starkes Comeback
Der auf der Sechserposition mit einer herausragenden Leistung aufwartende Pavel Jarosz belohnte sich mit seinem Treffer in der 82. Minute und Tobias Zak mit seinem vierten Treffer in der Schlussminute beendete das Schützenfest für die Kreisstädter. Neben Jarosz und Kaufmann verdiente sich der zur SV 07 zurückgekehrte Adam Sankiewicz bei seinem Comeback ein Extralob von Spartenleiter Joachim Lorchheim in einer homogenen Mannschaft.
„Allerdings werden wir diesen Erfolg richtig einordnen“, so Lorchheim, wohlwissend, dass die nächsten Gegner seinem Team mehr abverlangen dürften als die am heutigen Tag völlig überforderten Gastgeber, die nach dieser Niederlage auf einen Abstiegsplatz zurückgefallen sind. Von Stefan Konklowsky
• Eschwege mit: Göhler - Tübbicke, Sankiewicz, Schindewolf (75. Bierschenk), Baumann, Jarosz, Bazzone, Demagin (40. Kirschner), Zak, Jan Kaufmann, Fricke (65.Orlowski).
Tore: 0:1 Fricke (15.), 0:2/ 0:4 Jan Kaufmann (36./ 54.), 0:3 Bazzone (37.), 0:5/ 0:6/ 0:7/ 0:9 Zak ( 60./62./ 70./ 90), 0:8 Jarosz (82.).

Vier Treffer: Tobias Zak
07.03.2011 - SV 07 Frauen gelingt 8:0 Kantersieg gegen den TSV Remsfeld
Mit 8:0 (4:0) konnten die Frauen der SV 07 Eschwege ihr erstes Rückrundenspiel gegen den TSV Remsfeld gewinnen. Die Eschwegerinnen waren von Beginn an überlegen und ließen den Gegner nicht ins Spiel kommen. Dennoch blieben Chancen und schöne Kombinationen am Anfang Mangelware, dies lag zum Teil an den katastrophalen Platzverhältnissen, teilweise aber auch an der -durch die Winterpause bedingten- fehlende Spielpraxis.
Es dauerte einige Zeit bis sich erste Torchancen ergaben. Nachdem sie im ersten Versuch nur den Pfosten getroffen hatte, erzielte Theresa Kahlmeyer nach ca. 15 min. den mehr als verdienten Führungstreffer für die Eschwegerinnen.
Das 2:0 folgte wenig später durch Lea Hüther. Die beiden laufstarken Stürmerinnen schossen im Verlauf des Spiels noch 4 weitere Treffer. Die anderen beiden Tore wurden durch Maria Wiegand und Carolin Becker erzielt. Der Pausentee (Halbzeitstand 4:0), war aufgrund der Temperaturen, die um den Gefrierpunkt lagen,zum Aufwärmen dringend erforderlich. In der zweiten Halbzeit versuchte der TSV Remsfeld immer wieder Konter zu spielen und kam dadurch auch einige Male vor das Tor der 07-Mädels, doch richtig gefährlich wurde es aufgrund der guten Abwehrarbeit nie. Von daher konnten die Eschwegerinnen noch 4 weitere Tore erzielen. Durch eine gute Frühform fiel Jasmin Basheer auf.
Fazit zum Rückrundenauftakt: Es war kein gutes Spiel der jungen Eschwegerinnen, aber sie konnten dennoch einen ungefährdeten Sieg einfahren. In den nächsten Wochen gilt es, die Unkonzentriertheiten abzustellen und auch besser zu kombinieren, um am Ende der Saison das ausgegebene Saisonziel erreichen zu können.
22.11.10 - Fußball-Gruppenliga: 2:5-Niederlage in Vellmar
Böser Rückschlag für die Dietemänner
Vellmar. Nichts zu holen gab es für die SV Eschwege 07 beim Gastspiel in Vellmar. Gegen die technisch starken Hausherren musste man am Ende eine zwar zu hohe, aber, so SVE-Sprecher Kreiselmeyer, völlig verdiente Niederlage quittieren. Die Hausherren bleiben damit Topfavorit auf den Meistertitel, während die Eschweger zunächst ins zweite Glied zurücktreten müssen.
Vellmar II-Eschwege 07 5:2 (2:0)
Dabei hatte alles so gut begonnen für die Gäste, die in den ersten zwanzig Minuten leichte Feldvorteile verbuchen konnten, ohne dies jedoch in Zählbares umzumünzen. Ein Freistoß von Scherer, der aus zwanzig Metern Maß nahm und Torwart Goehler keine Chance ließ, brachte dem OSC die zu diesem Zeitpunkt glückliche Führung (19.). Erst danach spielten die Hausherren befreit auf, zeigten ihre spielerischen Stärken, und konnten zudem zum psychologisch günstigen Zeitpunkt kurz vor der Pause den zweiten Treffer durch Lohne nachlegen (44.).
Nach dem Wiederanpfiff erwischten die Gäste wieder den besseren Start, vergaben jedoch Chancen durch Zak und Tübbicke. Ein Doppelschlag von Wollenhaupt (64./65.) brachte dann die Entscheidung. Und nachdem Müller eine Viertelstunde vor Schluss sogar das 5:0 erzielte, schien sich ein Debakel anzubahnen. Es spricht für die Moral der Jauer-Elf, dass sie sich noch einmal aufbäumte und durch Treffer von Sascha Fricke (76.) und Nacer Gasmi (85.) zumindest etwas Ergebniskorrektur betreiben konnte. „In dieser Phase haben wir dann Fußball gespielt“, bilanzierte Kreiselmeyer, „vorher haben wir zu oft mit hohen Bällen agiert und damit war hier nichts zu erben. “Von Stefan Konklowsky, Werra-Rundschau
• SV 07: Göhler - Schindewolf, Tübbicke, Baumann, Bazzone, Jarosz, J. Kaufmann, Borkenhagen (Fricke), Degenhardt, M. Kaufmann (Demagin), Zak (Gasmi).

Sascha Fricke erzielt das Tor zum 1:5 für Eschwege 07. Foto: Carl-Heinz Greim, Werra-Rundschau
22.11.10 - Fußball-Kreisoberliga: Für die SGW war 07 II kein Spaziergang
Oetmannshausen. „Für uns war der Sieg nach der erfolglosen Serie ganz wichtig. Ich denke, unsere Spieler haben Selbstvertrauen getankt, das sie mit in und über die Winterpause tragen.“ SGW-Sprecher Ernst Schierl sah beim 4:2 über Eschwege 07 II aber keinen Spaziergang seines Teams, sondern in einer Partie mit vielen Nicklichkeiten einen glücklichen Sieg.
Wehretal-Eschwege 07 II 4:2 (2:2)
Beide Teams hatten in ihren Torhütern (Röß, SGW - Lorchheim (07) ihre besten Akteure, die mit Glanzparaden weitere Treffer vereitelten. Daniel Reinhardt brachte die SGW nach jeweils fünf Minuten in jeder Halbzeit mit 1:0 und 3:2 in Führung. Dazwischen lagen das 2:0 von Jens Züge mit Foulelfmeter sowie das 1:2 von Philipp Orlowski und das 2:2 von Hanna ebenfalls per Foulelfmeter erzielt. Für die Entscheidung sorgte Dennis Krones, der vor dem Schuss zum 4:2 zwei Gegenspieler austrickste. Von Harald Triller, Werra-Rundschau
• Torfolge: 1:0/3:2 Daniel Reinhardt (5./50.), 2:0 Jens Züge (40., FE), 2:1 Orlowski (42.), 2:2 Hanna (45.), 4:2 Krones (77.).
18.11.10 - Fußball-Gruppenliga: Elf von Trainer Chris Jauer fährt optimistisch nach Vellmar - TSV in Heiligenrode
SV 07 zum Härtetest beim Spitzenreiter
Mittlerweile seit zwei Wochen ohne Spielpraxis, stehen für die beiden heimischen Gruppenligisten am Wochenende schwere Auswärtsspiele auf dem Programm. Während die Dietemänner zum Tabellenführer nach Vellmar reisen müssen, steht für den TSV Wichmannshausen der Gang nach Heiligenrode auf dem Papier, wo es gilt Punkte im Abstiegskampf zu sammeln.
OSC Vellmar II-Eschwege 07
4:1 aus Sicht von Eschwege 07 lautete das Ergebnis am zweiten Spieltag dieser Saison. Dass dies für die U23 des OSC Vellmar bis zum heutigen Zeitpunkt die einzige Saisonniederlage bleiben sollte, konnte damals keiner ahnen. Elf Siege und zwei Unentschieden lautet seitdem die imponierende Bilanz der technisch starken Vellmarer Elf, die damit die Tabellenspitze eroberte. Man muss kein Prophet sein, um den Eschwegern einen heißen Tanz vorherzusagen, aber Bange machen gilt nicht im Lager der Blau-Weißen, die ihre Aufstiegsambitionen aufrecht erhalten wollen. So strebt Chris Jauer bei dem Härtest zumindest einen Teilerfolg bei den Gastgebern an, deren U19 von Ex-07- Coach Rafal Klajnszmit trainiert wird. Von Stefan Konklowsky, Werra-Rundschau

Die spielerische Klasse des Eschwegers Matthias Kaufmann ist beim Spitzenreiter in Vellmar gefragt. Foto: Carl-Heinz Greim, Werra-Rundschau
01.11.10 - Fußball-Kreisoberliga: Außer dem Kapitän enttäuschte 07 auf breiter Front
Nur Josef Hanna gut in Form
Eschwege. Vor dem Spiel waren beide Teams noch punktgleich, nach dem 16. Spieltag der Kreisoberliga stehen die Gäste besser da, denn sie haben mit ihrem 2:1-Erfolg auf der Torwiese viel Boden im Abstiegskampf der Fußball-Kreisoberliga gut gemacht.
Eschwege 07 II-Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach 1:2 (1:2)
Gegen die Mitkonkurrenten im Abstiegskampf hatten die Eschweger auf heimischem Terrain einen Sieg gegen den Abstieg eingeplant. Doch nur in der Anfangsphase traten die Kreisstädter kombinationssicher und laufbereit auf. In der 25. Minute wurde aus der Feldüberlegenheit auch Kapital schlagen. Josef Hanna verwandelte einen unstrittigen Foulelfmeter.
Anstatt weiter Druck zu machen, ruhte sich 07 jedoch auf der Führung aus und bekam 15 Minuten später die Quittung dafür. Den Gästen wurde nun ebenfalls ein Strafstoß zugesprochen, den Jank in routinierter Manier einnetzte. Durch den Ausgleich verunsichert, lief 07 kurz darauf wegen eines Ballverlustes bei einem Einwurf in einen Konter, den der Gast gut zu Ende spielte. Schinzel war die letzte Station und bewies im eins gegen eins gegen 07-Keeper Maik Lorchheim eiskalte Torjägerqualitäten.
Durch die Treffer zum Ausgleich und zur Führung zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt kurz vor der Halbzeit, ging der Gast motivierter in den 2. Durchgang und hätte durch eine Chance von Schinzel alles klar machen können. So aber biss sich Eschwege in den Schlussminuten noch einmal zurück in die Partie und zeigte mehr Offensivbemühungen, vor allem Josef Hanna belebte die Kreativabteilung seiner Farben immer wieder. Doch da den meisten seiner Mannschaftskameraden die zündenden Ideen fehlten, war an der Strafraumgrenze der Gäste zumeist Feierabend. Die Niederlage hat sich 07 selbst zuzuschreiben. Von Florian Künemund, Werra-Rundschau
• Tore: 1:0 Hanna (25./FE), 1:1 Jank (40./FE), 1:2 Schinzel (42.).
01.11.10 - SV 07 Frauen beeindrucken wieder in der 2. Halbzeit - 7:2 Sieg beim SSV Armsfeld
Wieder einmal eine lange Anfahrt und ohne die Stammtorhüterin sorgten im Vorfeld des 11. Spieltages für eine gewisse Anspannung bei Spielerinnen und Verantwortlichen.
Das Spiel begann furios. Bereits in den ersten drei Minuten hatte Theresa Kahlmeyer 2 Großchancen, die aber leider nicht mit einem Tor belohnt wurden. Die 1:0 Führung der Armsfelderinnen in der 6. Minute konterte die an diesem Tag wieder gut aufgelegte Lea Hüther in der 9. Minute mit dem 1:1 durch ein sehenswertes Freistoßtor. In der 20. Minute konnte Theresa Kahlmeyer die erneute Führung der Heimmannschaft aus der 15. Spielminute ausgleichen. Danach verflachte das Spiel etwas. Ohne weiteren Treffer endete die erste Halbzeit.
Wie beim letzten Spiel gegen Antrefftal kamen die Eschweger Spielerinnen wieder sehr willensstark aus der Kabine. Bereits in der 46. Minute fiel der 3:2 Führungstreffer durch Lea Hüther. Die insgesamt souveräne Abwehr, bei der heute Chrissi Kerst einen besonders guten Tag erwischt hat, ließ jetzt keine Gästechancen mehr zu. Darüber hinaus gelangen den Mittelfeldspielerinnen um Lea Hüther, Vera Mikolajzak und Maria Wiegand teilweise schöne Kombinationen. Belohnt wurde diese jetzt deutliche Überlegenheit durch ein schönes Tor von Catharina Theophel zum 4:2 in der 56. Minute. Nach zwei weiteren Treffern von Theresa Kahlmeyer und Lea Hüther sorgten die Gastgeberinnen kurz vor Schluss durch ein Eigentor für den 7:2 Endstand.
Durch den tollen Offensivfussball und die wieder einmal konditionellen Vorteile der Eschwegerinnen ergaben sich in der 2. Halbzeit noch einige weitere Torchancen, so dass das Spiel auch mit einem zweistelligen Ergebnis für Eschwege hätte enden können. Spielerin des Tages, der heute leider ein Tor als Krönung ihrer guten Leistung verwehrt wurde, war Vera Mikolajzak.
Weiterhin bemerkenswert war der mutige Einsatz von Ewa Kruszynska im Tor, die die beruflich verhinderte Stammtorhüterin Elena Rümmler vertrat. Katharina Hennemuth konnte aufgrund gesundheitlicher Probleme leider nicht mit auflaufen, durfte aber am Spielfeldrand miterleben, dass das Zuschauen mindestens so aufregend wie das Mitspielen ist.
Fazit: 9. Sieg im 10. Spiel, 27 Punkte, weiterhin Platz 1 in der Kreisliga A. Vor den beiden noch ausstehenden Hinrundenspielen erscheint die Herbstmeisterschaft nunmehr in greifbarer Nähe. Das Spiel der beiden Verfolger Zierenberg 2 und Lossetal endete 6:2 für Lossetal, der Vorsprung auf den nicht mehr zum Aufstieg berechtgien 3. Tabellenplatz beträgt aktuell 4 Punkte (dabei geht der Autor davon aus, dass Zierenberg 2 das Nachholspiel gegen Armsfeld gewinnt).
Die Mannschaft: Ewa Kruszynska, Lisa Patzak, Carolin Becker, Christina Kerst, Theresa Kahlmeyer (2), Vera Mikolajzak, Maria Wiegand, Jodie Marie Gnieser, Catharina Theophel (1; Katharina Herwig) Lea Hüther (3), Marie Umbach (Svenja Tauber)
01.11.10 - Fußball-Gruppenliga: Deutlicher 5:0 Erfolg in Schauenburg hält die Dietemänner „im Geschäft“
Eschwege 07 gewinnt mit „Köpfchen“
Schauenburg. Die Aufholjagd geht weiter. Obwohl erneut nicht in Bestbesetzung angetreten, nahmen die Schützlinge von Chris Jauer die Hürde in Schauenburg locker und souverän und behalten damit die Tabellenspitze weiter im Blickfeld.
SG Schauenburg-SV 07 Eschwege 0:5 ( 0:2)
Es war ein gutes Spiel der Dietemänner, die über die gesamte Spielzeit engagiert und konzentriert zu Werke gingen, so dass am Ende ein auch in dieser Höhe verdienter Erfolg stand. Nachdem der Eschweger Express Fahrt aufgenommen hatte, war es Tobias Zak, der als erster die Weichen Richtung Sieg stellte, als er in der 23. Minute per Kopf die Führung erzielen konnte. Ebenfalls mit dem Kopf traf dann Bastian Degenhardt zehn Minuten später. Er versenkte einen Eckball von Jan Kaufmann im Tor der Gastgeber. Auch nach dem Pausentee blieb die SV 07 am Drücker, den nächsten Kopfballtreffer durch „Alex“ Bazzone verhinderte die Latte in der 48. Minute. Die Entscheidung dann nur vier Minuten später, als Tobias Zak einen feinen Pass von Jan Kaufmann aufnahm, ein Solo durch den gegnerischen Strafraum startete und mit seinem zweiten Treffer die 3:0-Führung erzielte. Danny Göhler im Eschweger Tor verhinderte dann in der 64. Minute mit einer tollen Parade den Anschlusstreffer für die Heimelf, bevor die Eschweger für die letzten beiden Höhepunkte der einseitigen Partie sorgten.
Zunächst krönte Jan Kaufmann seine gute Leistung nach schöner Kombination mit Tobias Zak mit dem Tor zum 4:0 (83.), und zwei Minuten vor dem Ende war es der fleißige Abräumer Alexander Bazzone, der mit dem dritten Eschweger Kopfballtor, nach einem Freistoß von Rico Baumann, sich für seine ebenfalls überzeugende Leistung selbst belohnte. Von Stefan Konklowsky, Werra-Rundschau
• SV 07: Göhler, Baumann, Schindewolf, Tübbicke, Bazzone, Jarosz, Degenhardt, J. Kaufmann, Borkenhagen, Zak, Demagin (69. Gasmi).
• Tore: 0:1/0:3 Zak (23., 52.) , 0:2 Degenhardt (33.), 0:4 Jan Kaufmann (83.) , 0:5 Bazzone (88.)

Tobias Zak trifft aus allen Lagen. Sogar am Boden liegend sorgt der Eschweger Stürmer für Torgefahr. Foto: Greim, Werra-Rundschau
29.10.10 - Fußball-Gruppenliga: Zu Gast in Schauenburg - Eintracht Wichmannshausen reist nach Wattenbach
07: Mit Auswärtserfolg Anschluss halten
Eschwege. Auswärtsaufgaben unterschiedlicher Qualität warten am Wochenende auf die heimischen Gruppenligateams. Während der abstiegsbedrohte TSV Wichmannshausen als Außenseiter nach Wattenbach reist, fährt die SV 07 Eschwege als Favorit nach Schauenburg.
Schauenburg-Eschwege 07
Sieben Wochen ist es her, dass die Hausherren ihren letzten Sieg feiern konnten, damals gab es ein überraschendes 4:3 in Wattenbach. Danach verlor die SG unter anderem zu Hause mit 1:4 gegen Wichmannshausen und ist mittlerweile nur noch drei Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt. Die SV 07, die zuletzt nach sechs Siegen in Folge mit einem enttäuschenden Remis gegen Eintracht Baunatal zufrieden sein musste, fährt somit als klarer Favorit nach Schauenburg. Soll der Anschluss an das Führungstrio der Tabelle gewahrt bleiben, ist ein dreifacher Punktgewinn Pflicht für die Dietemänner, die am Wochenende auch wieder auf den zuletzt fehlenden Nacer Gasmi zurückgreifen können. Von Stefan Konklowsky

Auf die Qualitäten von Jan Kaufmann, der hier flankt, setzt Eschwege 07 auch in Schauenburg. Foto: WR
25.10.10 - Fußball-Kreisoberliga: Debakel der Eschweger im Duell der Reserveteams gegen SVA
07 bekommt sieben Stück
Daniel Henke war der Mann des Tages, denn gleich viermal traf der agile Angreifer von Weidenhausen II für seine Farben beim Kantersieg auf der Torwiese. Bis dahin musste die Elf von Trainer Sieberhagen jedoch im ersten Abschnitt viel Widerstand, der am Ende chancenlosen Hausherren brechen.
Eschwege 07 II -Weidenhausen II 0:7 (0:1)
Mit einer sehr disziplinierten Leistung konnten die Eschweger, bei denen Torwart Danny Göhler im zweiten Durchgang eine zweistellige Niederlage verhinderte, ihr Gehäuse gegen die technisch und spielerisch deutlich überlegenen Gäste bis kurz vor dem Pausentee sauberhalten. Dann war es Daniel Henke, der das Torefestival eröffnete (44.) und nachdem dieser unmittelbar nach dem Wiederanpfiff den zweiten Treffer erzielen konnte, brachen bei den nun überforderten Hausherren alle Dämme. Arne Zimmermann war es, der nach einer Stunde Spielzeit die Führung auf 3:0 ausbaute und als sich Patrick Rusch gegen die Eschweger Abwehr durchgetankt hatte, brauchte Daniel Henke fünf Minuten später den Ball nur noch ins leere Tor zu schieben.
Einmal auf den Geschmack gekommen, produzierten die Mannen vom Chattenloh gegen die auch konditionell einbrechenden Hausherren noch drei weitere Treffer gegen die Gastgeber, die damit nach der Hinrunde 72 (in Worten zweiundsiebzig) Gegentreffer auf ihrem Konto haben. Zunächst war es Matthias Gruber, der Danny Göhler keine Chance ließ (70.), danach belohnte sich der fleißige Patrick Rusch für seine Leistung (77.). Den Schlusspunkt in dem besseren Trainingsspiel für die Gäste setzte sechs Minuten vor den Abpfiff dann noch einmal Daniel Henke. Von Stefan Konklowsky
• Tore: 0:1, 0:2, 0:4, 0:7 Daniel Henke (44., 46., 65., 84.), 0:3 Arne Zimmermann (60.), 0:5 Matthias Gruber (70.), 0:6 Patrick Rusch (77.).

Das 3:0 für den SV Adler Weidenhausen II ist unterwegs. Arne Zimmermann (links) köpft das Leder unhaltbar für den Torhüter von Eschwege 07 ein. Die drei Abwehrspieler der Dietemänner stehen zu weit weg und können nicht mehr eingreifen. Foto: Carl-Heinz Greim, Werra-Rundschau
25.10.10 - Fußball-Gruppenliga: Eschwege 07 kommt gegen GSV Baunatal nicht um Remis herum
Die Siegesserie ist gerissen
Schade! Nichts war es mit dem siebten Sieg in Folge für Fußball-Gruppenligist Eschwege 07. Im Flutlichtspiel am Freitagabend musste sich die Mannschaft von Trainer Chris Jauer mit einem enttäuschenden 1:1 begnügen und verpasste es, den Rückstand auf die Spitzenteams weiter zu verkürzen.
Eschwege 07-GSV Eintracht Baunatal 1:1 (1:0)
Dabei hatte es gut begonnen für die Blau-Weißen, die in den ersten 20 Minuten des Spiels viel Druck nach vorne entwickelten und mit klugem Spielaufbau imponierten. Bereits nach fünf Minuten die Chance zur Führung für die Gastgeber, doch Tobias Zak verpasste eine Flanke von Sascha Fricke knapp. Auch drei Minuten später konnten die Gäste, die lediglich mit einem Auswechselspieler angereist sind, in allerletzter Sekunde klären, nachdem erneut Fricke und Zak sich eine gute Möglichkeit erarbeitet hatten.
Nachdem der gute Gästetorwart Siegert einen Schuss von Chris Jauer bravourös zur Ecke geklärt hatte (22.), versiegten die Eschweger Bemühungen und es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, die sich überwiegend zwischen den Strafräumen abspielte. Eine Standardsituation brachte dann die Führung für die Platzbesitzer, als Rico Baumann in der 40. Minute einen Freistoß 18 Meter vor dem gegnerischen Kasten aus halbrechter Position zum 1:0 verwandelte. Die Vorentscheidung hatte dann kurz vor dem Halbzeitpfiff Jan Kaufmann auf dem Fuß, der freistehend aus elf Metern den Ball über das leere Tor hinweg in den Eschweger Nachthimmel jagte, zuvor hatte Siegert glänzend gegen Fricke pariert.
Ohne Schwung und Linie präsentierte sich die Heimelf dann nach dem Wiederanpfiff und auch die Gäste konnten nicht zulegen, so dass die Partie merklich verflachte. Nach 58 Minuten dann die erste Bewährungsprobe für Danny Göhler im Eschweger Tor, der einen Schuss aus knapp 20 Metern parieren musste. Der Schock dann in der 72. Minute. Nach einer Ecke der Gäste lauerte Bürger völlig unbedrängt am langen Pfosten, konnte den Ball annehmen und aus heiterem Himmel den Ausgleich markieren. Trotz eifriger aber viel zu ungenauer Bemühungen in der Schlussviertelstunde fanden die Dietemänner jedoch nicht mehr die Lücke in der Gästeabwehr, so dass man am Ende mit einem Remis gegen das aufopferungsvoll kämpfende Team aus Großenritte zufrieden sein musste. Von Stefan Konklowsky, Werra-Rundschau
• Eschwege 07: Göhler, Borkenhagen (77. M.Kaufmann), Schindewolf, Jauer (59. Demagin), Baumann, Jarosz, Degenhardt, Zak, J. Kaufmann, Bazzone, Fricke.

Torwart Siegert war der beste Spieler der Mannschaft aus Großenritte, die überraschend einen Punkt von der Torwiese entführt hat. Hier klärt er vor dem Eschweger Bastian Degenhardt. Foto: Carl-Heinz Greim, Werra-Rundschau
25.10.10 - SV 07 Frauen gewinnen dramatisches Spitzenspiel mit 3:2 und verteidigen Tabellenführung
Das Team von Trainer Werner Wiegand traf sich bei strahlendem Sonnenschein zum Spitzenspiel gegen die SV Antrefftal auf der Eschweger Torwiese. Die Spielerinnen waren zwar sehr motiviert und konzentriert, hatten aber sicher nicht mit dem hochspannennden Spielverlauf und schon gar nicht mit der dramatischen Schlussphase gerechnet.
Die Eschwegerinnen begannen schlecht. Es gab viele persönliche Fehler und der gewohnte Kombinationsfußball war nicht zu sehen. Von daher war das sehenswerte Führungstor der Gäste in der 14. Minute auch verdient. Leider verbesserte sich das Spiel im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit nicht, weitere Treffer waren von daher Fehlanzeige.
Die 07-erinnen kamen wie ausgewechselt aus der Kabine, was sicher auch an den deutlichen Worten des Trainers gelegen haben dürfte. Das Spiel fand nun größtenteils in der Hälfte des Gäste statt. Es wurden Chancen herausgespielt, wobei eine eindeutige Notbremse an der frei auf das Tor stürmenden Theresa Kahlmeyer nur durch eine gelbe Karte geahnet wurde. Umso schockierender war das 2:0 der Gäste in der 55. Minute. Angetrieben von Carolin Becker wurden die Eschwegerinnen jetzt sogar noch stärker. In dieser Phase gefielen insbesondere Lea Hüther, Vera Mikolajzak und Marie Umbach durch spielerische sowie kämpferische Akzente. Dieses Aufbäumen wurde dann in der 68. Minute durch das 1:2 von Lea Hüther belohnt. Die Zuschauer hofften jetzt noch auf ein Unentschieden und feuerten die Spielerinnen weiter an. Die Gäste hatten noch eine Großchance, die jedoch durch die sehr gute Torhüterin Elena Rümmler vereitelt wurde, kamen aber ansonsten nur noch sporadisch vor das Eschweger Tor.
In der Schlussphase gab es zahlreiche Chancen der jetzt drückend überlegenen Eschwegerinnen. Aus dem Gewühl heraus gelang Theresa Kahlmeyer nach einer Ecke mit einem Schuss aus kurzer Distanz der erlösende Ausgleichtreffer zum 2:2. Doch die Eschwegerinnen wollten jetzt sogar unbedingt gewinnen. Der insgesamt etwas glückliche, aber aufgrund der enormen Leistungssteigerung nach dem 0:2 Rückstand, verdiente Siegtreffer zum 3:2 durch Lea Hüther fiel in der Nachspielzeit. Der Jubel von Spielerinnen und Zuschauern war dementsprechend riesengroß.
Die Eschwegerinnen führen die Tabelle mit 24 Punkten nach 8 Spieltagen weiter an. Vorausgesetzt, die Mannschaft beginnt die noch ausstehenden 3 Hinrundenspiele so, wie am heutigen Spieltag die 2. Halbzeit, sollte das Zwischenziel, die Herbstmeisterschaft, erreicht werden können.
Der Kader: Elena Rümmler, Lisa Marie Patzak, Carolin Becker, Ewa Kruszynska, Theresa Kahlmeyer (1), Marie Umbach, Maria Wiegand, Catharina Hennemuth, Katharina Herwig (Vera Mikolajzak), Lea Hüther (2), Svenja Tauber (Kristina Kerst).
22.10.10 - Fußball-Gruppenliga: Gegen GSV Baunatal klarer Favorit - Hohe Hürde steht mit der U23 von Vellmar vor Wichmannshausen
Eschwege 07 strebt heute siebten Sieg in Folge an
Vor unterschiedlich schweren Heimaufgaben stehen die beiden heimischen Vertreter der Fußball-Gruppenliga. Während die SV Eschwege 07 bereits heute Abend im Flutlichtspiel gegen den GSV Eintracht Baunatal die klare Favoritenstellung einnimmt, ist der TSV Wichmannshausen am Sonntag gegen die zweite Vertretung des OSC Vellmar nur Außenseiter.
Eschwege 07- Eintracht Baunatal
Nach der unfreiwilligen Pause am vergangenen Wochenende durch den Spielausfall in Calden strebt die Elf von Trainer Chris Jauer gegen die Volkswagenstädter den siebten Sieg in Folge an. Bei diesem Vorhaben müssen die Dietemänner jedoch neben den Langzeitverletzten Maciej Kudasinski und Sebastian von Nessen (Kreuzbandriss) auch auf Lukas Kirschner (Bänderriss) und Nacer Gasmi (Familienfeier) verzichten, dafür dürften Matthias Kaufmann und Tobias Zak wieder einsatzfähig sein. Die Gäste spielen bisher eine sehr enttäuschende Saison. Sie gaben das letzte Spiel zu Hause mit 1:4 gegen Sandershausen ab. Von daher stehen die Zeichen klar auf Sieg, mit dem der Abstand zur Tabellenspitze weiter verkürzt werden könnte, nachdem Tabellenführer Wolfsanger letzte Woche zum Wohlwollen der 07er patzte und wieder in Reichweite ist.
Wichmannshausen-OSC Vellmar II
Mit der 0:5-Pleite beim Tabellenletzten SG Meißner, als man besonders im 2. Durchgang bitter enttäuschte, wurde der Aufwärtstrend des TSV jäh gestoppt. Nun stehen mit Vellmar, Wattenbach, Rothwesten und Wolfsanger die Schwergewichte der Liga in den nächsten vier Wochen auf dem Programm der Hesse-Schützlinge. Von daher gilt es vor allem in den Heimspielen - die letzten drei wurden nicht verloren - zu punkten. Der TSV strebt zumindest einen Teilerfolg an und kann dabei wieder auf seinen Rückhalt im Tor, Sebastian Laubach, vertrauen, der letzte Woche verletzungsbedingt in der Halbzeit die Segel streichen musste. Die Gäste kommen mit der Empfehlung des 2:0-Erfolges über Spitzenreiter Wolfsanger angereist und haben die Tabellenführung im Visier, so dass der TSV sämtliche Energien mobilisieren muss, um diese Kraftprobe zu bestehen. Von Stefan Konklowsky, Werra-Rundschau

Auf die Rückkehr von Tobias Zak ins Team von Eschwege 07 hofft Trainer Chris Jauer, der einen Spieler, der in allen Lagen Tore erzielt, gut gebrauchen kann. Foto: Carl-Heinz Greim, Werra-Rundschau
21.10.10 - Spitzenspiel Kreisliga A Frauen am 23.10.2010 SV 07 Eschwege - SV Antrefftal
Die SV 07 Frauenmannschaft trifft übermorgen um 16 Uhr auf der Eschweger Torwiese im Spitzenspiel der Kreisliga A auf die SV Antrefftal. Bei einem Sieg können die Eschweger Frauen die Tabellenführung festigen und vielleicht sogar ausbauen.
Von daher freut sich das Team sich auf zahlreiche Zuschauer und tatkräftige Unterstützung. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, der Eintritt ist selbstverständlich frei!

Foto
18.10.10 - Fußball-Kreisoberliga: Sonst als eiskalter Torjäger bekannt, legt er diesmal fünf Treffer auf
SCN-Stürmer Thilo Bick einmal anders
Niederhone. Im stadtinternen Derby hatte die Reserve von SV Eschwege 07 II bei dem bestens aufgelegten SC Niederhone nicht viel zu bestellen. Niederhone bleibt trotz des imposanten Sieges noch im grauen Mittelfeld der Tabelle stecken, aber nach Punkten weit vor den enttäuschenden Dietemännern.
Niederhone-Eschwege II 7:1 (2:0)
Auffallend gestern und schon in den letzten Wochen ist bei den Niederhönern, dass es immer Stürmer sind, die die Spiele entscheiden. So fiel auch diesmal die Bilanz von Trainer Gisbert Zinngrebe aus, denn nach seiner Aussage „lebt seine Mannschaft von den Angreifern“. er junge André Hoßbach bewies zum wiederholten Mal seine brillanten Torjägerfähigkeiten, aber auch sein Sturmpartner Thilo Bick enttäuschte nicht, von ihm bekamen die Zuschauer sage und schreibe fünf Torvorlagen zu sehen. Torjäger einmal anders, hieß die Devise.
Auch der Einsatz auf einige Akteure der spielfreien ersten Mannschaft bewahrte die Eschweger nicht vor dem Debakel gegen die offensivstarken Niederhöner. Spannung und Leidenschaft, wie man sie sich in einem Derby eigentlich gewünscht hätte, blieben aus. Dass es eine ansehnliche Partie wurde, das ist ausschließlich der erstklassigen Leistung der Mannen vom Trainergespann Gisbert Zinngrebe/Norbert Csenar zu verdanken.
Unter dem Strich entsprach das Ergebnis dem Spielverlauf. Und dass die Punkte beim SCN bleiben, daran hat im Vorfeld niemand gezweifelt. Von Florian Künemund, Werra-Rundschau
• Tore: 1:0/2:0/6:1 Andre Hoßbach (5./15./82.), 3:0 Jonas Klippert (52.), 4:0 Friedemann Arnold (70.), 5:0/7:1 Andre Franz (72./85.), 5:1 Jean Hanna (77.).

SCN-Mittelfeldspieler Jerome Lehmann enteilt Christian Schindewolf, seine Vorarbeit wird aber nicht verwertet. Foto: Florian Künemund, Werra-Rundschau
18.10.10 - Frauenmannschaft der SV 07 Eschwege siegt 4:0 gegen SV Battenhausen
Bei winterlichen Temperaturen und Dauerregen tat sich der Tabellenführer beim Tabellenletzten SV Battenhausen insgesamt recht schwer, gewann aber dennoch verdient mit 4:0. Bei der weiten Anreise von eineinhalb Stunden und mit dem nur 11 Frauen starken Team -einige Stammspielerinnen fehlten berufs- bzw. ferienbedingt- war von Beginn an klar, dass der Pflichtsieg ein hartes Stück Arbeit werden soltte. Zudem ließ der nur schwer bespielbare Platz kein gutes Kombinationsspiel zu. So dauerte es 20 Minuten, bis die Eschwegerinnen durch Carolin Becker mit 1:0 in Führung gingen. Die Dominanz der Eschwegerinnen war weiter eindeutig, da das Spiel ausschließlich in der Hälfte der Gastgeberinnen stattfand und diese nur auf das Verhindern weiterer Tore aus waren. In der 40. Minute schoß wiederum Carolin Becker das für Spielerinnen und Trainer etwas beruhigende 2:0. Nach der Halbzeitpause arbeiteten die Spielerinnen von Trainer Werner Wiegand beharrlich weiter und wurden durch 2 weitere Treffer (Carolin Becker, Lea Hüther) belohnt.
Das Eschweger Frauenteam steht weiter auf Platz 1 der Tabelle und kann die Tabellenführung am kommenden Wochenende im Spitzenspiel gegen die SV Antrefftal festigen bzw. ausbauen. Das Spiel findet am 23.10.2010 um 16 Uhr auf der Eschweger Torwiese statt. Zuschauer sind herzlich willkommen, Eintritt frei!
Kader: Elena Rümmler, Lisa Marie Patzak, Carolin Becker (3), Jasmin Basheer, Marie Umbach, Lea Hüther (1), Maria Wiegand, Catharina Hennemuth, Christina Kerst, Svenja Tauber, Katharina Herwig
15.10.10 - Fußball-Gruppenliga: Eschwege und Wichmannshausen dürfen Auswärtsgegner nicht unterschätzen
07 und die Eintracht: Die Serien fortsetzen
Den Trend der letzten Wochen wollen die heimischen Fußball-Gruppenligisten auch an diesem Wochenende fortsetzen. Die SV Eschwege 07 hat sich dank ihrer Erfolgsserie und des Remis der direkten Rivalen aus Vellmar und Rothwesten am letzten Spieltag wieder bis auf drei Punkte an Platz zwei angenähert und möchte in Calden den nächsten Schritt tun. Beim Schlusslicht SG Meißner tritt bereits am Samstag der TSV Wichmannshausen an und könnte sich mit einem Erfolg weiter von den Abstiegsplätzen entfernen.
Calden/Meimbressen-Eschwege 07
Auch wenn die Gastgeber in dieser Saison bisher lediglich im Mittelfeld der Tabelle platziert sind, zu Hause stellen sie eine Macht dar. Drei Heimspiele, drei Siege, darunter ein 2:0 gegen den Tabellenzweiten aus Rothwesten. Allein diese Zahlen verdeutlichen die Schwere der Aufgabe für die Eschweger bei ihrer weiteren Aufholjagd Richtung Tabellenspitze. Nur gut, dass Coach Chris Jauer dabei auf einen Großteil der am vergangenen Wochenende fehlenden Spieler zurückgreifen kann, denn nur mit einer Topleistung wird der siebte Sieg in Folge machbar sein. Von Stefan Konklowsky, Werra-Rundschau
11.10.10 - Gruppenliga: Ohne Sieben zum Sieg
SV 07 Eschwege gewinnt ersatzgeschwächt gegen verstärkte Baunataler
Die Sorgenfalten vor Spielbeginn bei der SV 07 waren groß. Mit Kudasinski, van Nessen, Demagin, Tübbicke, Degenhardt, Zak und Matthias Kaufmann mussten gleich sieben Stammspieler ersetzt werden. Zudem hatte sich der KSV mit vier Spielern aus dem Hessenligateam verstärkt. Aber dank einer über neunzig Minuten engagierten Leistung konnten die Mannen um Chris Jauer - der Trainer hatte selbst das Trikot überstreifen müssen - am Ende einen hochverdienten Erfolg feiern und ihre Serie auf sechs Siege in Folge ausbauen.
SV 07 Eschwege - KSV Baunatal II 3:1 (2:0)
Es war die letzte Minute des Spiels als Sascha Fricke von einem Fehler der KSV-Abwehr profitieren konnte und alleine vor Torwart Schreiber in Position kam. Und der agile Stürmer nutzte die Chance und versenkte den Ball zum entscheidenden 3:1 in die Maschen. Bis dahin hatte man in der zweiten Halbzeit einen optisch überlegenen Gast gesehen, der versuchte, Versäumtes aus dem ersten Durchgang nachzuholen. Gelungen ist das aber nur kurz nach der Halbzeit. Grill erzielte den Anschlusstreffer.
07 erwischte einen Traumstart. Zwölf Minuten waren gespielt als Ricco Baumann einen Freistoß von halbrechts in den Strafraum brachte und Nacer Gasmi am kurzen Pfosten per Kopf erfolgreich war. Fünf Minuten später war es der aus der zweiten Mannschaft aufgerückte Mike Trapp, der von Sascha Fricke bedient wurde. Zwar ließen die Gäste den Ball gefällig durch die eigenen Reihen laufen aber die Lücke im Deckungsverbund der Eschweger fanden sie nicht. Das lag neben Überheblichkeit auch an der intensiven Laufarbeit der Gastgeber, die immer wieder geschickt die Räume zustellten, so dass Torwart Göhler kaum gefordert wurde. Aus der Abwehr wurde dann mit langen Bällen schnell das Mittelfeld überbrückt und in der Offensive sorgte neben Fricke der überragende Jan Kaufmann für Gefahr. Kaufmanns Leistung verdiente in einer geschlossenen, homogenen Mannschaftsleistung ein Extralob. Präsent in Abwehr und Angriff, lauf- und zweikampfstark wie kein anderer Akteur avancierte er zum Spieler des Tages auf der Eschweger Torwiese. Von Stefan Konklowsky, Werra-Rundschau
• SV 07: Göhler - Gasmi, Kirschner, Borkenhagen (62. Schindewolf), Baumann, Jarosz, Bazzone, Trapp, Jauer (90.Bierschenk), Kaufmann, Fricke
• Tore: 1:0 Gasmi (13.), 2:0 Trapp (18.), 2:1 Grill (48.), 3:1 Fricke (90.)

Mike Trapp, Stürmer aus der Reservemannschaft, nutzte den Ausfall von sieben Stammspielern bei der SV 07 Eschwege. Er erzielte das 2:0 und scheitert hier mit seinem Schuss knapp. Foto: Carl-Heinz Greim, Werra-Rundschau
04.10.10 - Gruppenliga: Zwei Tore des Stürmers bringen drei Punkte und den sechsten Sieg in Folge
Fricke erlöst seine Mannschaft
Mit einer nur ansatzweise überzeugenden Leistung hat die SV 07 Eschwege 3:1 (1:1) gegen den TSV Heiligenrode gewonnen und damit den sechsten Sieg in Serie gefeiert. Tore direkt vor und nach der Halbzeit von Bastian Degenhardt und Sascha Fricke brachten Eschwege auf die Siegerstraße. Erst drei Minuten vor dem Ende erzielte Fricke das für 07 erlösende 3:1.
Eschwege-Heiligenrode 3:1 (1:1)
Dass Eschwege zwischenzeitlich zurückgelegen hatte, war unnötig. Denn in der ersten Halbzeit kontrollierten die Gastgeber das Spiel und eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, bis das erste Tor für 07 fiel. Einen individuellen Fehler von Rico Baumann am Strafraum nutzte David Altschmied zur Führung für Heiligenrode aus (42.). Eschwege schaffte aber noch vor der Halbzeit den Ausgleich. Bastian Degenhardt kam in Strafraum frei zum Schuss und versenkte den Ball ruhig und überlegt (45.).
Direkt nach Wiederanpfiff nutzte der aufmerksame Sascha Fricke einen katastrophalen Fehler von Sebastian Wenzel. Der Abwehrspieler war im eigenen 16er unsicher, was er mit dem Ball anfangen sollte. Fricke nutzte sein Zaudern und spitzelte ihn dem Ball vom Fuß ins Tor.
Eine Viertelstunde übte Eschwege weiter Druck auf Heiligenrode aus. Fricke und Tobias Zak vergaben gute Kontermöglichkeiten (61. + 65.), Gasmi Nacer wurde ein Treffer wegen Abseits aberkannt. Dann verflachte die Partie, weil die Gäste sich nicht wehrlos ergeben wollten. Erst Fricke machte nach feinem Anspiel von Jan Kaufmann mit einem Konter zum 3:1 alles klar (87.). Mittelfeld-Dauerläufer Sebastian von Nessen wird nach einer Verletzung von Innenband und Meniskus voraussichtlich erstmal fehlen. Von Tobias Stück, Werra-Rundschau
• SV 07: Göhler - Kirschner, Degenhardt, Baumann, Jarosz, Bazzone, von Nessen (34. Demagin, 68. M. Kaufmann), Nacer, Zak (88. Borkenhagen), J. Kaufmann, Fricke.
• 0:1 Altschmied (42.), 1:1 Degenhardt (45.), 2:1/3:1 Fricke (46./87.)

Erfolgreicher Fußball vor hübschem Hintergrund: Jan Kaufmann zog gestern im 07-Mittelfeld die Fäden. Foto: Nico Beck, Werra-Rundschau
04.10.10 - Kreisoberliga: Tim Range besiegt Eschwege
Das Gästeteam von Friedhelm Krengel fuhr durch einen 5:2-Sieg über schwach aufspielende Eschweger seinen zweiten Sieg ein und schob sich auf den drittletzten Rang vor und am TSV Wichmannshausen II vorbei. Bei den Hausherren mangelte es an Laufbereitschaft und Zielstrebigkeit, sodass BSA kaum daran gehindert wurde, seinen zweiten Sieg zu landen. Zudem war Tim Range nicht zu bremsen, der dem Spiel seinen Stempel aufdrückte.
Eschwege 07 II-BSA 2:5 (1:2)
Von Beginn an witterte die sehr gut auf diese Partie eingestellte Elf von Friedhelm Krengel ihre Chance und änderte seine taktische Spielweise gegenüber den vorherigen Partien. Agierte das Team bisweilen ausschließlich defensiv und auf Konter ausgerichtet, suchten Tim Range und Co. von Beginn an die Offensive. Das wurde ihnen von harmlos wirkenden Gastgebern jedoch auch zu leicht gemacht. Nach einem Torwartfehler von Maike Lorchheim im Gehäuse der Dietemänner sowie einem verwandelten Foulelfmeter, konnte BSA nach einer halben Stunde auf 2:0 erhöhen. Eschwege gelang zwar mit dem Pausenpfiff der Anschlusstreffer, doch der Glaube, das Spiel wirklich noch drehen zu können, schien beim Tabellenzehnten nicht aufzukommen.
Einzig Mike Trapp zeigte sich bemüht, für einen geregelten Spielaufbau zu sorgen, doch die drückenden Gäste wussten dies weitestgehend zu unterbinden. Offensiv agierte die SV harmlos, defensiv gegen Tim Range absolut chancenlos. Von Nico Beck, Werra-Rundschau
• Tore: 0:1 Akyüz (19.), 0:2 Reinländer (29.), 1:2 Bierschenk (45.), 1:3 Range (48.), 1:4 Range (56.), 1:5 Range (75.), 2:5 Orth (90.)

Kein Durchkommen für Johannes Deisling (r.) am starken BSA-Verteidiger Maurice Morth. Foto: Beck, Werra-Rundschau
01.10.10 - Fußball-Gruppenliga: Eschwege erwartet Heiligenrode - Wichmannshausen zu Gast in Schauenburg
Erneut die vollen Punktzahlen einfahren
Mit viel Selbstbewusstsein nach dem vergangenen Wochenende streben die beiden heimischen Gruppenligisten erneut Punktgewinne an. Im Falle der Dietemänner geht es darum, die eigene Situation im Titelrennen zu verbessern, im Falle des TSV Wichmannshausen möchte man zu gerne in absehbarer Zeit die Abstiegsplätze verlassen. Mit dem TSV Heiligenrode und der TSG Schauenburg warten dabei keine unlösbaren Aufgaben.
Eschwege 07-Heiligenrode
Nachdem man mit der TSG Sandershausen den einen „Niestetaler“ Ortsteil in der vergangenen Woche mit 2:1 schlagen konnte, soll diese Woche auch der zweite Ortsteil Heiligenrode die Stärke der Eschweger zu spüren bekommen. Die Gäste, die im vergangenen Jahr erst am letzten Spieltag endgültig den Klassenerhalt sichern konnten, starteten mit drei Siegen in die Saison, konnten danach aber nur noch die volle Punktzahl gegen das Kellerkind von der SG Meißner einfahren. Von daher gelten die Jauer-Schützlinge als klare Favoriten und sollten bei entsprechender Konzentration die Punkte in Eschwege behalten.
Schauenburg-Wichmannshausen
Vier Punkte aus den letzten drei Spielen nach der Trennung von Trainer Poweleit zeigen, dass der TSV gewillt ist, den Abstiegskampf anzunehmen, die Tendenz zeigt klar nach oben. Mit den „lila-weißen“ Tigern aus Schauenburg wartet ein Gegner auf den TSV, der in dieser Saison bisher vor allem durch wenig Konstanz aufgefallen ist. Deutlichen Niederlagen bei schwächeren Teams (Heiligenrode 1:4, Eintr. Baunatal 0:6) stehen gute Leistungen gegen die Topteams gegenüber (4:3-Sieg in Wattenbach). Vielleicht ein gutes Omen für den TSV, der in der Fremde bisher noch ohne jeglichen Punktgewinn ist. Von Stefan Konklowsky

Jens Müller (rechts) befindet sich in guter Form, hat beim 6:3 gegen Baunatal drei Tore erzielt und zwei vorbereitet. Foto: Greim, Werra-Rundschau
27.09.10 - Erste Niederlage für die 07-Frauenmannschaft
Die erste Niederlage musste die Frauenmannschaft der SV 07 Eschwege am vergangenen Samstag gegen den SV Konnefeld hinnehmen. Von Anfang an konnten die Spielerinnen nicht an die bisher gezeigten Leistungen anknüpfen. Die körperlich starken Konnefelderinnen beschränkten sich lediglich auf das Hinausschlagen der Bälle und hofften auf Abwehrfehler. Den Eschwegerinnen fiel nichts ein um diese Spielweise zu unterbinden und Chancen zu erarbeiten. Ende der ersten Halbzeit dann die beste Phase der Gäste. Sie zeigten einige gute Kombinationen, die aber nicht zu einem Torabschluss führten.
Die schönste Kombination zwischen Lisa-Marie Patzak und Theresa Kahlmeyer konnte Letztere dann doch zur 1:0 Halbzeitführung verwerten. In der letzten Minute der ersten Halbzeit hatten die Eschwegerinnen großes Glück, als eine Gästestürmerin nur den Pfosten traf.
Nach Wiederanpfiff war der Schock groß, als Konnefeld nach einer Ecke aus dem Gewühl heraus ausgleichen konnte. Plötzlich waren die Gäste völlig von der Rolle. Es ergaben sich viele Fehlpässe und zu viel Freiräume für die Gegnerinnen. Nur gelegentlich konnten noch Akzente nach vorne gesetzt werden. Es kam wie es kommen musste. Nach einem Abwehrfehler in der 85. Spielminute stand eine Konnefelder Spielerin plötzlich allein vor dem Tor von Elena Rümmler und überwandt diese zum 2:1 Endstand.
Anzumerken bleibt aber noch, dass dieses Spiel einen unschönen Beigeschmack hatte. Ständige Provokationen und Beleidigungen der Konnefelder Anhänger übertrugen sich nach und auch auf das Spiel. Der zu Beginn sehr souveräne und gute Schiedsrichter, verlor dadurch im Laufe des Spiels etwas die Kontrolle, zeigte aber dann doch in der Mitte der zweiten Halbzeit einer Konnefelderin die längst überfällige gelb-rote Karte. Einige andere klare Fouls seitens der Gastgeberinnen blieben leider ungeahndet.
Beste Spielerinnen aus Sicht des Autors waren an diesem Tag Lisa-Marie Patzak, die sich durch eine hohe Laufbereitschaft ausgezeichnet hat, und Vera Mikolajzak, die einige gute spielerische Akzente im Mittelfeld setzen konnte. Rein sportlich betrachtet geht der knappe Sieg der Konnefelderinnen in Ordnung, insbesondere weil diese sehr körperbetont und selbstbewusst agiert haben. Für die Eschweger Frauen sollte diese Niederlage ein "willkommener" Weckruf sein, da in den nächsten Wochen weitere schwere Spiele anstehen. Die spielerischen und konditionellen Fähigkeiten lassen aber sehr optimistisch in die Zukunft blicken.
Kader:
Elena Rümmler, Lisa-Marie Patzak, Carolin Becker, Svenja Tauber, Jodie-Marie Gnieser, Marie Umbach (Ewa Kruszynska), Maria Wiegand, Vera Mikolajzak, Katharina Theophel, Theresa Kahlmeyer (1), Lea Hüther, Jasmin Basheer.
27.09.10 - Fußball-Gruppenliga: 07 schafft fünften Sieg in Folge
Hohe Hürden vor 07 und der Eintracht
Eschwege. Die SV 07 Eschwege kommt in Fahrt. Gegen die TSG Sandershausen hat die Elf von Trainer Chris Jauer den fünften Sieg in Folge gefeiert. 2:1 wurden die Niestetaler durch Tore von Sascha Fricke und Nacer Gasmi besiegt. In der Tabelle bleibt Eschwege auf dem vierten Platz hartnäckigster Verfolger des Spitzentrios Vellmar II, Wolfsanger und Rothwesten.
Sandershausen - Eschwege 07 1:2 (1:1)
Eschwege musste sich den Sieg gegen die Kasseler Vorstädter regelrecht erkämpfen. Schon früh liefen die Dietemänner einem Rückstand hinterher. In der siebten Minute erzielte Zrinska das 1:0 für die Hausherren.
Trainer Jauer musste die Abwehr umstellen. Christian Schindewolf, Rico Baumann und Jacob Tübbecke fehlten verletzungsbedingt. Die Mittelfeldspieler Sebastian von Nessen und Alexander Bazzone rückten mit Lukas Kirschner in den Abwehrverbund. „Der kämpferische Einsatz hat gestimmt“, analysierte 07-Sprecher Matthias Kreiselmeyer die Partie.
Sascha Fricke bugsierte den Ball mit der Brust zum 1:1 über die Linie (21.). Jan Kaufmann hatte von der Torauslinie geflankt. Nacer Gasmi erzielte den Siegtreffer nach knapp einer Stunde. Auch Sandershausens wütenden Angriffsbemühungen zum Ende der Partie hielt 07 stand.
• SV 07: Göhler - von Nessen, Bazzone, Jarosz, J. Kaufmann, Zak (82. Borkenhagen), Degenhardt, Demagin (46. M. Kaufmann), Gasmi, Fricke, Kirschner.
• Tore: 1:0 Zrinska (7.), 1:1 Fricke (21.), 1:2 Gasmi (58.)
24.09.10 - Fußball-Gruppenliga: Eschwege will vierten Sieg in Folge - Wichmannshausen mit guten Chancen
Hohe Hürden vor 07 und der Eintracht
Eschwege. Schwere Aufgaben warten auf die heimischen Gruppenligisten am Wochenende. Der TSV Wichmannshausen empfängt bereits am Samstag Eintracht Baunatal, will den zweiten Saisonsieg einfahren, um den Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen aufrecht zu erhalten. Bei der TSG Sandershausen geben die Dietemänner ihre Visitenkarte ab und hoffen auf den vierten Sieg in Folge. Eines haben beide Gegner gemeinsam: Ihre bisherigen Niederlagen mussten sie gegen die Topteams der Liga quittieren, so dass man gewarnt ist.
Sandershausen-Eschwege 07
Mit einer großen Portion Selbstbewusstsein, aber auch mit dem nötigen Respekt fährt die Jauer-Elf in den Niestetaler Ortsteil und strebt den vierten Sieg in Folge an. Die Hausherren haben nach ihrem schweren Auftaktprogramm mit vier Niederlagen die Kurve bekommen und sich mit zehn Punkten aus den letzten vier Spielen (unter anderem 4:2 in Witzenhausen) im Mittelfeld der Tabelle festgesetzt. Sollten die Eschweger an ihre gute Vorstellung des vergangenen Wochenendes anknüpfen können, sind drei Punkte durchaus im Bereich des Möglichen. Nicht einsatzfähig sind bei diesem Unterfangen Maciej Kudasinski und Christian Schindewolf, hinter dem Einsatz von Nacer Gasmi steht noch ein kleines Fragezeichen. Zurück in den Kader kehrt nach seiner Sperre Alexander Bazzone, ebenso wie Lukas Kirschner. (24.09.2010)
20.09.10 - Fußball-Gruppenliga: Eschwege gewinnt Kreisderby gegen Witzenhausen mit 5:0
07 in zweiter Halbzeit nicht zu stoppen
Mit einer überzeugenden Leistung hat die SV 07 Eschwege das Kreisderby gegen Witzenhausen 5:0 gewonnen. Nach drei vergebenen einhundertprozentigen Torchancen in der ersten Halbzeit, nutzte Eschwege die Möglichkeiten in der zweiten Hälfte konsequent. Sascha Fricke und der wiedergenesene Tobias Zak erzielten einen Doppelpack.
SV 07 Eschwege - SG Witzenhausen 5:0 (1:0)
Von der ersten Minute kaufte Eschwege Witzenhausen den Schneid ab. Das Team von Trainer Chris Jauer präsentierte sich frischer als der Gegner, war immer einen Tick schneller am Ball und überzeugte über die gesamte Spielzeit durch eine enorme Laufbereitschaft. Dimitriy Demagin, ein Aktivposten auf der rechten Seite erzielte nach zehn Minuten das 1:0. In der Folgezeit blieb Eschwege am Drücker. Bastian Degenhardt vergab innerhalb von drei Minuten zwei sichere Tore (16./19.). 07 spielte konsequent über die Außen. Nacer Gasmi scheiterte mit seinem Kopfball an SG-Torwart Florian Klotz.
„Mit der Chancenverwertung bin ich nicht zufrieden“, kommentierte der grippegeschwächte Trainer Jauer die erste Halbzeit. Im zweiten Spielabschnitt besserte sich die Quote bei den Gastgebern. Sascha Fricke erhöhte nach guter Vorarbeit von Jan Kaufmann auf 2:0 (57.) und schaffte zehn Minuten später mit einem Abstauber das 3:0 Sebastian von Nessen hatte geflankt.
Von Nessen bereitete auch das 4:0 durch Tobias Zak vor. Andreas Schad foulte von Nessen und musste nach wiederholten Foulspiel den Platz verlassen. In der Nachspielzeit stellte der eingewechselte Tobias Zak den 5:0-Endstand her. Von Tobias Stück
• SV 07: Göhler - Baumann, Schindewolf, Jarosz, Tübbicke, von Nessen, Gasmi (73. jo. Hanna), Kaufmann, Demagin (57. Zak), Degenhardt (79. Borkenhagen), Fricke.
• SG: Klotz - Thüne, Dittrich, Ja. Löbig, Schad, Best, Jo. Löbig, Labes, Steinfeld, Theune, Mackenroth
• Tore: 1:0 Demagin (10.), 2:0 Fricke (57.), 3:0 Fricke (68.), 4:0/5:0 Zak (77./90.)
• Bes. Vorkommnisse: G/R Schad (WIZ,76.)
• Zuschauer: 150

13.09.10 - Fußball-Kreisoberliga - 07 II ohne Chance in Lossetal
Eschwege. „Wir waren mit dem 0:6 noch gut bedient“, fasste SV 07-Sprecher Matthias Kreiselmeyer das einseitige Spiel zusammen und adressierte seinen Dank an Torhüter Maik Lorchheim, der sein Team vor einer höheren Niederlage bewahrte.
Lossetal II-Eschwege 07 II 6:0 (2:0)
Auch wenn die Gastgeber die letzten drei Treffer erst in den letzten fünf Minuten erzielten, so geht das Ergebnis doch in Ordnung. Zu deutlich waren die Kräfteverhältnisse verteilt, denn während die Heimelf sich mit Akteuren der Verbandsligamannschaft verstärkt hatte, verzichteten die Dietemänner auf diese Maßnahme. Nach dem frühen 1:0 durch Timocin (8.) kontrollierten die Lossetaler Ball und Gegner, was folgerichtig mit dem zweiten Treffer kurz vor der Pause belohnt wurde. Ein Eigentor von Dimitri Neubauer (68.), ein Doppelschlag von Göbel (84./89.) und der Treffer von Zeebe (90.) machten das halbe Dutzend Gegentore komplett in einem sehr einseitigen Spiel. (sk)
13.09.10 - Kantersieg gegen den SV Balhorn, SV 07 Damen gewinnen 9:0
Durch eine großartige Leistung gewannen die Damen der SV 07 Eschwege -auch in der Höhe verdient- mit 9:0 (5:0) gegen den SV Balhorn. Von Anfang an war klar, dass auch das 5. Saisonspiel mit einem Sieg enden sollte. Super Leistungen in der Abwehr -sehr gut organisiert von Carolin Becker-, im Mittelfeld und auch im Angriff führten zu dem Fußball, den Trainer und Zuschauer sehen wollen.
Die Torfolge der ersten Halbzeit:
1:0 Theresa Kahlmeyer
2:0 Lea Hüther
3:0 Maria Wiegand
4:0 Lea Hüther
5:0 Theresa Kahlmeyer
Mit der hohen Führung im Rücken, war der Druck zum gegnerischen Tor zu Beginn der 2. Halbzeit zunächst nicht mehr so groß. Die Gäste aus Balhorn kamen zwar etwas häufiger vor das Tor der Eschwegerinnen, doch richtig gefährlich wurde es nie. Doch da der Torhunger der jungen Eschwegerinnen noch nicht gestillt war, gaben die Spielerinnen von Trainer Werner Wiegand noch einmal Gas und wurden mit 4 weiteren Treffern belohnt. Besonders bemerkenswert war, dass sich insgesamt 6 Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten, davon Maria Wiegand (der mit dem 3:0 der schönste Treffer des Tages gelang), Theresa Kahlmeyer und Lea Hüther sogar je 2x.
Die Torfolge in der zweiten Halbzeit:
6:0 Carolin Becker (per Kopfball)
7:0 Maria Wiegand
8:0 Lisa-Marie Patzak
9:0 Catharina Hennemuth (Foulelfmeter)
10.09.10 - Fußball-Gruppenliga: Heimspiel gegen KSV Baunatal II - Eschwege 07 vor lösbarer Aufgabe in Kassel
Die Eintracht muss die Kurve kriegen
Eine Woche nach dem Lokalderby haben es die heimischen Fußball-Gruppenligisten mit durchaus schlagbaren Gegnern zu tun. Während die Dietemänner mit neuem Selbstvertrauen nach der überzeugenden Vorstellung gegen den TSV Wichmannshausen am Samstag zum BC Sport Kassel reisen, bietet sich dem TSV die Möglichkeit, beim Heimspiel gegen den KSV Baunatal II den bisher enttäuschenden Saisonverlauf in die richtigen Bahnen zu lenken.
BC Sport Kassel - Eschwege 07
Ein Sieg beim Gastspiel in Kassel und die Dietemänner wären wieder auf Schlagdistanz zur Tabellenspitze. Auf diesen einfachen Nenner kann man die Aufgabe für das Team von Trainer Chris Jauer am morgigen Samstag bringen. Die Dietemänner können wieder auf Maciej Kudasinski zurückgreifen, der beim Kreisderby ein gelungenes Comeback im 07-Trikot. Die Gastgeber präsentierten sich bisher sehr wechselhaft, neben dem 2:1-Sensationssieg gegen Wolfsanger gab es auch ein 2:3 in Wichmannshausen und ein 1:7 in Vellmar. Insgesamt eine lösbare Aufgabe für die Eschweger. Dafür bedarf es allerdings der vollen Konzentration, auch, um nicht noch eine unliebsame Überraschung zu erleben. Von Stefan Konklowsky
06.09.10 - Gruppenliga: Eschwege gewinnt 8:0 gegen ein desolates Wichmannshäuser Team
07 demontiert den TSV
Größer hätte der Unterschied im Derby gar nicht sein können. Auf der einen Seite bestens aufgelegte Eschweger, die nach den Misserfolgen der letzten beiden Wochen einen Befreiungsschlag auf hohem Niveau ablieferten, auf der anderen Seite ein TSV Wichmannshausen der schon nach wenigen Minuten wie ein Kartenhaus in sich zusammenfiel und in allen Mannschaftsteilen eine indiskutable Leistung ablieferte.
SV 07 - Wichmannshausen 8:0 (6:0)
TSV-Urgestein Bernd Schellhase beschrieb das Spiel als „eine der schwärzesten TSV-Stunden der letzten Jahre“. Nicht nur die Niederlage, sondern die Art und Weise des Zustandekommens löst bei den TSV-Verantwortlichen große Sorge aus. Einfacher kann man sich kaum in eine Niederlage ergeben. Kaum gewonnene Zweikämpfe, keine Laufbereitschaft, taktisch und technisch völlig überfordert torkelte der Gast führungs- und orientierungslos dem Debakel entgegen und hätte sich über eine zweistellige Niederlage nicht beschweren dürfen.
07 spielte befreit auf, war läuferisch stark und es gelang alles. Angetrieben vom starken Jan Kaufmann suchte die Heimelf über die Außenbahnen den Weg vor das Wichmannshäuser Tor. Vier Treffer in Folge fielen aber nach Standardsituationen. Innerhalb von sechzig Sekunden erzielte Jan Kaufmann zwei Freistoßtore aus exakt gleicher Position. Von Stefan Konklowsky, Werra-Rundschau
• 07: Göhler - Többicke, Bazzone, Fricke, Kirschner, Baumann, Degenhardt, J. Kaufmann (65. Kudasinski), M. Kaufmann (60. Gasmi), Jarosz (70. Demagin), von Nessen.
• TSV: Wassermann - Saur, H. + S. Benz, Winter, B. Bosshammer, Zimmermann, Amm, Bartholmai, S. Fey, Müller.
• Tore: 1:0 Fricke (4.), 2:0 Baumann (10.) 3:0/4:0 J. Kaufmann (26./27.), 5:0 Kirschner FEM (35.) 6:0 von Nessen (43.), 7:0 Fricke (64.) 8:0 Gasmi (73.)
• Bes. Vorkommnis: RK Bazzone (12.) Notbremse
• Zuschauer: 250

Jan Kaufmann (weißes Trikot) erzielte zwei Freistoß-Tore innerhalb einer Minute aus exakt der gleichen Position. Wichmannshausens Torwart Wassermann und die Mauer sahen in beiden Fällen nicht gut aus. Foto: Konklowsky, Werra-Rundschau

Wichmannshausens Abwehrchef Lars Winter (Nr. 4) hatte alle Mühe, seine Abwehr zusammenzuhalten. Der agile Jan Kaufmann drängte immer wieder über die Außen auf das Tor zu. Foto: Konklowsky, Werra-Rundschau
06.09.10 - Kreisoberliga: Mit drei Toren in den letzten 20 Minuten gewinnt Eschwege gegen Wichmannshausen II
SV 07 II verwandelt Rückstand in Sieg
Es waren fast 70 Minuten gespielt als Holger Dietl allein auf das Eschweger Tor zulief und seine Elf mit 2:0 in Führung bringen musste. Doch der Routinier scheiterte kläglich an Eschweges Torhüter Maik Lorchheim und musste in der Folgezeit miterleben wie die Platzherren das Spiel noch zu ihren Gunsten drehten und wichtige Zähler im Abstiegskampf sammelten.
SV 07 Eschwege II - TSV Wichmannshausen II 3:1 (0:0)
Ausgeglichen wie das Ergebnis verlief das Spielgeschehen im ersten Durchgang. Während die Heimelf die besseren Torchancen verzeichneten, gestalteten die Gäste das Spiel wenigstens optisch überlegen.
Fahrt nahm das Spiel in Durchgang zwei auf, indem zunächst Björn Fey (55.) den TSV in Führung bringen konnte. Doch statt danach seine Chancen zu nutzen, agierte der TSV in Strafraumnähe zu umständlich. Als Abdenbi Mourchid (70.) den Ausgleich erzielen konnte kippte das Spiel.
Erneut Abdenbi Mourchid (77.) und Mohammadian (84.) erzielten in der Schlussphase die Siegtreffer für die Schützlinge von Jean Hanna und lassen die Eschweger erstmal durchatmen, während in Wichmannshausen die rote Laterne brennt.
• Tore: 0:1 Bj. Fey (55.), 1:1 Morchid (70.), 2:1 Mouchib (77.), 3:1 Mohammadian (84.)Von Stefan Konklowsky, Werra-Rundschau

Holger Dietl hat das vorentscheidende 2:0 für Wichmannshausen auf dem Fuß, scheitert aber an 07-Keeper Maik Lorchheim. Foto: Konklowsky, Werra-Rundschau
03.09.10 - Fußball-Gruppenliga: Eschwege 07 empfängt den TSV Wichmannshausen und trägt Favoritenschild
Derbyzeit auf der Torwiese
Auch wenn die beiden heimischen Gruppenligisten momentan nur zwei Punkte voneinander getrennt sind, so scheinen die Rollen vor dem Derby doch eindeutig verteilt, wenn es morgen Nachmittag um 15 Uhr (!) zum Kreisderby der Fußball-Gruppenliga zwischen Eschwege 07 und der Eintracht aus Wichmannshausen kommt. Klarer Favorit ist die junge Heimelf, die bis auf das Spiel gegen Rothwesten bisher spielerisch recht ordentliche Leistungen ablieferte, während der TSV außer dem Sieg gegen BC Sport Kassel bisher nur fußballerische Magerkost gekocht hat.
Eschwege 07-Wichmannshausen. Das Wort Wiederaufstieg haben sie zunächst aus ihrem Wortschatz verbannt, nicht weiter verwunderlich bei zehn Punkten Rückstand zur Tabellenspitze. Mit einem Heimsieg gegen die Poweleit-Elf will man jedoch, so 07-Coach Chris Jauer, eine Serie starten, mit dem Ziel, bis zur Winterpause wieder auf Tuchfühlung zu den derzeitigen Top-Teams der Liga zu kommen. Mut macht Chris Jauer dabei auch die Leistung seiner Elf am vergangenen Wochenende in Wolfsanger, als man über weite Strecken des Spiels die bessere Elf stellte und am Ende mehr als unglücklich die Heimreise mit leeren Händen antreten musste. Bis auf die Langzeitverletzten Tobias Zak und Kudasinski kann der engagierte Übungsleiter dabei auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.
Düsterer sieht dagegen die Lage bei den Gästen aus, für die es wie in den vergangenen zwei Jahren nur um den Klassenerhalt zu gehen scheint. Schwere individuelle Fehler werfen die Blau-Weißen immer wieder aus der Bahn und auch die Abgänge von Yilmaz und Nölke vor Saisonbeginn scheint man nicht kompensieren zu können. Beruflich verhindert, fehlt im Derby mit Torhüter Sebastian Laubach auch noch der bisher beste Akteur seiner Elf. Und mit Gerd Werner, der sich im Urlaub befindet, steht ein weiterer Leistungsträger nicht zur Verfügung, wodurch die Sorgen von Trainer Wolfgang Poweleit noch größer werden.
Von daher eine fast unlösbare Aufgabe für die Gäste, die unter diesen Umständen sicherlich mit einem Remis hochzufrieden wären. Von Stefan Konklowsky, Werra-Rundschau

Auf den jugendlichen Elan von Bastian Degenhardt (rechts) setzt 07-Trainer Chris Jauer am Samstag beim Derby. Foto: Greim, Werra-Rundschau
30.08.10 -Fußball-Gruppenliga: Eschwege 07 wird unter Wert besiegt
Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung zur Vorwoche musste Eschwege 07 eine weitere Niederlage einstecken. Neben der wieder mangelnden Chancenverwertung machte 07-Sprecher Matthias Kreiselmeyer vor allem die Szene in der 80.Minute für das Endergebnis verantwortlich, als Cihan einen unberechtigten Foulelfmeter zur 3:2 Führung für die „Wölfe“ verwandelte.
Wolfsanger-Eschwege 07 4:2 (2:2)
Unberechtigt deshalb, weil weit und breit kein Foulspiel zu erkennen war und sogar die Heimelf über den Pfiff des Schiedsrichters überrascht war. Im Verlauf der sich anschließenden Diskussion sahen dann Alexander Bazzone und Danny Göhler zudem noch die gelbrote Karte. In doppelter Unterzahl machte Cihan in der 85. Minute alles klar. Dabei hatten sich die Dietemänner das Remis bis dahin redlich verdient, waren sie doch vor allem im ersten Durchgang das agilere Team.
Nachdem Bastian Degenhardt es bereits in der dritten Minute versäumt hatte, seine Farben in Führung zu bringen, konterte Jan Kaufmann (18.) mit einem direkt verwandelten Freistoß postwendend den überraschenden Führungstreffer der Heimelf durch Maciongowski (17.). Auch danach gute Chancen für die Jauer-Elf durch Matthias Kaufmann und Sascha Fricke, doch die Führung erzielte erneut der TSV. Maciongowski nutzte dabei einen schweren Fehler von Christian Schindewolf und bezwang Göhler im Nachschuss (33.). Der verdiente 2:2-Ausgleich kurz vor der Halbzeit, erneut durch Jan Kaufmann, der einen Freistoß von Rico Baumann mit dem Kopf veredelte (42.).
Ausgeglichen dann die Partie im zweiten Abschnitt, ehe dann der Mann in Schwarz Schicksal spielte für die Dietemänner, die sich dadurch um den Lohn ihrer Leistung gebracht fühlten und bitter enttäuscht die Heimreise antreten mussten. Von Stefan Konklowsky, Werra-Rundschau
30.08.10 - Damenmannschaft der SV 07 Eschwege gewinnt gegen die SG Lossetal 6:4
Nach einem schwach geführten Spiel waren sich alle einig: „Hauptsache drei Punkte !“
Dabei fing doch alles so gut an. Lea Hüther setzte sich in der zweiten Minute auf links durch und legte für Theresa Kahlmeyer ab, die zum 1:0 einschob. Danach lief im Spiel der Eschwegerinnen jedoch nichts mehr zusammen. Die körperlich überlegenen Spielerinnen aus Lossetal konnten sich immer wieder bis zum Strafraum vorkämpfen, doch ein gefährlicher Abschluss kam nicht zustande. Ein Befreiungsschlag von Lea Hüther landete dann bei Theresa Kahlmeyer die ihren Gegenspielerinnen davon lief und zum mehr als glücklichen 2:0 traf.
Man sollte meinen die Eschwegerinnen würden jetzt wieder sicherer aufspielen, doch es lief weiter nichts zusammen. Die Lücke zwischen Mittelfeld und Abwehr war viel zu groß und nach Ballverlusten wurde nicht konsequent nachgesetzt. Die SG Lossetal ging jedoch auch sehr fahrlässig mit ihren Chancen um. Es folgte das 3:0 durch einen schönen Heber über die Torhüterin von Lea Hüther. Von Sicherheit im Spiel war jetzt und auch im weiteren Verlauf des Spiels aber keine Rede. Diesmal nutzte die SG aber die sich bietende Chance und verkürzte auf 3:1. Keine zwei Minuten später dann ein katastrophaler Fehlpass in der Abwehr. Die Stürmerin ließ sich diese Chance nicht nehmen und erzielte den Anschlusstreffer. Die Halbzeitansprache von Trainer Werner Wiegand fiel nach dieser Leistung auch dementsprechend deutlich aus.
Zu Beginn der ersten Halbzeit dann sowas wie eine kurze Drangphase der SV 07. Lea Hüther nutzte die Chance und erhöhte auf 4:2. Kurz darauf aber wieder der Anschlusstreffer. Der Druck der Gäste wurde nun immer größer und die Eschwegerinnen hatten Glück, dass der Abschluss der gegnerischen Stürmerin nur an der Latte landete. Als Theresa Kahlmeyer wieder einmal schneller als die Abwehrspielerinnen war, konnte sie die Torhüterin nur noch mit einem Foul bremsen. Catharina Hennmuth übernahm die Verantwortung und traf mit ganz viel Glück zum 5:3. Doch wie sollte es anders kommen. Eschweges Torhüterin Elena Rümmler nimmt einen angeblichen Rückpass auf und den darauf folgenden indirekten Freistoß verwandelte die SG sicher.
Nun stand es 5:4 und der Druck wurde immer größer. Die Abwehr der Gäste rückte dementsprechend weit auf und Theresa Kahlmeyer erzielte nach einem schönen Alleingang ihren dritten Treffer zum 6:4 Endstand. Beim Spitzenspiel am nächsten Samstag gegen den SV Seigertshausen sollte auf jeden Fall wieder mehr Engagement und Sicherheit gezeigt werden, da das Spiel sonst kein gutes Ende haben wird. Abschließend wünschen Mannschaft und Trainer bzw. Betreuer noch Jodie Gnieser gute Besserung, die verletzungsbedingt schon in Halbzeit eins ausgewechselt werden musste. (L.H.)
Tore: Theresa Kahlmeyer (3x), Lea Hüther (2x), Catharina Hennemuth
Kader: Elena Rümmler, Lisa-Marie Patzak, Carolin Becker, Katharina Herwig (Svenja Tauber), Jodie-Marie Gnieser (Jasmin Basheer), Maria Wiegand, Marie Umbach (Vera Mikolajzak), Catharina Hennemuth, Lea Hüther, Katharina Theophel, Theresa Kahlmeyer



24.08.10 - Spielbericht C-Jugend Gruppenliga OSC Vellmar II – SV 07 Eschwege 6:1
Bereits am 1. Spieltag führte der Weg der neuformierten C-Jugend der SV 07 zu einem der Meisterschaftsfavoriten der Gruppenliga. Die Gastgeber - verstärkt durch Akteure des Regionalliga-Teams – setzten zu Beginn der Partie bei tropischen Temperaturen die SV O7 erheblich unter Druck. Zunächst stand jedoch die in dieser Saison erstmals praktizierte Viererabwehr recht gut. Dennoch mussten die Dietemänner in der Mitte der ersten Halbzeit das 1:0 hinnehmen, wobei die Viererkette geschickt von den Gastgebern ausgehebelt wurde. Trotz des Rückstands kamen die SV 07 immer besser ins Spiel und hatten ihrerseits einige Chancen zum Ausgleich. In dieser ausgeglichen gestalteten Phase gelang den Gastgebern jedoch noch vor dem Pausenpfiff das 2:0.
Nach der Pause hatten sich die Gastgeber besser auf die Viererkette eingestellt und kamen dadurch zu mehr Chancen. Folgerichtig fielen weitere Gegentreffer. Die Moral der Dietemänner war dadurch gebrochen. Allerdings kamen sie kurz vor Schluss beim Stand von 6:0 durch einen von Vincent Heine verwandelten Handelfmeter zum Ehrentreffer. Der Sieg der Gastgeber war völlig verdient, fiel aber um zwei Tore zu hoch aus.
23.08.10 - Fußball-Gruppenliga: Eschwege verliert nach schwachem Spiel auf eigenem Platz gegen Rothwesten
2:3-Pleite: So spielt kein Aufstiegsaspirant
Schlecht gespielt und verdient verloren: Die Mission Wiederaufstieg wird für die SV 07 Eschwege in der Verfassung, wie sie sich gestern bei der 2:3-Niederlage gegen Rothwesten präsentierte, ein ganz, ganz schwieriges Unterfangen. Erst in der Schlussphase rauften sich die Jauer-Schützlinge zusammen und hätten aus einem 0:3 beinahe noch ein 3:3 gemacht.
Eschwege-Rothwesten 2:3 (0:1)
Es war schon fast grausam, was die Eschweger ihrem Publikum im ersten Abschnitt zumuteten. Keine Linie, kein Feuer, dazu mangelnde Zuordnung in der Defensive. So darf man sich eigentlich nicht präsentieren, wenn man auf einen Mitkonkurrenten um den Aufstieg trifft. Zumal der keineswegs tollen Fußball zu zelebrieren wusste. Aber mit Andreas Geisler hatten die Gäste einen Mann in ihren Reihen, der einfach immer einen Schritt schneller war als seine Gegenspieler. Er war es auch, den Alexander Bazzone nach einer halben Stunde bei einem Konter zu Boden riss. Den fälligen Strafstoß verwandelte Mirco Müller zum verdienten 0:1. Bis zum Pausenpfiff erspielte sich Eschwege keine einzige nennenswerte Möglichkeit - nur nach einem Eckball sprang das Leder in der 40. Minute gefährlich auf den Rothwestener Kasten.
Auch im zweiten Abschnitt zunächst keine Besserung. Im Gegenteil: Zunächst traf Geisler zum 0:2 (51.), fünf Minuten später hätte Müller mit seinem Pfostenschuss bereits alles klar machen können. Das besorgte dann jedoch wieder Geisler, der nach einer Göhler-Glanztat zum 0:3 (70.) per Kopf abstaubte. Nun war zumindest ein Aufbäumen bei 07 zu erkennen. Sascha Frickes 1:3 (70.) vom Strafstoßpunkt aus und Jan Kaufmanns 2:3 ließen Eschwege noch einmal Morgenluft wittern. Aber Alexander Bazzone vergab kurz vor dem Ende aus kurzer Entfernung die Chance zum 3:3, so dass der Nachmittag in einer einzigen Enttäuschung endete. Von Matthias Schäfer, Werra-Rundschau
07 mit: Göhler - Degenhardt (ab 63. Damagin), Kirschner (ab 68. Gasmi), M. Kaufmann, Baumann, Jarosz, Bazzone, Schindewolf (ab 86. Tübbicke), J. Kaufmann, von Nessen, Fricke
Tore: 0:1 Müller (FE, 30.), 0:2 (51.), 0:3 (70.) beide Geisler, 1:2 Fricke (FE, 83.), 2:3 (85.) J. Kaufmann.

Jan Kaufmann erzielt das 2:3 - zu wenig aber am Ende für die enttäuschenden und enttäuschten Eschweger. Foto: Carl-Heinz Greim, Werra-Rundschau.
23.08.10 - SV 07 Damen: Mit 2:1 (1:1) endete das Auswärtsspiel beim Aufstiegsfavoriten KSV Hessen Kassel II
Der Gegner war schwer einzuschätzen, da man nicht wusste ob Spielerinnen der Verbandsligamannschaft eingesetzt werden oder nicht. Das war den 07-Damen letztendlich jedoch egal, da das Spiel auf jeden Fall gewonnen werden sollte. Die Eschwegerinnen waren die spielbestimmende Mannschaft und zeigten immer wieder schöne Kombinationen, aus denen auch Torchancen entstanden, doch sie konnten nicht genutzt werden. Doch auch der Gegner blieb nicht ungefährlich und es kam wie es kommen musste. Ein Fehler in der Abwehr, der Ball wird nicht konsequent nach vorne geschlagen und Kassel bekommt den Ball. Flanke, Abschluss, Tor und schon stand es nach 35 Minuten 1:0 für den Gastgeber. Keinesfalls geschockt machten die 07-Mädels weiter Druck. Theresa Kahlmeyer sorgte dann für die Erlösung. Sie setzte sich gegen drei Gegenspielerinnen durch und traf in der 40. Minute zum 1:1 Augleich ins kurze Eck.
In der zweiten Halbzeit wurde die spielerische und auch konditionelle Stärke der Eschwegerinnen noch deutlicher. Zahlreiche Chancen konnten durch katastrophales Verhalten im Abschluss leider nicht genutzt werden. Alleine Theresa Kahlmeyer und Lea Hüther hätten die SV 07 mit 4 Toren in Front schießen können, scheiterten jedoch an den eigenen Nerven oder der starken Kasseler Torfrau. Der Gegner kam nur noch nach Standardsituationen vor's Tor, doch dann wurde es immer gefährlich. Eschweges Torfrau Elena Rümmler war jedoch immer zur Stelle und hielt sensationell. Die Einwechslung von Vera Mikolajzak brachte noch einmal mächtig Schwung ins Spiel der Eschwegerinnen, ließ sie doch ein um's andere Mal ihre Gegenspielerinnen einfach stehen.
Auch wenn die Trainer und Zuschauer sich schon mit einem Unentschieden abgefunden hatten, fiel dann in der 80. Minute der verdiente Siegtreffer, nach einem schönen Rechtsschuss über die Torhüterin, durch Lea Hüther. Insgesamt war dies ein absolut verdienter Sieg der Damenmannschaft, da alle Mannschaftsteile gut zusammengearbeitet haben. Spielführerin und „Letzte Rettung“ Carolin Becker organisierte ihre Abwehr gut und auch die Lücken im zentralen Mittelfeld konnten meistens geschlossen werden. Hervorzuheben sind auch die Spielerinnen Katharina Herwig und Vera Mikolajzak, die nach sich nach ihrer Einwechslung nahtlos ins Spiel eingefügt haben.

Torfrau Elena Rümmler, Torschützin zum 2:1 Lea Hüther, Torschützin zum 1:1 Theresa Kahlmeyer
21.08.10 - Eschwege 07: Gegner mit weißer Weste
Vor einer großen Herausforderung steht die Elf von Trainer Chris Jauer, wenn am Sonntag mit Rothwesten eines von zwei noch verlustpunktfreien Teams in Eschwege zu Gast ist.
Eschwege 07-Rothwesten. Drei Spiele, drei Siege und erst ein Gegentor - so liest sich die respektable Bilanz der Gäste um den Ex-Vellmarer Torjäger Andreas Geissler. Bange machen gilt dennoch nicht im Lager der Dietemänner, die allerdings neben dem seit dem ersten Spieltag verletzten Maciej Kudasinski nun auch noch länger auf Tobias Zak verzichten müssen. Wie bereits befürchtet, zog sich der schnelle Stürmer beim Spiel der zweiten Mannschaft in Reichensachsen einen Außenbandriss zu und dürfte nach Aussage von Chris Jauer seinen Farben vor der Winterpause kaum noch zur Verfügung stehen.
Er sieht dennoch genug Qualität in seinem Kader, um im zweiten Heimspiel den zweiten Sieg feiern zu können, womit 07 den Rückstand auf die Gäste auf einen Punkt verkürzen und ihrerseits den Weg Richtung Tabellenspitze fortsetzen könnte. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass es den Eschwegern endlich gelingt effektiver vor dem gegnerischen Tor zu agieren, steht doch die Anzahl der erzielten Treffer bisher im krassen Missverhältnis zu den erspielten Torchancen. „Zu Hause zählt für uns grundsätzlich nur ein Sieg“, so der engagierte Coach, wohlwissend, dass ein Erfolg das Selbstvertrauen seiner jungen Mannschaft stärken dürfte, bevor es dann zum Auswärtsspiel nächste Woche zum designierten Titelfavoriten nach Wolfsanger geht. (sk)
16.08.10 - Fußball-Gruppenliga: 2:2 in Wattenbach - Eschwege mit deutlich besseren Chancen
Schade, ein Elfer stoppt 07
Wattenbach. Schade, Eschwege 07 war beim Spitzenreiter Wattenbach das bessere Team, wurde aber von einem für Pressesprecher Matthias Kreiselmeyer unberechtigten Elfer gestoppt. So stand unter guten 90 Minuten nur ein 2:2.
Wattenbach-Eschwege 07 2:2 (1:1)
Schlechter hätte die Auswärtspartie für den Fußball-Gruppenligisten Eschwege 07 nicht beginnen können. Schon in der zweiten Minute lag das Leder im Netz. Beim Freistoß von Sieringhausen, abgefeuert vom linken Strafraumeck, flog das Leder vorbei an Freund und Feind und landete unhaltbar für Torhüter Danny Göhler im Netz. Davon unbeeindruckt, machten sich die Dietemänner auf und wurden für ihr Engagement schon in der 11. Minute belohnt. Der Ausgleichstreffer wurde ebenfalls mit einem Freistoß aus 20 Metern mittig von Rico Baumann erzielt, er schlenzte den Ball ins linke Dreieck. In der Folgezeit kontrolliert 07 das Geschehen und hätte schon vor der Pause in Führung gehen können, aber Bastian Degenhardts Schuss verfehlte um wenige Zentimeter das Ziel. Die Eschweger jubelten bereits, aber es wackelte nur das Außennetz. Und mit dem Pausenpfiff gelang Sebastian von Nessen eine spektakuläre Aktion. Sein Fallrückzieher aus 16 Metern wurde eine Beute des Keepers. Pressesprecher Matthias Kreiselmeyer über die erste Halbzeit: „Wir haben überlegen agiert und hatten spielerische Vorteile.“
Am Bild änderte sich auch nach dem Wechsel nichts. Die nächste Chance bot sich Tobias Zak, dessen Kopfball für höchste Gefahr sorgte. Erst in der 71. Minute kam Wattenbach durch Spychala zur zweiten Chance, der Ball flog knapp am 07-Gehäuse vorbei. Besser machte es Nacer Kasmi, er staubte in der 77. Minute geschickt ab und brachte 07 auf die Siegerstraße. „Für uns war die Entscheidung gefallen, weil Wattenbach viel zu harmlos agierte, doch der von Lienert verwandelte Elfer bescherte den Hausherren einen glücklichen Punktgewinn“, bilanzierte Kreiselmeyer. Trotzdem hätte der Gast noch siegen können. Erneut hatten die Eschweger beim Kopfball von Matthias Kaufmann den Torschrei auf den Lippen, doch sein Kopfball nach Fricke-Flanke wurde pariert (94.). Von Harald Triller, Werra-Rundschau
• 07: Göhler - Schindewolf, Bazzone, Kirschner, Baumann, Fricke, J. Kaufmann, Jarosch, von Nessen, Degenhardt ((56. M. Kaufmann, Zak (75. Kasmi).
• Tore: 1:0 Sieringhaus (2.), 1:1 Baumann (11.), 1:2 Kasmi (77.), 2:2 Lienert (84.). Bes. Vork.: gelbrote Karte gegen Jan Kaufmann (85.).

Im Pech: Der Schuss von Bastian Degenhardt landet in der 36. Minute am Außennetz. Foto: Carl-Heinz Greim, Werra-Rundchau
16.08.10 - Erfolgreicher Saisonauftakt - SV 07 Damen fertigen Remsfeld mit 11:0 ab
Am vergangenen Samstag haben die Eschweger Damen das erste Serienspiel der Vereinsgeschichte mit 11:0 (!) gegen den TSV Remsfeld gewonnen. Aufgrund der zahlreichen Chancen hätte der Sieg sogar noch höher ausfallen können.
Das Spiel begann zunächst recht ausgeglichen. Doch bereits in der ersten Viertelstunde wurde eine Feldüberlegenheit der Eschwegerinnen deutlich. Remsfeld war spielerisch und konditionell deutlich unterlegen. Im ganzen Spiel hatten die Gegnerinnen lediglich eine echte Torchance, die aber nicht genutzt werden konnte. Nach der erkämpften und hochverdienten 3:0 Halbzeitführung, war jedem Zuschauer klar, dass der Sieg noch deutlicher ausfallen wird. Die konditionsstarken Eschwegerinnen drehten nach einem verhaltenen Auftakt in der 2. Halbzeit richtig auf und erzielten Tore wie am Fließband bis zum 11:0 Endstand.
Bleibt zu hoffen, dass die Mädels am kommenden Wochenende bei der 2. Mannschaft des KSV Hessen Kassel genauso konzentriert und willensstark zur Sache gehen.
Eingesetzt wurden (in Klammern erzielte Tore): Elena Rümmler, Carolin Becker (1), Vera Mikolajzak (1), Maria Wiegand, Marie Umbach, Lea Hüther (5), Katharina Theophel, Jodie Gnieser, Svenja Tauber, Lisa Marie Patzak, Katharina Hennemuth (1), Christina Kerst, Katharina Herwig, Theresa Kahlmeyer (3). Trainerteam: Werner Wiegand, Sebastian Laubach, Bastian Degenhardt



09.08.10 - Fußball-Gruppenliga: SV 07 Eschwege 4:1-Sieger
Bann ist gebrochen
Spielern und Trainer der SV 07 Eschwege fielen am Sonntag nach elf Minuten Zentnerlasten von den Schultern, als Bastian Degenhardt einen Konter zum 1:0 abschloss und damit den Grundstein zum 4:1 (2:0)-Erfolg gegen die U23 des OSC Vellmar legte. Konter deshalb, weil zuvor die Gäste gleich dreimal die Chance zur Führung hatten, aber erfolgreich abgeblockt wurden, was die Eschweger postwendend zum Führungstor nutzten. Dennoch: Es bleibt noch einiges zu tun für 07-Trainer Chris Jauer, was Abstimmung und Raumaufteilung betreffen, endeten noch zuviele Pässe im Niemandsland, was der engagierte Coach auch immer wieder von außen monierte. Selbst als Sascha Fricke mit einem fulminanten Schrägschuss das 2:0 (40.) markierte, kehrte keine Ruhe in das Spiel der Dietemänner ein.
Mit zwei frischen Kräften versuchten die technisch versierten, im Abschluss aber harmlosen Gäste, das Blatt zu wenden, kamen nach 67 Minuten durch einen verwandelten Foulelfmeter von Tobias Bredow auch zum 2:1, doch postwendend ließ Sebastian von Nessen (69.) das 3:1 folgen. Während die Gäste in der Folge zweimal an der Latte scheiterten und auch die Abpraller nicht über die Linie brachten, sorgte mit dem Schlusspfiff Sascha Fricke für das 4:1. Beim OSC sah Ecevit nach einer Tätlichkeit „Rot“ (87.). Von Dieter Möller, Werra-Rundschau

Das 4:1 ist im werden: Sebastian von Nessen (r.) scheitert am Vellmarer Torhüter, Sascha Fricke (M.) ist im Nachsetzen erfolgreich. Foto: D. Möller, Werra-Rundschau



11.06.10 - Fußball-Verbandsliga: Abteilungsleiter Achim Lorchheim kämpft um den Klassenerhalt
07 gibt Hoffnung nicht auf
Der Fußball-Verbandsligist Eschwege 07 ist sportlich und damit satzungsgerecht abgestiegen. Auch der Insolvenzantrag von Meister Süsterfeld, der die Abstiegsregelung beeinflusst hätte, ist beim Hessischen Fußball-Verband noch nicht eingegangen. Dennoch können sich die Verantwortlichen von Eschwege 07 nicht mit der augenblicklichen Situation abfinden.
„Das verbliebene Vorstandsmitglied vom VfB Süsterfeld, Frank Dietrich, hat nachweislich am 1. Juni beim Fußballkreis Kassel für die Kreisoberliga gemeldet und über diesen Vorgang mit einer E-Mail am 2. Juni um exakt 10.41Uhr den Klassenleiter der Verbandsliga, Bruno Eurich, und Verbandsfußballwart Armin Keller informiert“, erklärte 07-Pressesprecher Matthias Kreiselmeyer gegenüber der WR. „Und da diese Meldung rechtzeitig vor der Relegation erfolgt ist, zweifeln wir die Rechtmäßigkeit dieser Runde an. Nach unserer Meinung hätte Grebenhain in der Liga verbleiben und Eschwege 07 die Relegation bestreiten müssen“, ergänzt 07-Spartenleiter Achim Lorchheim.
Er begründet seine Aussage mit der für die Verbandsliga Nord gültigen Auf- und Abstiegsregelung, in der schwarz auf weiß geschrieben steht: „Wird die Zahl von 18 Mannschaften vor Beginn der Relegation unterschritten, steigen entsprechend weniger Vereine ab.“ Laut Achim Lorchheim ist das zu diesem Zeitpunkt so gewesen, „die 18 war durch den Wegfall von Süsterfeld unterschritten“, so der Eschweger Spartenleiter. Er erklärt es: „19 Mannschaften stark war die Liga, Süsterfeld fällt weg, genau wie die vier Absteiger und der Relegationsteilnehmer, bleiben also 13 Teams. Dazu kommen vier Aufsteiger und Hessenligaabsteiger Hersfeld. Folglich sind es vor der Relegation 17 Mannschaften gewesen.“
Der Landrat des Werra-Meißner-Kreises, Stefan Reuß, erklärte, dass er als Vizepräsident des HFV das Anliegen der Eschweger den zuständigen Gremien unterbreitet habe und erklärte auf Anfrage der WR: „Da der Insolvenzantrag von Süsterfeld vor der Relegation beim HFV nicht vorlag, hat Eschwege keinen rechtlichen Anspruch, um für Grebenhain Entscheidungsspiele um den Ligaerhalt zu bestreiten.“ Ähnlich äußerte sich Klassenleiter Bruno Eurich: „Wir handeln satzungskonform, Grebenhain gehörte in die Relegation und Eschwege muss absteigen“, so Eurich. „Wir werden den Istzustand nochmal überprüfen lassen“, kündigt Achim Lorchheim an. Er gibt die Hoffnung nicht auf, das wird bei seinen Aussagen deutlich. Von Harald Triller, Werra-Rundschau

Der gute Techniker Eser Kazak, der hier gleich von drei Spielern aus Lehnerz gejagt wird, würde auch nächste Saison gerne in der Verbandsliga aktiv sein. Foto: Carl-Heinz Greim, Werra-Rundschau
31.05.10 - Fußball-Landesliga Nord: 07 will Protest prüfen
Nach Süsterfeld-Insolvenz
Der Blick auf die Tabelle lässt den Absteiger nicht erkennen. 13 Siege, 44 Punkte, das klingt nach einer durchwachsenen, aber durchaus ligatauglichen Leistung. Trotzdem bleibt nach 36 Spieltagen für die SV 07 Eschwege nur der Abstieg. Dass sie mithalten können, haben die 07er auch im letzten Saisonspiel noch einmal unter Beweis gestellt. Mit 3:0 wurde der Tuspo Grebenstein besiegt. Gerade in der ersten Halbzeit lieferten die Eschweger eine beeindruckende Leistung ab. 07-Sprecher Matthias Kreiselmeyer trauerte unglücklich verlorenen Spielen nach. „Leider haben wir diese Leistung von heute nicht konstant über die gesamte Saison gezeigt.“
Eschwege wird heute prüfen lassen, welche rechtlichen Konsequenzen die Insolvenz von Meister Süsterfeld mit sich bringt. „Wir wollen wissen, ob der Hessische Fußballverband nicht schon früher hätte eingreifen müssen“, sagte Kreiselmeyer gestern gegenüber der WR. Mit Grebhain, das in die Relegation muss, will man sich absprechen. Ob ein Protest etwas bringe wisse man nicht, man wolle es aber prüfen.
Grebenstein - Eschwege 0:3 (0:3)
Richtig aufgedreht hat im letzten Saisonspiel Jan Kaufmann. Er war an allen drei Treffern beteiligt und holte sogar noch einen Elfmeter heraus, den Chris Jauer allerdings nur an das Lattenkreuz schoss (54.). Schon das erste Tor zeigte, dass Kaufmann an diesem Tag gut aufgelegt sein wird. Über die linke Seite startete er zum Solo, drang in den Strafraum ein und ließ dem TuSpo-Keeper keine Chance (15.). Ähnlich das 0:2: Wieder setzte Kaufmann zum Alleingang an, scheiterte aber am Torwart. Sascha Fricke nahm den Abpraller an und verwertete ihn zum 0:2 (23.) Das 0:3 erzielte Ezer Kazak. Nach einem Kopfball von Jan Kaufmann staubte der Linksaußen zum Halbzeitstand ab (33.). Innerhalb von 18 Minuten hatte 07 Grebenstein im Sack. Außer einem Pfostenschuss ging von den Gastgebern keine Gefahr aus. Eschweges Torwart Danny Göhler musste sich nur einmal richtig bewähren.
• SV 07: Göhler - Vollmann, Wolff, Zak (83. von Nessen), Weißhaupt, Bazzone, Kazak (58. Degenhardt), Wiesenfeller, J. Kaufmann, Jauer (62. Bounaklha), Fricke
• Tore: 0:1 Jan Kaufmann (15.), 0:2 Sascha Fricke (23.), Ezer Kazak (33.)
28.05.10 - Fußball-Landesliga Nord: SV 07 Eschwege in Grebenstein - Die Hoffnung stirbt zuletzt bei Dietemännern
Mit Fan-Unterstützung zum Auswärtssieg
Angesichts der derzeitigen Ungewissheit über sein oder nicht sein in der Fußball-Verbandsliga Nord glimmt bei der SV 07 Eschwege noch immer eine kleiner Hoffnungsfunke, um eventuell doch noch zumindest die Relegation zu erreichen. „Wir werden bis zum Schlusspfiff in Grebenstein kämpfen und wollen gewinnen, um gegenüber unseren Fans glaubwürdig zu bleiben“, lautete die Devise von Vorsitzendem Gerd Hoßbach und Spielertrainer Marco Weißhaupt, die aber auch realistisch genug sind, um einzugestehen, „dass die Fußballgötter auf unserer Seite sein müssen“.
Beim Tabellenzehnten Grebenstein, der mit 50 Punkten jenseits von Gut und Böse ist, wollen die Dietemänner noch einmal unter Beweis stellen, dass sie besser sind als dies ihr derzeitiger Tabellenplatz aussagt. Gleichzeitig müssen sich die talentierten Spieler wie Ezer Kazak, Jan Kaufmann, Sebastian von Nessen oder Tobias Zak beweisen, dass sie in der kommenden Saison gewillt sind, Führungsaufgaben zu übernehmen.
Bereits verabschiedet hat die SV 07 Eschwege am vergangenen Wochenende Mittelfeldspieler Chris Jauer und Torhüter Sebastian Laubach. Während Jauer seine aktive Laufbahn beendet, laboriert Laubach weiter an einer langwierigen Schulterverletzung und will künftig seiner beruflichen Karriere als Pädagoge den Vortritt geben. Die Führungsspitze der SV 07, Vorsitzender Gerd Hoßbach und sein Stellvertreter Matthias Kreiselmayer, überreichten den beiden vor dem Spiel gegen Wabern Präsente.
Mit Fan-Bus nach Grebenstein
Zum Spiel in Grebenstein setzt die SV 07 nochmal einen Fan-Bus ein. Abfahrt ist 12.30 Uhr am Vereinsheim. Von Dieter Möller, Werra-Rundschau

Verabschiedet: Chris Jauer (r.) und Sebastian Laubach (2.v.r.) wurden von der SV- 07-Führungsspitze Matthias Kreiselmeyer (l.) und Gerd Hoßbach (2.v.l.) vor dem Spiel gegen Wabern verabschiedet. Foto: Carl-Heinz Greim, Werra-Rundschau
25.05.10 - Fußball-Verbandsliga: Doppeltorschütze zum 2:0-Sieg der SV 07 gegen Wabern
Edel-Joker Sascha Fricke
„Nun wollen wir auch das letzte Spiel in Grebenstein gewinnen, um zumindest noch Petersberg zu überflügeln und uns später nicht den Vorwurf gefallen lassen zu müssen, wir hätten nicht bis zum Schluss alles gegeben!“ SV 07-Trainer Marco Weißhaupt und Vorsitzender Gerd Hoßbach gaben sich nach dem 2:0(1:0)-Erfolg am Samstag gegen Wabern kämpferisch.
Ähnlich wie die Mannschaft der Dietemänner, die zuvor gegen einen allerdings äußerst schwachen Gegner Moral und Ehrgeiz gezeigt und einen verdienten Sieg eingefahren hatte. Die Eschweger profitierten dabei von der frühen Führung des bereits in der 13. Minute für Mathias Kaufmann gekommenen Sascha Fricke, nachdem zuvor Tobias Zak (3.) nach glänzender Vorarbeit von Marco Weißhaupt das 1:0 verpasst hatte. Nach einem weiten Einwurf von Daniel Wiesenfeller und der Kopfballverlängerung von Tobias Zak lauerte Fricke am langen Eck und drosch das Leder zum 1:0 (19.) in die Maschen. Nur kurzzeitig das Aufbäumen der Gäste, bei denen Woelk (20.) aus abseitsverdächtiger Position am glänzend reagierenden Danny Göhler im 07-Tor scheiterte und Sandro Pignalosa (34.) nur den Außenpfosten traf. Ansonsten kontrollierten die Gastgeber Ball und Gegner, ohne sich aber zwingende Chancen zu erspielen.
2:0 als Lehrbeispiel
Nach der Pause setzte zunächst Daniel Wiesenfeller mit einem gefährlichen Distanzschuss (56.) ein Achtungszeichen, während im direkten Gegenzug erneut Göhler sein Können gegen den frei vor ihm auftauchenden Woelk unter Beweis stellte. Chris Jauer blieb in seinem letzten Heimspiel ebenso ein Torerfolg versagt wie Tobias Zak, dessen Schuss in letzter Sekunde abgeblockt wurde. Ein Lehrbeispiel für direktes und erfolgreiches Spiel dann das 2:0 (88.), als das Leder über den eminent fleißigen Jan Kaufmann und Ali Bounahkla zu Sascha Fricke kam, der Waberns Torhüter Borrmann keine Chance ließ. Von Dieter Möller, Werra-Rundschau
• SV 07: Göhler, Vollmann, Wolf, Zak (68. Bounahkla), Weißhaupt, Kazak (61. Degenhardt), Wiesenfeller, Jan Kaufmann, Jauer, M. Kaufmann (13. Fricke), von Nessen.
• Wabern: Borrmann, Amert, Dierks (79. Janusch), Pignalosa, Woellenstein, Bräutigam. Schultz, Wagner (46. Janowiecz), Grunewald, Korell, Woelk.
• Tore: 1:0 Fricke (19.), 2:0 Fricke (88.).
• SR: M. Wiatrek (Witzenhausen) - Zuschauer: 100

Kämpfer und zweifacher Torschütze gegen Wabern: Sascha Fricke (M.) war nach seiner Einwechslung für den am Fuß verletzten Mathias Kaufmann sofort voll da, war ein ständiger Unruheherd für die Waberner Abwehr und erzielte beide Tore für die SV 07. Foto: Carl-Heinz Greim, Werra-Rundschau
Einwurf: Warum nicht immer so?
Fußball, die schönste Nebensache der Welt, lebt vom Einsatz, der Kampfkraft und dem Spielwitz. Die Kunst ist, diese drei Faktoren gewinnbringend umzusetzen und damit Trainer und Zuschauer zufriedenzustellen. Den heimischen Spitzenclubs ist dies mehr oder minder gut gelungen. Was man weder dem SV Adler Weidenhausen noch der zum Abstieg verurteilten SV 07 Eschwege absprechen kann, ist ihre Moral und ihre Einstellung. Der SV Adler machte in der Schlussphase in Eiterfeld aus einem 0:2-Rückstand noch ein 2:2, die Dietemänner landeten einen verdienten 2:0-Sieg gegen Wabern. Warum nicht immer so, wird sich besonders der treue Anhang der Eschweger fragen. Erst recht dann, wenn Göhler, Kaufmann, Fricke und Co., wie eingeschworen, auch noch zum Saisonfinale in Grebenstein gewinnen sollten. Von Dieter Möller
21.05.10 - Einwurf
Auf ein Neues, SV 07 Eschwege
Im vergangenen Jahr an dieser Stelle noch gelobt, für Einsatz, Kampfkraft und Spielwitz, die den Klassenerhalt brachten, folgt nur zwölf Monate später die Ernüchterung. Seit Mittwochabend steht fest, dass die SV 07 Eschwege den Gang zurück in die Gruppenliga antreten muss. Die Gründe müssen die Verantwortlichen der Dietemänner zusammen mit ihrem Spielertrainer analysieren, steht jedoch eins fest: Die Mannschaft hat sich in vielen Spielen nicht als gefestigte Einheit präsentiert, hat besonders vor eigenem Publikum in den Duellen mit der direkten Konkurrenz zu viele Punkte liegen gelassen, die jetzt in der Endabrechnung fehlen. Dazu gesellen sich neben dem Verletzungspech eine Reihe von Undiszipliniertheiten von Leistungsträgern, so dass der Trainer kaum einmal die Möglichkeit hatte, in zwei oder drei Spielen hintereinander mit der gleichen Formation aufzulaufen. An diesem Manko muss gearbeitet werden, soll in der kommenden Saison das Projekt direkter Wiederaufstieg in Angriff genommen werden.
Von Dieter Möller
10.05.10 - Fußball-Verbandsliga: Nach 3:2-Erfolg beim SSV Sand pirscht sich Weißhaupt-Team weiter heran
Eschwege 07 mit Moral und Kampfgeist
In Sand hatte Eschwege 07 keinen Sand im Getriebe. Im Gegenteil, mit toller Moral und guter kämpferischer Einstellung kam das Team auch schnell wieder zurück, als die Gastgeber ausgleichen konnten.
Sand-Eschwege 07 2:3 (0:1)
Neben dem 1:0 von Tobias Zak (20.), der das Leder aus ganz spitzem Winkel versenkte, vergab 07 durch Eser Kazak (18.) nach Vorarbeit von Jan Kaufmann, der in der 30. Minute dann selbst scheiterte. „Wir hatten vor der Pause leichtes Übergewicht, Sand verzeichnete nur einen Pfostenschuss als einzige Chance“, so 07-Sprecher Achim Lorchheim. Er sah nach Wiederbeginn sein Team noch stärker.
Die Chancen häuften sich
Jan Kaufmann auf Bruder Matthias, knapp drüber (50.), Daniel Vollmann, Kopfball, knapp vorbei (56.), Jan Kaufmann aus neun Metern knapp vorbei (63.), Zak auf Vollmann, der köpft überhin (67.), und in der 70. Minute wird ein klarer Handelfmeter nicht gegeben. Kurios: Eser Kazak verwandelte in der 72. Minute einen Freistoß aus 22 Metern unhaltbar und knallt 60 Sekunden später einen Freistoß an die Latte. Sommer und Dettmer (umstrittener Handelelfmeter) hatten für Sand zweimal ausgeglichen, aber auch 07 bekam noch einen Foulelfmeter zugesprochen, den Chris Jauer in der 83. Minute verwandelte. Von Harald Triller
• 07: Göhler - Vollmann, Zak (84. Schindewolf), Weißhaupt, Kazak (76. Degenhardt), Wiesenfeller, J. und M. Kaufmann, Jauer, von Nessen, Wiegand (60. Fricke).
• Tore: 0:1 Zak (20.), 1:1 Sommer (53.), 1:2 Kazak (72.), 2:2 Dettmer (76., HE), 2:3 Jauer (83., FE).(10.05.2010)
06.05.10 - Fußball-Verbandsliga: Pflichtsieg hält Hoffnung bei 07 am Leben
Mit einem Pflichtsieg beim Tabellenschlusslicht Niederaula/Hattenbach hat Verbandsligist SV 07 Eschwege das Fünkchen Hoffnung auf den Klassenerhalt am Glimmen erhalten. Das Tor des Tages erzielte Tobias Zak in der 30. Minute.
Niederaula/H. - Eschwege 0:1 (0:1).
In einem schwachen Spiel führte gleich die erste echte Chance zum einzigen Treffer der Begegnung. Spielertrainer Marko Weißhaupt hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt. Seine punktgenaue Flanke fand in Tobias Zak einen Abnehmer, der aus knapp fünf Metern einköpfen konnte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hätte Ezer Kazak aus Sicht der Eschweger bereits für eine Vorentscheidung sorgen können, doch sein strammer Schuss von der Strafraumkante klatschte lediglich an die Querlatte.
In der Halbzeit zwei erspielten sich die Gastgeber dann zunächst ein kleines Übergewicht, doch 07-Torsteher Danny Göhler musste nur einmal sein Können aufbieten, um den drohenden Ausgleich zu verhindern. Nach 63 Minuten hatte Tobias Zak seinen zweiten Treffer auf dem Fuß, sein Versuch aus gut 16 Metern rauschte jedoch knapp am Tor vorbei. Am Ende siegte Eschwege aufgrund der besseren Chancen nicht unverdient. Von Matthias Schäfer
• 07 mit: Göhler-Weißhaupt, Wiesenfeller, Vollmann, von Nessen (58. Fricke), Zak (83. Degenhardt), Kazak, J. Kaufmann, Jauer, M. Kaufmann..

20.04.10 - Fußball-Verbandsliga: Am Mittwoch Eschwege 07-Süsterfeld - SV Adler-Grebenhain
Erneut schwere Heimspiele
Niederlagen abhaken, neu motivieren und neue Ziele setzen: Für die heimischen Fußball-Verbandsligisten bleibt nach den Negativerlebnissen des vergangenen Wochenendes kaum Zeit zum Nachdenken, denn bereits am morgigen Mittwoch warten, wenn auch auf heimischem Terrain, erneut schwere Aufgaben.
Allen voran für die SV 07 Eschwege. Nach dem deprimierenden 3:4 vor eigenem Publikum gegen den mitabstiegsgefährdeten FSV Dörnberg „zieren“ die Dietemänner mit 29 Zählern Abstiegsrang 17, sind bereits sechs Punkte vom Relegationsrang 14 entfernt, den nach der 0:1-Niederlage gegen Süsterfeld der SV Adler Weidenhausen belegt. 35 Punkte haben die Schützlinge von Trainer Claus Brandl auf ihrem Konto, genauso viel wie die SG Eiterfeld/Leimbach, die nach ihrem zwischenzeitlichen Höhenflug mit zwei Niederlagen in Folge wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wurde.
SV 07: Nichts zu verlieren
Wenn es auch etwas makaber klingt: Die SV 07 Eschwege kann am Mittwochabend befreit aufspielen. Zu Gast ist der souveräne Spitzenreiter VfB Süsterfeld, der mit elf Punkten Vorsprung die Tabelle vor Flieden anführt. Die spielerisch abgeklärte und im Zweikampfverhalten ausgebuffte Mannschaft von Spielertrainer Karsten Huthwelker zeigte am Sonntag auf dem Chattenloh nur eine durchschnittliche Leistung und gewann trotzdem drei Punkte.
Für die Eschweger kann es nur heißen möglichst lange die Null zu halten, um den VfB eventuell in Zugzwang zu bringen und dann den einen oder anderen erfolgreichen Konter zu setzen.
SVA: Enger zusammenrücken
Im Lager des SVA Adler Weidenhausen ist nach der neuerlichen Verletzung von Jan Gonnermann noch engeres Zusammenrücken angesagt, will man im Heimspiel gegen Grebenhain die geplante Revanche realisieren. Denn hinter dem Einsatz von Ralf Kruse steht ebenso ein Fragezeichen wie hinter dem von Abwehrstratege Robin Berg. Die Vogelsberger kommen mit einem neuen Trainer nach Weidenhausen. Der bosnische Serbe Zeljko Radic trat die Nachfolge von Edgar Nix an und führte das Team auf Rang 6, jedoch mit lediglich vier Zählern mehr als der SVA. Von Dieter Möller, Werra-Rundschau

Die Kampfkraft und Zweikampfstärke von Alexander Bazzone (l.) ist am Mittwoch auf der Torwiese gefragt, will die SV 07 Eschwege gegen Spitzenreiter Süsterfeld bestehen. Foto: Carl-Heinz Greim, Werra-Rundschau









21.03.10 - Fußball-Verbandsliga Nord:
Ersatzgeschwächte SV 07 Eschwege unterliegt in Bad Soden 0:3
Nach 0:1 war Moral weg
Der leichten Euphorie nach dem 2:2 vom Mittwochabend gegen den Tabellenzweiter KSV Hessen Kassel II folgte am Samstagnachmittag die Ernüchterung: Im Kampf gegen den Abstieg aus der Verbandsliga Nord unterlag die SV 07 Eschwege bei der SG Bad Soden 0:3 (0:1).
„Wir haben in den ersten 45 Minuten Ball und Gegner beherrscht, haben aber versäumt unsere Chancen zu nutzen und in Führung zu gehen. Nach dem Wechsel sind wir für unsere Nachlässigkeiten bitter bestraft worden und hatten nach dem 0:1 weder Kraft noch Moral dem Spiel eine entscheidende Wende zu geben!“ Kritische Worte aus dem Mund von SV 07-Pressesprecher Matthias Kreiselmeyer nach den zwei völlig verschiedenen Halbzeiten in der Kurstadt im Kinzigtal.
Ohne Marco Weißhaupt
Die personelle Situation der Dietemänner hat sich nach dem Mittwochspiel noch mehr zugespitzt, fehlte in Bad Soden Spielertrainer Marco Weißflog wegen einer Fußverletzung, so dass erneut Umstellungen im Defensivbereich vollzogen werden mussten. „Dennoch haben wir in der ersten Halbzeit gut gespielt, hatten durch Tobias Zak (4.), Ezer Kazak (27.) und Jan Kaufmann (32.) gute Einschussmöglichkeiten, die aber leider ihr Ziel verfehlten“ trauerte Kreiselmeyer vertanen Chancen nach, wobei Kazak in der 39. die größte Möglichkeit hatte, als er freistehend am Torhüter scheiterte.
Nach dem Wechsel die frühe Führung der Sodener, als ein langer Ball in den 07-Strafraum geschlagen wurde, zwei Eschweger sich nicht einig waren und Moaremoglu als lachender Dritter zum 1:0 (52.) einschoss. In der Folgezeit hielt die SV 07 zwar dagegen, konnte aber nach vorne keine Akzente setzen, so dass die Gastgeber in der Schlussphase noch zu zwei Toren kamen.
• SV 07: Lorcheim, Vollmann, Kirschner, Zak, von Nessen (65. Wiegand), Bazzone, Kazak, Wiesenfeller, J. Kaufmann, Bounahkla (60. Güldner), M. Kaufmann.
• Tore: 1:0 Moaremoglu (52.), 2:0 Eurich (83.), 3:0 Keim (90.).

Ezer Kazak (M.) hatte in Bad Soden den Führungstreffer für die Eschweger auf dem Fuß, scheiterte aber freistehend am Torhüter. Foto: Carl-Heinz Greim, Werra-Rundschau
19.03.10 - Fußball-Verbandsliga Nord: SV 07 2:2 gegen Tabellenzweiten KSV Hessen Kassel II
Eschweger Sieg war drin
Dem Tabellenzweiten der Verbandsliga Nord und hohen Favoriten KSV Hessen Kassel II ein 2:2 (1:1)-Unentschieden abgerungen und trotzdem zwei Punkte verloren: Die Fußball-Welt war am Mittwochabend aus Sicht der Dietemänner wieder einmal grausam.
„Aufgrund unserer zahlreich vergebenen Großchancen haben wir eindeutig zwei Punkte verloren“, analysierte SV-07-Spielertrainer Marco Weißhaupt nach den 90 Minuten treffend. Denn die in Abstiegsgefahr schwebenden und jeden Zähler benötigenden Eschweger beherrschten über weite Strecken Ball und Gegner, waren den Junglöwen in puncto Zweikampfstärke und Laufbereitschaft deutlich überlegen. Was fehlte und letztlich nur zur Punkteteilung führte, waren die Ruhe und die Abgeklärtheit vor des Gegners Tor.
Starker KSV-Torhüter
Da stand im ersten Abschnitt Ezer Kazak gleich dreimal in aussichtsreicher Position vor Kassels Keeper Stephan Meister, bekam das Leder aber nicht ins Tor, wurde Lukas Kirschner in Halbzeit zwei in Mittelstürmerposition in letzter Sekunde abgeblockt. Und dann waren da noch die Reflexe des KSV-Torhüters. Beim Fallrückzieher von Matthias Kaufmann zuckten seine Fäuste blitzschnell nach oben und verhinderten das mögliche 3:2 (73.) und auch bei Tobias Zaks Schlenzer flog dem Keeper das Leder aus dem Winkel (79.). „Moral, Einsatz und Kampfkraft haben gestimmt, doch sind wir leider nicht dafür belohnt worden“, fügte Weißhaupt an, der aber auch nicht verhehlen wollte, dass sich seine Mannen bei beiden Gegentoren nicht gerade geschickt anstellten.
Dem 1:1 (20.) durch Marco Heussner ging ein krasser Stellungsfehler voraus, behinderten sich zwei Eschweger gegenseitig, so dass der Kasseler freie Bahn hatte. Beim 1:2 (46.) segelte ein Freistoß über 40 m in den 07-Strafraum, wo kollektives Zuschauen angesagt war und sich der aufgerückte Jan Niklas Hanske mit einem Kopfballtreffer „bedankte“.
Joker Tobias Zak
Es spricht für die Moral der Eschweger, dass sie beide Rückschläge ohne größere Probleme wegsteckten. Gestärkt durch die frühe Führung durch Jan Kaufmann (4.) waren die Eschweger in der Folgezeit stets gefährlich, wenn sie über die Außenpositionen kamen und erspielten sich eine Reihe guter Möglichkeiten, die leider nicht genutzt wurden.
Ähnliches Bild im zweiten Abschnitt, wo den Gästen zwar die frühe Führung gelang, ansonsten fielen sie aber mehr durch Ruppigkeiten als durch spielerische Akzente auf, was auch ihren Trainer Claus Schäfer zur Weißglut brachte: „Unser Konzept war praktisch schon nach vier Minuten zerstört und meine Mannschaft hat sich davon nicht erholt. Spielerisch schwach, haben wir zudem die Zweikämpfe kaum angenommen und hatten erhebliche Probleme im Aufbau.“
Die Eschweger dagegen überzeugten durch Kampfkraft und Schnelligkeit, so dass der Ausgleich durch den kurz zuvor eingewechselten Tobias Zak nach feiner Vorarbeit von Matthias Kaufmann mehr als nur gerecht war. Von Dieter Möller, Werra-Rundschau
• SV 07: Laubach, Vollmann, Weißhaupt, Bazzone, Kazak, Wiesenfeller, J. Kaufmann, Bounahkla (61. Zak), M. Kaufmann, Kirschner, von Nessen. - KSV: Meister, Ehrig, Hanske, Pavic, Osmanoglu (72. Vonholdt), Pforr, Keseling, Kilian, Heussner (79. Bruns), Kalaitzidis (46. Murawski), Barak.
• Tore: 1:0 J. Kaufmann (4.), 1:1 Heussner (20.), 1:2 Hanske (46.), 2:2 Zak (63.).
• SR: Tropper (Haina) - Z.: 150

Der 2:2-Ausgleich ist unterwegs: Tobias Zak (r.) lässt nach feiner Einzelleistung von Matthias Kaufmann den Eschweger Anhang jubeln. Links Jan Kaufmann, Schütze des 1:0. Foto: Carl-Heinz Greim, Werra-Rundschau
Schwere, aber lösbare Aufgaben für 07 und SVA
Schwere, aber nicht unlösbare Auswärtsaufgaben warten am Wochenende auf die heimischen Fußball-Verbandsligisten. Die SV 07 Eschwege reist am Samstag zum Tabellenzwölften, SG Bad Soden, während der SV Adler Weidenhausen am Sonntag beim abgeschlagenen Schlusslicht, der SG Niederaula/Hattenbach, zu Gast ist.
Starke Gastgeber-Abwehr
Die SG Bad Soden wie auch die SV 07 Eschwege haben in den vergangenen Tagen den Tabellenzweiten KSV Hessen Kassel mächtig geärgert, haben dafür gesorgt, dass die Junglöwen nun bereits zehn Zähler hinter Spitzenreiter Süsterfeld sind. Für die mehr oder minder im Abstiegskampf befindlichen Teams aber gleichzeitig neue Motivation, dass in den verbleibenden Spiel noch was geht.
Die Sodener, um ihren Spielertrainer Martin Bangert, glänzten beim 1:0-Sieg in Kassel besonders in der Defensive, ließen kaum eine zwingende Chance des KSV zu, so dass die Eschweger sich einiges einfallen lassen müssen, wollen sie hier zu einem Dreier kommen. Den Angriff der SG verstärkt seit der Winterpause der 19-jährige Kai Helmchen, der vom Kreisoberligisten Wittgenborn in die Kurstadt kam. Von Dieter Möller
04.12.2009 - Fußball-Verbandsliga Nord: SV 07 mit dem Rücken zur Wand beim KSV II
In Kassel nichts zu verlieren
Im voraussichtlich letzten Serienspiel des Jahres 2009 steht die SV 07 Eschwege am Sonntag noch einmal vor einer hohen Hürde. Zu Gast beim Tabellenzweiten, dem KSV Hessen Kassel II, stehen die Dietemänner klar in der Außenseiterrolle, was derzeit nicht das Schlechteste für die sichtlich angeschlagene Truppe von Spielertrainer Marco Weißhaupt ist.
Denn bei den Jung-Löwen haben die Eschweger nichts zu verlieren, können unbeschwert aufspielen und so eventuell jenes Selbstvertrauen tanken, was der Mannschaft zumindest bei der 0:2-Heimpleite gegen Steinbach verloren gegangen ist. Junge Mannschaft hin, krankheitsbedingte Ausfälle her, die Dietemänner präsentieren sich derzeit wie eine launische Diva. Nach dem torlosen Remis in Korbach wähnten sich Spieler und Verantwortliche auf dem Weg der Besserung, um nur eine Woche später den Rückfall in vermeintlich längst vergessene Zeiten miterleben zu müssen. Was ist los SV 07? Wo sind die Typen, die ein ins Schwanken geratenes Boot wieder auf Kurs bringen?
Fruchtbare Aussprache
In Kassel kann und muss die Mannschaft am Sonntag zeigen, dass sie noch lebt. Am Dienstag wurden in den Reihen der Spieler Klartext geredet, „so dass jetzt alle wissen, was der Verein und ich von ihnen künftig erwarten“, umschreibt Spielertrainer Marco Weißhaupt eine auch für ihn unbefriedigende Situation. „Gegen die diszipliniert agierenden und kompakt stehenden Steinbacher fehlten uns nicht nur in der Offensive die nötigen fußballerischen Mittel, sondern wir haben uns durch eigene Undiszipliniertheiten auch selbst aus dem Rhythmus gebracht“, analysierte Weißhaupt treffend, um gleichzeitig aber auch einzuwerfen: „Mit einer ähnlich engagierten und disziplinierten Leistung wie in Korbach ist am Sonntag auch beim Tabellenzweiten Kassel etwas zu holen!“ Die Fans sind gespannt, ob den Worten nun Taten folgen. Von Dieter Möller, Werra-Rundschau

Marcel Wolf (weißes Trikot) - hier im Duell mit Weidenhausens Top-Torjäger Maikel Buchenau - zählt zu den Typen, die durch Kampf und Einsatzwillen die Eschweger voranbringen können. Foto: Carl-Heinz Greim, Werra-Rundschau
30.11.2009 - Fußball-Verbandsliga: Trostloses 0:2 legt eklatante Schwächen schonungslos offen
Eschwege wie ein Absteiger
Mutlos, ideenlos, erfolglos: Die SV 07 Eschwege präsentiert sich einen Spieltag vor der Winterpause in einem besorgniserregenden Zustand. Bei der 0:2-Heimpleite gegen den SV Steinbach war es noch nicht einmal das ernüchternde Ergebnis, das selbst eingefleischten Fans die Sorgen- und Zornesfalten auf die Stirne trieb, sondern die blutleere und über weite Strecken stümperhafte Vorstellung ihres Teams. So bitter die Erkenntnis für viele der allerdings wenigen Zuschauer auf der Torwiese war: So wie die Gastgeber es am Samstag taten, spielt ein Absteiger.
Eschwege-Steinbach 0:2 (0:1). Keine einzige zwingende Torchance in 90 Minuten, keinerlei Verbindung zwischen den Mannschaftsteilen, erschreckende Fehler im Mittelfeld und der überforderten Defensive sowie eine Offensive, die schlichtweg nicht stattfand: der Auftritt der mit so hohen Ambitionen in die Saison gestarteten Truppe war ein einziger sportlicher Offenbarungseid.
Dabei war den Mannen von Spielertrainer Marco Weißhaupt der Willen, das Ruder endlich herumzureißen, in den ersten dreißig Minuten nicht abzusprechen. Im Bemühen, den Gegner permanent selbst bei dessen Ballbesitz unter Druck zu setzen legten die Platzherren eine große Laufbereitschaft an den Tag. Gegen die tief stehenden Gäste sprangen so zunächst auch viele Ballgewinne heraus, die jedoch nicht in gefährliche Torszenen mündeten, weil sich die Eschweger immer wieder unerklärliche und leichte Fehler im Aufbau leisteten.
Der Genickbruch für die SV 07 dann binnen zwei Minuten: Zunächst musste Keeper Danny Göhler nach seiner Notbremse gegen Christoph Neidhardt in der 40. Minute vorzeitig unter die Dusche, kurz darauf vertendelte Marco Weißhaupt als letzter Mann völlig überflüssig den Ball, so dass Neidhardt keine Mühe hatte, das Leder zum 0:1 im 07-Gehäuse unterzubringen.
Auch nach dem Wechsel bot Eschwege nur noch wenig Erbauliches- im Gegenteil. Mit zunehmender Spieldauer offenbarten die Gäste, wie leicht die Defensive der SV 07 auszuhebeln ist. Jeder Steilpass in die Spitze genügte, um Weißhaupt und Interimskapitän Daniel Vollmann alt aussehen zu lassen. Der pfeilschnelle Neidhardt entwischte den Eschwegern ein ums andere Mal, die sich bei ihrem starken Torhüter Sebastian Laubach und dem Aluminium bedanken konnten, dass lediglich Florian Münkel (66.) ein weiteres Mal für die - im übrigen keineswegs überzeugenden Gäste - ins Schwarze traf. Von Matthias Schäfer, Werra-Rundschau
• Eschwege mit: Göhler (ab 40. Laubach) - Vollmann, Wolf, Zak (70. Degenhardt), Weißhaupt, Bazzone, Kazak (45. Bounakhla), Wiesenfeller, J. Kaufmann, Schindewolf, von Nessen (bis 40.).
Tore: 0:1 Neidhardt (41.), 0:2 Münkel (66.), Bes. VK: RK (40.) gegen Göhler (Eschwege) wegen einer Notbremse.

Die Entscheidung: Steinbachs Florian Münkel erzielt das 0:2, Daniel Vollmann und Sebastian Laubach haben das Nachsehen.Fotos: C.-H. Greim, Werra-Rundschau

Sein Fehler führte zum 0:1: 07-Spielertrainer Marco Weißhaupt
20.11.2009 - Fußball-Verbandsliga Nord: SV 07 Eschwege erkämpft sich in Korbach torloses Remis
Teilerfolg gibt neuen Mut
„Wir haben uns den Punktgewinn redlich verdient und mit etwas Glück hätten wir auch als Sieger vom Platz gehen können!“ Für Marco Weißhaupt, Spielertrainer der SV 07 Eschwege, war des 0:0 in Korbach ein Punktgewinn, angesichts der personellen Probleme, die die Dietemänner plagten.
Denn neben dem noch gesperrten Ali Bounahkla und dem verletzten Matthias Kaufmann, mussten die Eschweger auf die erkrankten Chris Jauer, Tobias Zak und Sascha Fricke verzichten, während Alexander Bazzone gesundheitlich angeschlagen in die Partie ging. „Von daher gesehen, hat sich meine Mannschaft in Korbach nicht nur sehr gut verkauft, sondern hat erstmals auch einen Punkt aus Waldeck entführt“, sah der SV 07-Trainer eine geschlossene Teamleistung „auf der sich aufbauen lässt“. Sein Korbacher Kollege Ulrich Schwalenstöcker sah das naturgemäß etwas anders, sprach zwar auch von einem „gerechten Unentschieden“, war aber enttäuscht über die Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben einfach ohne Feuer gespielt!“
Erste Chance für Kazak
Den Dietemännern konnte es nur recht sein, die auch die erste Chance hatten, als Korbachs Keeper Janick Backhaus einen Schuss von Ezer Kazak gerade noch an den Außenpfosten lenkte (9.). Zehn Minuten später die erste gute Möglichkeit der Gastgeber, doch Christoph Osterholds Kopfball strich über das 07-Tor. Dann aber Torjubel bei der SV 07, als Jan Kaufmann einen Schuss von Sebastian von Nessen ins Korbacher Netz verlängerte. Doch der Unparteiische erkannte auf Abseits.
Nachdem Hendrik Stuhldreher an 07-Keeper Danny Göhler gescheitert war (34.), vergab im direkten Gegenzug Bastian Degenhardt die mögliche Eschweger Führung, während Ezer Kazak (41.) seinen Meister in Korbachs Torhüter fand.
Wiesenfeller trifft Pfosten
Furioser Auftakt nach dem Wechsel: Zunächst verfehlte ein weiterer Kopfball von Christian Osterhold nur knapp das Eschweger Tor (48.), war im Gegenzug Jan Kaufmann erneut nur zweiter Sieger gegen Janick Backhaus, ehe Daniel Wiesenfeller nach einem Weißhaupt-Freistoß nur den Außenpfosten (51.) traf.
Mit zunehmender Spielzeit verflachte die Partie und kam erst in der Schlussphase wieder auf Touren. Eine Flanke von Daniel Wiesenfeller bekam Korbachs Torhüter erst im Nachfassen unter Kontrolle, während auf der Gegenseite Wendel (86.) und erneut Christoph Osterhold (88.) ihre Möglichkeiten ungenutzt ließen.
„Meine Mannschaft hat angesichts der personellen Probleme mit dem Rücken zur Wand eine tolle Moral bewiesen und auch die eingewechselten Spieler wie Gasmi Naser und Johannes Deißling haben sich nahtlos eingefügt“, lobte ein insgesamt zufriedener Spielertrainer Marco Weißhaupt seine Mannen.
• Korbach: Backhaus, Kahle, Becker (46. Klassen), Fritsch, J. Osterhold, C. Osterhold, Rösner, Vierweger (46. Schade), Wendel, Stuhldreher, Stadtler (73. Fabisch).
• SV 07: Göhler, Vollmann, Wolf, Weißhaupt, Schindewolf, Bazzone (60. Deißling), Kazak, Wiesenfeller, J. Kaufmann, Degenhardt (69. Gasmi), von Nessen.
Tore: Fehlanzeige
SR: Zahorec (Eintr. Baunatal)

Sebastian von Nessen (l.) hätte die Eschweger Führung erzielt, wäre da nicht der im Abseits stehende Jan Kaufmann dazwischen gespritzt. Foto: Carl-Heinz Greim, Werra-Rundschau

17.11.2009 - 750 Zuschauer beim Derby wecken Erinnerungen an glorreiche Fußballschlachten
Wie in alten Zeiten
Ein Fußball-Derby zieht doch noch die Zuschauer an. Zwar nicht in den Maßen wie zu glorreichen Zeiten in der 60er oder 70er Jahren, als die Massen die Sportplätze im gesamten Kreis bevölkerten, aber 750 Zuschauer, wie am vergangenen Samstag beim Spiel zwischen der SV 07 Eschwege und dem SV Adler Weidenhausen, hat die Eschweger Torwiese lange nicht gesehen.
Für rund zweieinhalb Stunden war das weite Rund in der Kreisstadt Treffpunkt der Fußball-Interessenten und -Experten aus der gesamten Region, wurde bei Bratwurst und Bier gefachsimpelt und an einstige Zeiten erinnert, wo Baumann, Gross und Co. die Klingen mit den Schulz’ aus der Badestadt, den Zigahls aus Niederhone, den Biehls aus Herleshausen oder den Krippners aus dem Meißnervorland, um nur einige zu nennen, gekreuzt haben.
Und nach der eher mageren ersten Halbzeit fragten sich nicht wenige, wo denn nur der Derbycharakter abgeblieben ist. Die zweiten 45 Minuten sollten zumindest die Anhänger des SV Adler Weidenhausen entschädigen, obwohl die Fans der Dietemänner zuerst jubeln durften.
Rückstand weckt die Geister
Bis zu diesem Zeitpunkt war relative Ruhe auf der Torwiese, wurde hier und da laut über die Vorteilsauslegung und die Blickwinkel des Schiedsrichtergespanns diskutiert. Der Rückstand war dann aber nicht nur Weckruf für die Spieler im grünen Adlerdress, sondern auch für den in voller Besetzung und mit zahlreichen Lärminstrumenten angereisten Fan-Club, der lautstark zur Attacke blies und prompt das Echo von der anderen Seite erhielt. Fortan war die Torwiese fest in Weidenhäuser Hand, verurteilten Eschweges Vortrommler Bernd zum einsamen Rufer in der Wüste.
Nach dem Schlusspfiff schlugen zumindest im Lager der Dietemänner die Emotionen hoch, war der Sündenbock in Form des Unparteiischen aus Haspe schnell gefunden. „Ein reguläres Tor in der ersten Halbzeit nicht gegeben, zwei klare Fehlentscheidungen gegen uns vor dem 1:1 und dem 2:1. Das war beileibe kein Heimschiedsrichter heute“, zeigte sich Bernd Lieberknecht stocksauer. Und auch die Spieler Marcel Wolf und Alexander Bazzone haderten mit den Entscheidungen des Unparteiischen. Letztlich gestanden sie aber auch ein: „Wir haben uns in einigen Situationen nicht clever genug verhalten und sind von Weidenhausen klassisch ausgekontert worden.“
Weidenhausens Mannschaftskapitän Sven Schäfer lobte die Moral der Mannschaft, die sich nach dem 0:1 enorm gesteigert und letztlich verdient gewonnen habe. „Wir wussten um die Schwächen der Eschweger und wenn wir einmal ins Rollen kommen, dann sind wir kaum zu halten“, verwies er auf die individuelle Klasse seiner Teamkollegen.
SVA-Vorstand Uwe Feige lobte das gewachsene Selbstvertrauen der Mannschaft von Claus Brandl: „Sie wollte gewinnen und hat das nach dem Rückstand auch bewiesen!“ Klaus Füllgrabe war sich sicher, dass das 1:0 der Eschweger dem SVA mehr geholfen hat als den Dietemännern. „Denn nach dem Rückstand haben wir so gespielt, wie ich es mir von Beginn an erhofft hatte.“ Von Dieter Möller, Werra-Rundschau

In letzter Sekunde spitzelt Eschweges Daniel Vollmann (l.) dem zweifachen Torschützen Sören Gonnermann das Leder vom Fuß, der einmal mehr seine individuelle Klasse unter Beweis stellte. Foto: Carl-Heinz Greim, Werra-Rundschau
16.11.2009 - Fußball-Landesliga Nord: SV Adler Weidenhausen triumphiert mit 5:1 bei der SV 07 Eschwege
Triumph der Geschlossenheit
„Heute hat die Mannschaft gewonnen, die das meiste dafür getan hat!“ Weise Worte aus dem Mund eines Mannes, der es wissen muss: Dirk Bachmann. Einst auf der Torwiese ebenso zu Hause wie auf dem Chattenloh, sah er als neutraler Beobachter einen verdienten Sieg des SV Adler: „Die Mannschaft von Claus Brandl wollte hier gewinnen und hat durch mannschaftliche Geschlossenheit überzeugt.“
Rund 750 Zuschauer sahen eine insgesamt spielerisch schwache erste Halbzeit, in der Sören Gonnermann (5.) die erste Chance für die Gäste hatte, die wenig später mit Fortuna im Bunde waren, als Robin Berg (13.) in letzter Sekunde für seinen schon geschlagenen Keeper auf der Linie klärte. Bei Schüssen der Gonnermann Brüder (25./31.) konnte sich Danny Göhler im 07-Tor auszeichnen, verzog Chris Jauer auf der Gegenseite freistehend (32.). Aufregung kurz vor der Pause, als Daniel Wiesenfeller nur den Außenpfosten traf, den zurückprallenden Ball in die Mitte passte, wo Tobias Zak ins Tor traf. Doch der Unparteiische versagte dem Treffer seine Anerkennung, hatte der Assistent, warum auch immer, zuvor die Fahne gehoben (40.).
Endliche Derbystimmung
„Nur ein frühes Tor kann dem Spiel noch Derbycharakter verleihen“, unkten die unzufriedenen Zuschauer zur Pause und wurden nach Wiederanpfiff prompt bestätigt. Es waren noch keine zwei Minuten im zweiten Abschnitt gespielt, da war nach einer Ecke von Jan Kaufmann Alexander Bazzone mit dem Kopf zur Stelle und markierte gegen die zuschauende und sich verschätzende SVA-Defensive das 1:0.
Die Antwort der Adlerträger ließ nicht lange auf sich warten. Als die Dietemänner noch über eine vermeintlich Fehlentscheidung des Unparteiischen lamentierten, spielten die Gäste blitzschnell das Leder aus der eigenen Abwehr nach vorne, wo Sören Gonnermann lauerte und mit einem präzisen Flachschuss 07-Keeper Danny Göhler bezwang. Tobias Zak hatte nach einem Weißhaupt-Freistoß die erneute Führung auf dem Fuß, entschied sich aber für die schwerere Torschussvariante, die aber daneben ging. Besser machte es auf der Gegenseite Maikel Buchenau, der eine Gruber-Eingabe von rechts direkt ins Netz zur SVA-Führung verlängerte.
Mit Glück und Körper
Eine weitere Schlüsselszene nur wenig später, als SVA-Keeper Andreas Graz einen raffiniert getretenen Freistoß von Marco Weißhaupt glücklich mit dem Körper an den Pfosten lenkte, von wo der Ball wieder ins Feld prallte (70). Die Eschweger im Vorwärtsgang, mussten dann mit ansehen, wie Jan Gonnermann seinen Bruder Sören auf der linken Seite mit einem Musterpass bediente, der wiederum für den mitgelaufenen Ralf Kruse auflegte und das 3:1 (75.) war perfekt. Klassischer Konterfußball.
Der Rest war Formsache. Nach einem weiteren Konter über Maikel Buchenau, stoppte 07-Torhüter Danny Göhler Sören Gonnermann durch ein Foul: Elfmeter. Jan Gonnermann verwandelte zum 4:1. Eine Minute vor dem Abpfiff schloss Sören Gonnermann einen neuerlichen Konter zum 5:1.
Eschweges Spielertrainer Marco Weißhaupt sah seine Mannschaft beim 1:1 und 2:1 benachteiligt durch den Unparteiischen, bemängelte aber auch, dass seine Mannen nach dem 1:0 keine Sicherheit gefunden haben. „Wir haben eine junge Mannschaft, die zudem noch krankheitsbedingt angeschlagen ist, so dass Fehler nur natürlich sind. In der Defensive haben wir uns aber zu naiv verhalten.“
Gerd Hoßbach, 2. Vorsitzender der SV 07, verlängerter Arm von Marco Weißhaupt an der Außenlinie, bemängelte, dass die Mannschaft nach der Führung urplötzlich die Ordnung verloren hat. „Weidenhausen hat in der Vorwärtsbewegung viel zwingender gespielt. Dennoch, mit Kampfgeist und Einsatzwillen meiner Mannschaft war ich zufrieden.“
SVA-Trainer Claus Brandl führte aus, dass der Rückstand seine Mannen wachgerüttelt hat. „Der schnelle Ausgleich und die Führung haben uns natürlich die nötige Sicherheit gegeben, so dass auch unser Sieg in Ordnung geht.“ Von Dieter Möller, Werra-Runschau
• SV 07: Göhler, Vollmann, Wolf, Zak, Weißhaupt, Bazzone, von Nessen, Wiesenfeller, J. Kaufmann (67. Kirschner), Fricke (46. Kazak).
• SVA: Graz, Grede, M. Schäfer, S. Schäfer, Berg, A. Henke, J. Gonnermann (86. Hahn), Buchenau, S. Gonnermann, Kruse (79. Sterzing), Gruber.
• Tore: 1:0 Bazzone (47.), 1:1 S. Gonnermann (54.), 1:2 Buchenau (68.), 1:3 Kruse (75.), 1:4 J. Gonnermann (85./FE), 1:5 S. Gonnermann (89.).
Bes. Vork.: G/R Wolf (SV 07/84.)
SR: Rabe (TSV Haspe)
Zuschauer: 750

In der 47. Minute war auf der Torwiese die Welt noch in Ordnung. Das 1:0 für die SV 07 Eschwege ist unterwegs: Nach einem Eckball von links von Jan Kaufmann zieht Matthias Gruber (2.v.r.) den Kopf ein, Alexander Bazzone dahinter, kommt frei zum Kopfball, während SVA-Torhüter Andreas Graz ins Leere fliegt und entsetzt nach hinten blickt. Beobachter sind v.l. Marcel Wolf, Robin Berg, Jan Gonnermann. Chris Jauer, Martin und Sven Schäfer, Maikel Buchenau und Tobias Zak. Foto: Carl-Heinz Greim, Werra-Rudschau

Mit einem verwandelten Foulelfmeter zum 5:1 setzte Jan Gonnermann gegen 07-Torhüter Danny Göhler den Schlusspunkt. Foto: Carl-Heinz Greim, Werra-Rundschau
Marcel Wolf weist der SV 07 den Erfolgsweg
Drei Treffer von Marcel Wolf, Leihgabe aus der „Ersten“, ebneten der SV 07 Eschwege am Sonntag den Weg zum letztlich klaren 6:0 (2:0)-Erfolg gegen Schlusslicht SG Werratal. Mit 26 Punkten festigten die Dietemänner ihren sechsten Tabellenplatz und können den Blick wieder nach oben richten.
„Wir waren über die gesamten 90 Minuten die deutlich überlegene Mannschaft, haben uns aber im ersten Abschnitt das Leben selbst schwer gemacht, als wir zu viel mit hohen Bällen operiert haben“, resümierte 07-Betreuer Ralf Speck. „Erst in der zweiten Halbzeit lief es dann besser und folgerichtig sind auch die Tore gefallen.
Neben Marcel Wolf zeichnete sich Gasmi Nasher als Torschütze aus, der mit seinem Doppelpack zum 3:0 und 4:0 den Gästen die letzte Hoffnung nahm. Von Dieter Möller
• Tore: 1:0 Wolf (17.), 2:0 M. Wolf (43.), 3:0 Nacer (63.), 4:0 Nacer (70.), 5:0 Wolf (73.), 6:0 Deisling (88.).
13.11.2009 - Gedenkminute für Robert Enke
„Der gesamte Hessische Fußball-Verband – und mit ihm die SV 07 Eschwege - trauert um Robert Enke. Mit ihm hat uns nicht nur ein herausragender Torhüter, sondern auch ein großartiger und von allen hoch geschätzter Mensch für immer verlassen. Wir gedenken seiner mit Respekt und Hochachtung. Unser aufrichtiges und tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner kleinen Tochter.“
13.11.2009 - Fußball-Landesliga Nord: Derby gegen den SV Adler Weidenhausen am Samstag
Eschwege will Revanche
Sollte das Wetter mitspielen, ist am morgigen Samstag auf der Eschweger Torwiese Großkampftag angesagt. Am ersten Rückrundenspieltag der Fußball-Verbandsliga Nord treffen die Kreisrivalen SV 07 Eschwege und SV Adler Weidenhausen aufeinander, eröffnen das Finale um Meisterschaft und Abstieg, wobei die zweimonatige Winterpause von Mitte Dezember bis zum 20. Februar den Kampf um Siege und Punkte unterbricht.
Eschwege gegen Weidenhausen, seit Jahren ein Derby von höchster Brisanz. So auch zum Saisonauftakt Ende Juli, als die Dietemänner über weite Strecken äußerst selbstbewusst und spielstark auf dem Chattenloh agierten, sich letztlich aber durch eine Kette von Eigenfehlern noch um die möglichen Punkte brachten. „Von daher haben wir am Samstag etwas gutzumachen“,
„Mit taktischer Disziplin ist viel zu erreichen.“
Marco Weißhaupt sieht der Partie aber eher gelassen entgegen. „Meine Mannschaft hat gegen Grebenstein bewiesen, dass man mit taktischer Disziplin einiges erreichen kann und ich hoffe, sie wird dies auch im Derby zeigen“, lässt der SV-07-Spielertrainer keinen Zweifel daran, dass gegen Weidenhausen eine ähnliche Leistung hermuss, soll die angestrebte Revanche gelingen.
Der Ex-Profi zeigte sich zufrieden mit der Umsetzung seiner Vorgaben auf dem Spielfeld „wobei es hier und da noch etwas zu verbessern gibt“. Marco Weißhaupt weiß auch, dass ein Derby stets mit Emotionen auf dem Spielfeld und auf den Rängen verbunden ist. „Wir dürfen uns davon aber nicht beeinflussen lassen, müssen unsere Konzeption durchziehen, dann wird es für jede Mannschaft schwer werden, uns zu schlagen“, blickt er optimistisch nach vorne.
Claus Brandl, Trainer des SV Adler Weidenhausen, sieht es ähnlich: „Beide Mannschaften haben vergangenes Wochenende gegen vermeintliche Titelanwärter gewonnen und gehen daher mit dem nötigen Selbstvertrauen in das Derby.“ Als kleines Plus für sein Team sieht der SVA-Coach die Tatsache, dass man das Vorrundenspiel nach zweimaligem Rückstand noch „umgebogen“ hat.
„Wir wissen, was wir können und ähnlich geht es auch den Eschwegern. Beide Mannschaften spielen derzeit auf, so dass vermutlich die Tagesform bzw. die bessere Chancenausnutzung über Sieg oder Niederlage in diesem Derby entscheiden wird“, so Claus Brandl.
Bis auf kleinere Blessuren bzw. Erkältungen können beide Trainer nach eigenen Aussagen am Samstag auf ihre derzeit stärksten Formationen zurückgreifen.
Keine personellen Sorgen
Die Eschweger praktizierten gegen Grebenstein ein von Erfolg gekröntes neues System, mit Marco Weißhaupt als Libero hinter der Vierer-Kette, davor Alex Bazzone als Abräumer sowie einer offensiveren Dreier-Kette und Tobias Zak als Spitze. In Weidenhausen feierte man das gelungene Comeback von Jan Gonnermann und der SVA kann rechtzeitig zum Derby wieder auf Sören Gonnermann zurückgreifen. Von Dieter Möller, Werra-Rundschau

Zwei Eschweger Schlüsselfiguren im morgigen Derby gegen den SVA Weidenhausen sind Sturmspitze Tobias Zak (2.v.l.) und Spielertrainer Marco Weißhaupt (2.v.r.). Foto: Carl-Heinz Greim, Werra-Rundschau
Am Montag DFB-Mobil zu Gast bei SV 07
Am kommenden Montag, 16. November, ab 17 Uhr, macht das DFB-Mobil Station bei der SV 07 Eschwege. Das mobile Serviceangebot des Deutschen Fußball-Bundes wird in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Fußball-Verband umgesetzt.
Wenn das DFB-Mobil bei den Vereinen vorbeischaut, dann ist das mehr als nur eine Trainingseinheit für den Nachwuchs. Im Mittelpunkt der praktischen Demonstration steht die einfache Organisation und Durchführung eines entwicklungsgerechten Trainings mit E- und F-Junioren durch Jugendtrainer des DFB, wobei die Vereinstrainer aktiv eingebunden sind und ihre Fragen unmittelbar beantwortet werden. Im Anschluss, ab 19 Uhr, ist im Vereinsheim der SV 07 Eschwege auf der Torwiese eine Diskussionsrunde vorgesehen. Von Dieter Möller, Werra-Rundschau
09.11.2009 - Verbandsliga: Chris Jauer und Tobias Zak schießen 07 zum 4:1 gegen Grebenstein
Doppelter Doppelpack
Die SV 07 Eschwege kam am Samstag zu einem ebenso überraschenden wie deutlichen 4:1-Sieg gegen die TuSpo Grebenstein. Im Spiel gegen den Tabellenzweiten sorgten Chris Jauer und Tobias Zak mit jeweils zwei Toren für die Treffer. Grebenstein blieb über die gesamte Spielzeit offensiv erschreckend schwach. Auch die hochgelobte drittbeste Abwehr der Liga wurde von den Eschwegern ein ums andere Mal vorgeführt.
Eschwege - Grebenstein 4:1 (3:1)
Am Ende waren die Grebensteiner genervt von dem taktisch guten Spiel der Eschweger. Hannes Drube und Matthias Hartwig bekamen sich ein ums andere Mal in die Haare. Bei Eschwege wurden dagegen Freudentänze aufgeführt, als Tobias Zak mit seinem zweiten Tor in der 90. Minute den Sack zumachte.
Vorausgegangen war eine taktisch sehr disziplinierte Partie von 07. Mit Toren genau zum richtigen Zeitpunkt bestimmten die Hausherren das Geschehen auf dem Platz. Kapitän Chris Jauer hatte sein Team nach einer Viertelstunde nach einer Flanke von der rechten Seite im Fallen in Führung geschossen. Ebenfalls nach einer Flanke von rechts erhöhte Tobias Zak auf 2:0 (24.).
Grebensteins Trainer Ralph Kistner reagierte nach dem zweiten Tor sofort. Christian Strutzke und Stipe Jertic kamen für Jan Seidel und Sven Bennewitz. Der Wechsel fruchtete. Matthias Hartwig erzielte nach einer halben Stunde aus spitzem Winkel den Anschlusstreffer. „Wenn Sascha Fricke nicht verletzt am Spielfeldrand gelegen hätte, wäre auch dieses Tor nicht gefallen“, glaubte Spielertrainer Marco Weißhaupt nach dem Spiel.
Doch Eschwege hatte an diesem Tag immer die richtige Antwort parat. Jauer erzielte mit einem Kopfball-Abstauber mit dem Halbzeitpfiff das 3:1, nachdem Zak an Torhüter Alexander Seeger gescheitert war. Das Spiel war in der ersten Halbzeit nicht von hochkarätigen Chancen geprägt, man hatte jedoch immer das Gefühl, dass Eschwege alles im Griff hat. Im zweiten Spielabschnitt ergaben sich auch hochklassige Möglichkeiten für die Gastgeber. Während Grebenstein gerade zweimal Torwart Danny Göhler prüfte, tauchten die 07-Angreifer immer wieder vor dem gegnerischen Tor auf. Alexander Bazzone, Jan Kaufmann, Eser Kazak und Tobias Zak scheiterten, ehe das Zak-Doppelpack in der letzten Minute des Spiels traf. Von Tobias Stück, Werra-Rundschau.
• SV 07: Göhler - Vollmann, Wolf, Zak, Weißhaupt, Bazzone, von Nessen (68. Kazak), Wiesenfeller,
J. Kaufmann, Jauer (83. Kirschner), Fricke
• Tore: 1:0/3:1 Jauer (14./45.), 2:0/4:1 Zak (24./90.), 2:1 Hartwig (29.)
• Zuschauer: 100
• Schiedsrichter: Timo Ide

Im Fallen erzielt Kapitän Chris Jauer das 1:0 für Eschwege (14.). Torwart Alexander Seeger kommt den Bruchteil einer Sekunde zu spät. Mit dem Halbzeitpfiff erhöhte Jauer auf 3:1. Foto: Carl-Heinz Greim, Werra-Rundschau
Interview: Es wird viel geredet
Marco Weißhaupt, Spielertrainer SV 07 Eschwege. Zwei Wochen ist Marco Weißhaupt jetzt Trainer von Verbandsligist SV 07 Eschwege. Im zweiten Spiel gab es den ersten Sieg nach einer überzeugenden Leistung gegen Grebenstein. Über seine Arbeit mit der Mannschaft in den ersten Tagen sprach WR-Redakteur Tobias Stück.
Herr Weißhaupt, der Einstand ging mit dem 0:5 gegen Wabern in die Hose, gegen Grebenstein hat die Mannschaft souverän gespielt. Wie kam es zu der Leistungssteigerung?
Marco Weißhaupt: Wir hatten schon gegen Wabern gute Möglichkeiten, die wir aber nicht genutzt haben und drei unglückliche Gegentore kassiert. Am Samstag haben wir unsere Chancen zur richtigen Zeit reingemacht.
Sie haben unter der Woche Einzelgespräche mit den Spielern angekündigt. Haben die schon gefruchtet?
Weißhaupt: Das haben sie, das hat man am Samstag ja gesehen. Gerade mit den jungen Spielern muss man sprechen und ihnen sagen, was sie im Spiel zu tun haben. Das muss man im Training auch mal vormachen.
Wo liegen Ihre Schwerpunkte in der Trainingsarbeit?
Weißhaupt: Wir haben bisher hauptsächlich taktisch gearbeitet. Aus einer kontrollierten Defensive wollen wir sicher aufspielen. Die Abwehrarbeit beginnt schon im Angriff und setzt sich über das Mittelfeld fort.
Ein Satz zur Leistungssteigerung von Tobias Zak?
Weißhaupt: Er ist ein intelligenter Fußballer mit viel Potential, das hat er gestern voll ausgeschöpft.
06.11.2009 - Fußball-Landesliga Nord: SV 07 Eschwege erwartet Grebenstein - SVA beim KSV II
Willen und Leidenschaft
Die heimischen Fußball-Verbandsligisten fordern die Verfolger von Spitzenreiter VfB Süsterfeld. Die SV 07 Eschwege erwartet am morgigen Samstag, 14.30 Uhr, auf der Torwiese den Überraschungszweiten, den Tuspo Grebenstein, und der SV Adler Weidenhausen gastiert am Sonntag, 14.30 Uhr, beim Dritten, dem KSV Hessen Kassel II. Auf den ersten Blick schwere, aber nicht unlösbare Aufgaben.
Die schwerere Aufgabe liegt vermutlich bei der SV 07 Eschwege, die einen im Höhenflug befindlichen Tuspo Grebenstein empfängt. Die Mannschaft von Trainer Ralph Kistner hat sechs Spiele hintereinander gewonnen und ist auch in den letzten fünf Auswärtsspielen als Sieger vom Platz gegangen. Die imponierende Auswärtsbilanz der Gäste: Neun Spiele, sechs Siege und nur drei Niederlagen, die aus dem Anfangsstadium der Saison resultieren, als die Grebensteiner in Wabern 1:5, Korbach 0:4 und Flieden 3:4 unterlagen.
Nach dem Weggang von Trainer Wolf zur SG Lossetal hat Ralph Kistner eine homogene Truppe geformt, die durch kämpferischen Einsatz, Spielwitz und mannschaftliche Geschlossenheit überzeugt. Besonders der Angriff mit Christoph Reuter (9 Tore), Thomas Schindewolf (5), Kevin Seeger (4), Ingo Kistner (3) und Andre Zuschlag (2) ist eine Bank, kommt viel Arbeit auf die Dietemänner zu, wollen sie endlich in die Erfolgsspur zurückkehren.
„Müssen Glück erzwingen“
„Wir treffen am Samstag auf eine sehr gute Mannschaft, die nicht umsonst den KSV Hessen Kassel II geschlagen hat. Daher müssen wir noch enger zusammenrücken, noch mehr Willen und Leidenschaft auf den Rasen bringen, wollen wir diese Aufgabe für uns erfolgreich zu Ende bringen“, fordert SV-07-Spieltrainer Marco Weißhaupt totales Engagement von seiner Mannschaft während der gesamten 90 Minuten. Der Ex-Profi hofft darauf, dass die durchaus vorhandenen positiven Ansätze endlich auch wieder in Tore umgesetzt werden. „Wir müssen das Glück erzwingen, an uns glauben und weiter darauf hinarbeiten, dass wir besser sind, als dies unser derzeitiger Tabellenplatz aussagt.“
„Unsere Defensive muss stehen und wir müssen, ähnlich wie in Lehnerz, schnell von Abwehr in den Angriff umschalten und entsprechend unsere Chancen nutzen. Dann ist auch beim Tabellendritten zumindest ein Punkt drin“, gibt sich Weidenhausens Coach Claus Brandl kämpferisch, obwohl die Voraussetzungen alles andere als gut sind.
„Haben nichts zu verlieren“
Jan Gonnermann weiterhin verletzt. Sören Gonnermann noch ein Spiel gesperrt sowie die erkrankten Rene Gonnermann, Dirk Sterzing und Matthias Gruber zeichnen dem SVA-Trainer doch einige Sorgenfalten auf die Stirn. Zudem blickt Claus Brandl auch ab und zu zum Himmel, denn in Kassel herrscht bekanntlich manchmal anderes Wetter als im Meißnervorland. „Wir haben nichts zu verlieren und gehen mit dem nötigen Selbstvertrauen in die Partie“, sieht Brandl seine Mannschaft dennoch in der Außenseiterrolle. Die Jung-Löwen haben in dieser Saison noch kein Heimspiel verloren, haben sechs Siege auf ihrem Konto und mussten sich nur beim 1:1 gegen Lehnerz und Süsterfeld die Punkte teilen.
TSG: Drei Punkte Pflicht
In der Fußball-Oberliga der Frauen sind für die TSG Kammerbach am morgigen Samstag drei Punkte Pflicht, wollen die Schützlinge von Trainer Karl-Martin Weinzierl nicht frühzeitig um den Klassenerhalt zittern. Im Duell mit dem um einen Punkt und einen Platz schlechteren Tabellennachbarn zählt für die TSG nur ein Sieg. Eine Niederlage bedeutet das Zurückfallen auf einen Abstiegsplatz. Im Lager der TSG hofft man auf den Einsatz von Carola Heczko-Müller.
TSV zum Kreisderby
In der Fußball-Gruppenliga reist der TSV Wichmannshausen am Sonntag zum Kreisderby nach Witzenhausen. Für die Mannschaft von Trainer Wolfgang Poweleit, die auf Relegationsplatz 15 steht, ist es hohe Zeit, auch auswärts einmal zu punkten.
Gastgeber Witzenhausen, mit 19 Zählern auf Rang 11 und damit acht Punkte besser als die Wichmannshäuser, konnte zuletzt ebenfalls nicht überzeugen, so dass ein Punktgewinn keine Utopie ist. Von Dieter Möller, Werra-Rundschau.

Auf Tore von Jan Kaufmann (weißes Trikot) hofft die SV 07 Eschwege am morgigen Samstag im Spiel gegen den Tabellenzweiten Tuspo Grebenstein. Foto: Carl-Heinz Greim, Werra-Rundschau
02.11.2009 - Fußball-Verbandsliga Nord: Herbe 0:5-Niederlage in Wabern zum Trainereinstand
SV 07 keine fünf Tore schlechter
Seinen Einstand als neuer Spielertrainer der SV 07 Eschwege hat sich Marco Weißhaupt vermutlich anderst vorgestellt. Mit 0:5 (0:4) bezog die Mannschaft des 37-jährigen Thüringers eine herbe Niederlage beim Tabellenfünften TSV Wabern, die nach dem 16. Spieltag weiterhin auf Abstiegsrang 17 zu finden ist.
„Das klare Ergebnis täuscht über den wahren Spielverlauf hinweg, denn wir waren nicht fünf Tore schlechter“, so SV 07-Pressesprecher Matthias Kreiselmeyer im WR-Gespräch. „Während Wabern dank unserer tatkräftigen Mithilfe seine Chancen konsequent genutzt hat, haben wir es einmal mehr nicht geschafft, aus unseren Möglichkeiten Kapital zu schlagen“, verweist Kreiselmeyer auf den direkten Gegenzug nach dem 0:1, als Chris Jauer allein vor Torhüter Berger das Leder nicht an diesem vorbei bekam, Tobias Zak und Jan Kaufmann (22.) ebenfalls an dem Waberner Keeper scheiterten.
Zudem wurden Eschweger Abwehrsünden sofort bestraft. So beim 1:0, als man das Leder nach einem Einwurf in der eigenen Hälfte vertändelte und Karsten Gerlach förmlich zum Toreschießen einlud, der auch für das 2:0 verantwortlich zeichnete, als 07-Keeper Danny Göhler das Leder im Zweikampf an den Waberner verlor. Dem 3:0 von Florian Korell ging zwar ein klares, nicht geahndetes Handspiel voraus und beim 4:0 brachte Göhler Gerlach im Strafraum zu Fall, was einen Strafstoß nach sich zog, den Graf zum Halbzeitstand verwandelte.
Chancen waren da
Nach dem Wechsel vergab Waberns Wöllenstein das 5:0, ehe Alexander Bazzone (49.), Tobias Zak (59.) und Chris Jauer (64.) beste Chancen zur Resultatsverbesserung vergaben. „Das Leder wollte einfach nicht in das gegnerische Tor“, trauerte Matthias Kreiselmeyer der Vielzahl der ausgelassen Möglichkeiten nach, denn auch Daniel Wiesenfeller (80./Außennetz) und dem eingewechselten Matthias Kaufmann (85./sein Kopfball touchierte die Latte) gelang nicht einmal der Ehrentreffer.
Der 07-Pressesprecher wollte aber nicht verhehlen, dass auch die Gastgeber die weiter gute Möglichkeiten besaßen durch Frommann (79.) und Graf (86./Pfosten) weitere Treffer verpassten, ehe Korell in der Nachspielzeit noch das 5:0 markierte. Diesen Treffer erlebten die Dietemänner nur noch mit acht Feldspielern, da sich Chris Jauer (65./Meckern) und Marcel Wolf (86./wiederholtes Foulspiel) frühzeitig zum Duschen verabschiedet hatten.
• SV 07: Göhler, Vollmann, Wolf, Zak (81. Kirschner), Weißhaupt, Bazzone, Kazak (57. M. Kaufmann), Wiesenfeller, J. Kaufmann, Jauer, Fricke (54. von Nessen).
• Tore: 1:0 Gerlach (9.), 2:0 Gerlach (32.), 3:0 Korell (39.), 4:0 Graf (45.+1/FE), 5:0 Korell (90.+1).
• Bes. Vork.: GR Jauer (65./E); G/R Wolf (86./E). Von Dieter Möller, Werra-Rundschau

Chris Jauer (blaues Trikot) ist wieder zurück im Eschweger Team, konnte die 0:5-Niederlage in Wabern aber auch nicht verhindern. Foto: D. Möller, Werra-Rundschau
30.10.2009 - Fußball-Verbandsliga: Mit neuem Spielertrainer nach Wabern
Nagelprobe für SV 07
Kondition, taktische Spielformen, Zweikampf-verhalten und Torschüsse aus allen Lagen: Die Trainingsinhalte bei der SV 07 Eschwege nach dem Trainerwechsel von Rafal Klajnszmit zu Marco Weißhaupt waren ausgerichtet auf die schwere Auswärtsbegegnung am morgigen Samstag, 14.30 Uhr, beim Tabellensiebten TSV Wabern.
„Meine Hauptaufgabe war und ist, die Blockade aus den Köpfen der Spieler zu bekommen, damit sie am Samstag gegen einen starken Gegner kompakt auftreten. Wenn dann noch jeder für jeden kämpft, bin ich zunächst zufrieden“, blickt Marco Weißhaupt im WR-Gespräch der Hürde Wabern gelassen entgegen. „Am System werden wir auf Sicht bestimmt etwas ändern, doch über taktische und personelle Planungen zu reden ist derzeit noch zu früh.“ Feststeht, dass Chris Jauer wieder zum Kader gestoßen ist und in Wabern auflaufen wird.
Ein kompaktes Team wird morgen auch notwendig sein, denn die Gastgeber gehören zu den heimstärksten Mannschaften der Liga, haben noch kein Spiel vor eigenem Publikum im Stadion am Reiherwald verloren. Doch was Korbach (0:0), Niederaula/Hattenbach (4:4) und Petersberg (3:3) gelang, sollte auch für die Dietemänner möglich sein. Von Dieter Möller
26.10.2009 - Marco Weißhaupt neuer Trainer der SV 07
Der Nachfolger von unserem langjährigen Trainer Rafal Klajnszmit ist gefunden. Marco Weißhaupt wird ab sofort als Spielertrainer für die SV 07 tätig sein. "Wir waren überrascht ,daß Marco auf unsere Anfrage sofort positiv reagiert hat", so der 2.Vorsitzende Gerd Hoßbach. "Marco will ins Trainergeschäft einsteigen und
sieht in unserer jungen Mannschaft gute Entwicklungsperspektiven den weiteren Saisonverlauf positiv zu gestalten".
Nach der Verpflichtung von Marco Weißhaupt ist nun die Mannschaft gefordert den bisherigen schlechten Saisonverlauf zu korrigieren. Weißhaupt wird am morgigen Dienstag um 18.30 Uhr der Mannschaft als neuer Trainer
vorgestellt.
21.10.2009 - SV 07 entlässt Rafal Klajnszmit
Vorstand des Fußball-Verbandsligisten reagiert auf „anhaltende Erfolgslosigkeit“ und schlechte Platzierung
15 Spiele, fünf Siege, ein Unentschieden, neun Niederlagen; unterm Strich 16 Punkte und Abstiegsrang 15: Die Verantwortlichen von Fußball-Verbandsligist SV 07 Eschwege haben am Montagabend „reagiert“, haben mit sofortiger Wirkung Trainer Rafal Klajnszmit von seinem Amt entbunden.
„Der Vorstand der SV 07 hat sich aufgrund der anhaltenden Erfolgslosigkeit der Mannschaft, verbunden mit der prekären Tabellensituation, einstimmig zu diesem Schritt entschlossen“, begründete Matthias Kreiselmeyer am Dienstagvormittag im WR-Gespräch die Entscheidung. „Wir hatten alle das Gefühl, es geht nicht mehr vorwärts, zumal wir auch den Eindruck gewonnen haben, dass der Trainer die Mannschaft nicht mehr erreicht.“ Der Pressesprecher fügte weiter an, dass man die Mannschaft nach der überzeugenden Rückrunde der vergangenen Saison punktuell verstärkt habe, was derzeit aber nicht zu sehen sei.
Spieler stehen in der Pflicht
Matthias Kreiselmeyer wollte in diesem Zusammenhang nicht verhehlen, dass auch die Mannschaft ein gerüttelt Maß am derzeitigen schlechten Tabellenstand hat. „Die Spieler stehen ab sofort noch mehr in der Pflicht und müssen beweisen, dass sie gewillt sind, sich aus der momentanen Krise zu ziehen!“
Fünf Jahre Top-Arbeit
Der 07-Pressesprecher zollte dem scheidenden Rafal Klajnszmit aber auch den Dank des Vereins: „Rafal hat über fünf Jahre hinweg hervorragende Arbeit geleistet und sein Name ist eng mit dem Aufstieg in die Verbandsliga verknüpft. Dafür gebührt ihm unser Dank.“
Für Rafal Klajnszmit, der am Dienstagmorgen vom sportlichen Leiter der SV 07, Gerd Hoßbach, über seine Demission informiert wurde, nur ein schwacher Trost. „Ich bin unheimlich enttäuscht, da ich meine Arbeit bei der SV 07 noch nicht zu Ende gebracht habe. Doch bin ich Profi genug, um die Entscheidung zu akzeptieren“, so Klajnszmit im WR-Gespräch. „Nach der Heimniederlage gegen Sand habe ich so etwas geahnt, waren die Worte von Gerd Hoßbach während der Pressekonferenz recht deutlich.“
Vollmann trainiert
Bis zur Präsentation eines neuen Trainers, der bereits Anfang kommender Woche feststehen soll, übernimmt Mannschaftskapitän Daniel Vollmann in Zusammenarbeit mit dem Vorstand das Training. Zumindest in dieser Beziehung kommt den Dietemännern das spielfreie kommende Wochenende gerade recht.
Befragt nach der Entlassung von Rafal Klajnszmit, führte Daniel Vollmann an, dass dies nicht seine Aufgabe sei. „Der Vorstand hat eine im Sport übliche Entscheidung getroffen und wir als Mannschaft müssen damit leben. Wir haben eine lange und erfolgreiche Zeit mit Rafal gehabt, für die es im Namen der Mannschaft zu danken gilt.“
Für den Mannschaftskapitän heißt es nun seine Mitspieler aufrütteln. „Wir müssen Leistung bringen und die nötigen Zähler holen“, bringt es Daniel Vollmann auf den Punkt und führt an, dass die SV 07 mit ihrem aktuellen Kader nicht gegen den Abstieg spielen muss. „Das Potential ist auf jeden Fall da. Was uns derzeit fehlt, ist die Konstanz über einen längeren Zeitraum hinweg!“
Befragt, wie man das bewerkstelligen kann folgerte Vollmann: „Wenn ich die Ideallösung wüsste, würde ich sofort auf das besagte Knöpfchen drücken!“
Kumpeltyp
Während Defensivmann Alexander Bazzone auf WR-Anfrage keine Stellung zu der Trainerentlassung nehmen wollte, schlagen bei Marcel Wolf, ehemaliger Kapitän der Dietemänner, zwei Herzen in einer Brust. „Wir haben einen Trainer und Freund verloren, der auch außerhalb des Spielfelds viel mit uns gemacht hat. Auf der anderen Seite war Rafal Klajnszmit vermutlich zu sehr der Kumpeltyp, der nicht mehr das nötige Feuer bei uns entfachen konnte.“ Für Abwehrchef Wolf war nach den Worten vom sportlichem Leiter Gerd Hoßbach vom Sonntag, die Ablösung des Trainers keine Überraschung
Anspruch und Wirklichkeit
Als die SV 07 ihre Planungen für die Saison 2009/10 abgeschlossen hatte und sechs Neuzugänge vermeldete, wurde von Seiten des Vorstandes perspektivisch verkündet: „Trainer Rafal Klajnszmit hat einen leistungsstarken, ausgeglichenen Spielerkader zur Verfügung. Die Weichen für die weitere positive Entwicklung der Mannschaft und der SV 07 sind gestellt!“
Heute, nach 15 Spieltagen sieht die Realität ganz anders aus. Neuzugang Nico Ladner sowie die „Heimkehrer“ Nils Degenhardt und Philipp Orlowski erwiesen sich als Luftnummern bzw. Papiertiger. Mannschaftskapitän und Lenker Chris Jauer musste wegen anhaltender Kniebeschwerden passen, dafür wurde mit Ex-Bundesligaprofi Marco Weißhaupt eine neue Leitfigur verpflichtet, der dieser Rolle bislang nur bedingt gerecht wurde.
Formtief und Verletzungen
Bleiben als Neuzugänge Tobias Zak und Sebastian von Nessen. Während sich Tobias Zak zu Beginn der Saison nachhaltig durch seine Tore und seine Schnelligkeit ins Gespräch brachte, um dann aber ein fußballerisches Tief zu durchleben, musste Sebastian von Nessen nach ebenfalls gutem Start einer schwerwiegenden Verletzung Tribut zollen und kommt, ebenso wie Zak, jetzt erst wieder langsam auf Touren. Dritter im Bunde ist Nachwuchsspieler Bastian Degenhardt, der, bei allem Talent, noch Zeit zur Reife benötigt.
Taktische Varianten
Bieten letztlich noch die taktischen Varianten der SV 07 in dieser Saison Diskussionsstoff. Von Beginn an entpuppte sich die rechte Abwehrseite als Achillesferse, wo man bislang noch keine Ideallösung gefunden hat. Daneben erscheinen die Fähigkeiten eines dynamischen und antrittsschnellen Spielers wie Jan Kaufmann, der in der vergangenen Saison eine Reihe Tore erzielt hat, im defensiven Mittelfeld deplatziert. Immer dann, wenn die Dietemänner schnell und direkt über die Flügel gespielt haben, wo Jan Kaufmann angetreten ist, war Gefahr vor dem gegnerischen Tor in Verzug. Ebenfalls gilt es die technischen und spielerischen Fähigkeiten eines Marco Weißhaupt effizienter zu nutzen.
Von Dieter Möller, Werra-Rundschau

Das Band zwischen der SV 07 Eschwege - hier 3. Vorsitzender Matthias Kreiselmeyer (l.) und Trainer Rafal Klajnszmit ist zerrissen.
Mannschaftskapitän Daniel Vollmann trainiert die SV 07, bis ein neuer Trainer gefunden worden ist.
21.10.2009 - SV 07 trennt sich von Trainer Rafal Klajnszmit
Die SV 07 hat sich von Trainer Rafal Klajnszmit getrennt. Rafal Klajnszmit war in den letzten 5 Jahren
Trainer der Eschweger.
Dieser Zeitraum ist "gekrönt" mit dem Aufstieg der 1.Mannschaft in die Verbandsliga Hessen, in der die 07er
nunmehr im 3.Jahr spielen.
"Rafa Klajnszmit war für die SV 07 ein Glücksfall", so der 2.Vorsitzende Gerd Hoßbach, "er hat den
Verein in eine Liga geführt, in der 07 in den letzten Jahrzehnten nicht zu finden war. Rafa gehört unser
Dank und unsere Anerkennung. Die Jahre unter dem Trainer Rafa Klajnszmit waren die erfolgreichsten
der SV 07 seit langer, langer Zeit - 07 hat sich zu einem Verbandsligistin entwickelt, hieran hat Rafa
großen Anteil", so Gerd Hoßbach.
Warum die Trennung?
Der diesjährige Saisonverlauf entspricht nicht den Zielsetzungen des Vereins. Insbesondere das Auftreten
der Mannschaft, die mangelnde Kampfbereitschaft, der häufig nicht zu erkennende Siegeswille führten bereits
vor geraumer Zeit zu Überlegungen hier über einen Trainerwechsel "gegen zu steuern".
Der Vorstand hat sich diese Entscheidung nicht "leicht gemacht", zumal R. Klajnszmit seit mittlerweile 5 Jahren
ein 07er ist.
Die Verbandsligasaison 2009/10, mit 5 direkten Absteigern und einem Relegationsplatz wird eine schwierige
Saison und hier gilt es frühzeitig die Weichen zu stellen.
Der Vorstand wünscht Rafa Klajnszmit alles Gute und hofft das er der SV 07 "verbunden" bleibt.
19.10.2009 - SV 07 verteilt Geschenke
Fußball-Verbandsliga Nord: Deprimierende 0:1-Heimniederlage gegen den SSV Sand
Niedergeschlagenheit im Lager von Fußball-Verbandsligist SV 07 Eschwege. Nichts wurde es am Sonntag mit dem eingeplanten „Dreier“, stattdessen gab es eine ebenso unnötige wie deprimierende 0:1-Niederlage gegen den SSV Sand, einen direkten Konkurrenten aus dem Unterhaus, der nun mit 22 Zählern erst einmal aus der Gefahrenzone ist, während die Dietemänner mit 16 Punkten auf Abstiegsrang 15 bleiben. Zu allem Überfluss handelte sich Ali Bounahkla nach einem unmotivierten Tritt im Mittelfeld die rote Karte ein, so dass der exzellente Techniker der SV 07 wohl einige Zeit fehlen wird.
„Wir haben heute das Spiel in den ersten 20 Minuten verloren. In der Folgezeit haben wir es dann nicht verstanden, uns entscheidend durchzusetzen“, resümierte ein sichtlich enttäuschter Eschweger Trainer Rafal Klajnszmit und verwies im WR-Gespräch auf die zahlreichen individuellen Fehler seiner gestandenen Abwehrcracks, die nach zehn Minuten auch zur Gästeführung geführt hatten.
Abstimmungsprobleme
„Wir wollten aggressiv nach vorne spielen und Druck auf den Gegner ausüben, doch das Gegenteil war der Fall. Wir haben dem Gegner durch unsere Abstimmungsprobleme in der Abwehr in die Karten gespielt und sind bestraft worden!“ Für Rafal Klajnszmit eine große Enttäuschung, dass seine Leistungsträger und Führungsspieler wie Kapitän Daniel Vollmann, Marcel Wolf oder Daniel Wiesenfeller zumindest an diesem Tag zu wenig untereinander kommunizierten, so dass Fehler wie beim 1:0 durch Sands Torjäger Steffen Bernhardt oder nur zwei Minuten später, als der aufgerückte Leonardo Zlotos freistehend nur den Pfosten traf.
Vorausgegangen waren weite Schläge aus dem Sander Mittelfeld heraus in Richtung Eschweger Strafraum, wo die Dietemänner nach dem Motto „Nimm du ihn, ich habe ihn sicher!“ tatenlos zusahen, wie die Gäste sich bedankten.
Nach 28 Minuten die erste vage Chance der Gastgeber über Ezer Kazak und Jan Kaufmann und kurz vor dem Wechsel verpasste Matthias Kaufmann per Kopf nach Jan Kaufmanns Flanke das mögliche 1:1. In beiden Fällen waren schnelle Kombinationen vorausgegangen, die an diesem Tag viel zu wenig zu sehen waren.
In der niveau- und torraumszenenarmen zweiten Halbzeit hatte lediglich Marcel Wolf (68.) die Chance zum Ausgleich, doch traf er das Leder nicht richtig. Die abgezockten Gäste taten nicht mehr als nötig, um die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen.
• SV 07: Göhler, Vollmannm, Wolf, Zak, Weißhaupt, Bazzone (63. Degenhardt/87. Schindewolf), Kazak, Wiesenfeller, J. Kaufmann, Bounahkla, M. Kaufmann.
• Sand: Patzer, Dettmer, Stracke, Zlotos, Kellermann, Heldmann (57. Thomas), Enzeroth, Bernhardt, Sommer (90.+1 Maranditsch, Dellova, Löber (78. Wicke).
• SR: M. Winkler (Landau)
• Tor: 0:1 Bernhardt (9.)
• Bes. Vork.: RK Bounahkla (75./E).
Von Dieter Möller, Werra-Rundschau

Die Schnelligkeit von Eschweges Torjäger Tobias Zak (l.) kam am Sonntag gegen den SSV Sand nicht zum Tragen. Alle Bemühungen halfen nichts, am Ende stand eine 0:1-Niederlage.
16.10.2009 - „Dreier“ wertvoller denn je
Fußball-Verbandsliga Nord: Weidenhausen morgen gegen Lohfelden - SV 07 Sonntag gegen Sand
Heimspiele sollten gewonnen werden, gerade dann, wenn es gegen die direkte Konkurrenz geht! Unter diesem Vorzeichen stehen am Wochenende die Verbandsligabegegnungen des SV Adler Weidenhausen - am Samstag gegen den FSC Lohfelden - und der SV 07 Eschwege - am Sonntag gegen den SSV Sand. Beide Gastmannschaften stehen im Tabellenbereich der heimischen Teams, so dass drei Punkte wertvoller denn je sind.
SVA: Schnell finden
„Lohfelden wird uns sicherlich einiges mehr abverlangen als zuletzt Borussia Fulda, wo wir unterm Strich schlecht gespielt, aber trotzdem gewonnen haben“, weiß Weidenhausens Trainer Claus Brandl um die Schwere der Aufgabe am morgigen Samstag auf dem heimischen Chattenloh. „Wir müssen schnellstmöglich wieder zurück zu unserem sicheren Kombinationsspiel finden und natürlich die daraus resultierenden Chancen nutzen“, fordert der SVA-Coach bei seinen Mannen Konzentration vom Anpfiff weg ein. Denn nicht nur der Trainer konnte zuletzt den Eindruck gewinnen, dass die Adlerträger immer erst die Kabinenpredigt zur Pause brauchen, um auf Hochtouren zu kommen.
Lohfelden am Scheideweg
Mit Hessenligaabsteiger FSC Lohfelden kommt ein äußerst unbequemer Gegner auf das Chattenloh, der zumindest in den letzten drei Begegnungen weit von seinen Ansprüchen entfernt spielt. Das Team von Trainer Uwe Zenkner musste nach fünf Spielen ohne Niederlage beim 1:3 in Eschwege einen herben Rückschlag einstecken, von dem sich der FSC noch nicht erholt hat. Dem darauffolgenden 0:3 in Wabern folgte am vergangenen Wochenende der Offenbarungseid der Mannschaft beim 1:2 vor eigenem Publikum gegen Grebenstein.
„Wir gehen zuversichtlich in die Partie und streben drei Punkte an“, lautete die Devise des SVA-Trainers, der auf Matthias Gruber (Urlaub) und voraussichtlich auch auf Rene Gonnermann (Leistenverletzung) verzichten muss.
SV 07: Punkte müssen her
Die unfreiwillige Spielpause am vergangenen Sonntag hat der SV 07 Eschwege und ihrem Trainer Rafal Klajnszmit überhaupt nicht in den Kram gepasst. „Wir sind jetzt in der Pflicht und müssen punkten, wollen wir den Anschluss an das Mittelfeld nicht verlieren“, fordert Klajnszmit mit Blickrichtung auf die Tabelle - Sand 19 Zähler, Eschwege 16 Zähler - drei Punkte. „Die Mannschaft weiß um ihre Situation und brennt darauf, wieder Fußball spielen zu können.“
Die Gäste um ihren Torjäger Steffen Bernhardt (8 Tore) haben sich in der Vergangenheit als unbequeme Mannschaft entpuppt. Nach der sehr guten Vorstellung im Regionalpokal beim 0:2 gegen den KSV Hessen Kassel, ließ der SSV am vergangenen Wochenende Schlusslicht Niederaula/Hattenbach mit 4:1 abblitzen und strebt nun auch an in Eschwege zu bestehen.
Gerüstet für den SSV
„Wir sind gerüstet und blicken der Partie mit dem nötigen Selbstvertrauen entgegen“, gibt sich 07-Trainer Rafal Klajnszmit optimistisch. Bis auf Kai Güldner (Grippe) stehen ihm alle Spieler zur Verfügung, so dass er aus dem Vollen schöpfen kann.
Von Dieter Möller, Werra-Rundschau
04.10.2009 - „Matze“ mit Kopf und Fuß
Fußball-Verbandsliga Nord: SV 07 gelingt mit 3:1-Sieg gegen Eiterfeld Rehabilitation
Wiedergutmachung geglückt, drei Punkte gewonnen und den Anschluss an das Mittelfeld hergestellt: Im Lager der Verbandsliga-Fußballer der SV 07 Eschwege ist nach dem 3:1 (1:0)-Heimerfolg gegen die SG Eiterfeld/Leimbach wieder Ruhe eingekehrt. Nachdem unter der Woche doch einiger Redebedarf geherrscht hatte. „Man hat heute gesehen, dass die Mannschaft auf Rehabilitation aus war, was ihr auch geglückt ist. Dennoch bin ich nicht ganz zufrieden. Im Angriff fehlt immer noch die nötige Kaltschnäuzigkeit, um aus den sich bietenden Chancen Kapital zu schlagen, und in der Abwehr haben wir durch eigene Fehler und mangelnde Konzentration dem Gegner drei vier gute Möglichkeiten gestattet“, so die erste Analyse von SV 07-Trainer Rafal Klajnszmit.
Die ersten 45 Minuten waren von viel Taktik und wenig Spielkunst geprägt, so dass die Führung der Dietemännern durch einen Kopfball von Matthias Kaufmann nach Flanke von Jan Kaufmann mit dankbarer Unterstützung der SG-Abwehr zustande kam. Nach der Pause machte die SV 07 mehr Druck und Matthias Kaufmann stellte erneut seine Torjägerqualitäten unter Beweis, als er nach einem Pass aus dem Mittelfeld heraus am schnellsten reagierte und zum 2:0 einschob. Die Gäste warfen nun alles nach vorne, vergaben Richter und Laibach beste Möglichkeiten, ehe Graeb per Kopf das 2:1 (66.) markierte.
Elan schnell gebremst
Der Elan der SG wurde aber nur wenig später gebremst, als Ali Bounahkla mit einem 20-m-Freistoß, der noch tückisch, aber nicht unhaltbar vor Torhüter Altmüller aufsetzte, zum 3:1 erfolgreich war. Tobias Zak und Matthias Kaufmann verpassten in der Folgezeit den Sack zuzuschnüren, so dass die Gäste in der Schlussphase noch einmal aufkamen. Marcel Wolf rettete in letzter Sekunde vor Laibach (83.), wenig später parierte 07-Torhüter Denny Göhler glänzend gegen Schäfer, während Aumann den Abpraller in die Wolken drosch. Am Ende ein verdienter Sieg der Eschweger.
• SV 07: Göhler, Vollmann, Wolf, Zak, Weißhaupt, Bazzone, Kazak (84. Kirschner), Wiesenfeller, J. Kaufmann, Bounahkla (90.+2 Güldner), M. Kaufmann (89. von Nessen).
• E/L: Altmüller, Dieterich, Rericha (46. Aumann), Schäfer, Münkel, Trabert, Hugo, Mausehund (35. Laibach), Pfromm, Richter, Graeb (77. Schilling).
• Tore: 1:0 M. Kaufmann (36.), 2:0 M. Kaufmann (50.), 2:1 Graeb (66.), 3:1 Bounahkla (69.).
• Schiedsrichter: Th. Eick (Eifa).
• Zuschauer: 150
Von Dieter Möller, Werra-Rundschau

Daniel Wiesenfeller (r.) zählte beim 0:5 in Dörnberg noch zu den Besseren im Eschweger Trikot. Foto: Carl-Heinz Greim, Werra-Rundschau
Am Ende lässt der TSV die Peitsche knallen
Damit hatte kaum noch jemand gerechnet. Es sah nämlich so aus, als hätten Waldkappel und Eschwege 07 II im Duell der Fußball-Kreisoberliga auf ein torloses Remis geeinigt. Doch der TSV hat ganz am Ende die Peitsche knallen lasssen und dadurch noch einen klaren 3:0-Sieg eingefahren, der aufgrund der Energieleistung dann auch verdient war.
Waldkappel-Eschwege 07 3:0 (0:0)
„Ich sage es ganz ehrlich, mit diesem Sieg und vor allem in dieser Höhe hätte ich nicht mehr gerechnet“, so die Bilanz von TSV-Sprecher Wilfried Trauer. In der ersten Halbzeit boten sich Christoph Schiller zwei gute Gelegenheiten mit einem Kopfball (15.) und einem Flachschuss (35.), die das Ziel verfehlten. Auf der anderen Seite musste Torwart Johannes Gebhardt seine Klasse in der 38. Minute aufblitzen lassen.
Gegen Christian Barthel (55.) und danach auf sensationelle Weise gegen Andre Borkenhagen (58.) verhinderte Johannes Gebhardt den Rückstand, ehe sich dann das Blatt für Waldkappel wendete. Martin Hinkelmann fand die Lücke aus 14 Metern, nach Fehler von 07-Schlussmann Sebastian Laubach traf Martin Möller aus 20 Metern ins verwaiste Gehäuse, und Sebastian Sennhenn zog aus 22 Metern unhaltbar ab. Von Harald Triller, Werra-Rundschau
• Tore: 1:9 Hinkelmann (78.), 2:0 Möller (80.), 3:0 Sennhenn (84.).
02.10.2009 - Heimsieg soll es sein
Fußball-Verbandsliga Nord: SV07 gegen Eiterfeld
„Rehabilitation lautet das Schlagwort am Wochenende für die heimischen Fußball-Verbandsligisten. Beim SV Adler Weidenhausen am Samstag gegen die SG Bad Soden sowie bei der SV 07 Eschwege am Sonntag gegen die SG Eiterfeld/Leimbach ist nach den Auswärtsniederlagen in Süsterfeld und Dörnberg Wiedergutmachung angesagt.
Beide heimischen Vereine wollen unter Beweis stellen, dass sie im Konzert der Verbandsliga auch weiterhin eine gute Rolle spielen.
Bei der SV 07 Eschwege hat man unter der Woche das Debakel von Dörnberg detailliert analysiert und will am Sonntag gegen den Tabellenzwölften mit einem Sieg die Niederlage vergessen machen.
„Die Mannschaft hat konstruktive Selbstkritik geübt und ist bestrebt, am Sonntag ihr wahres Gesicht zu zeigen“, gibt sich SV-07-Trainer Rafal Klajnszmit optimistisch, dass Dörnberg ein einmaliger Ausrutscher war. Am Sonntag hofft er wieder auf den Einsatz von Daniel Vollmann, Jan Kaufmann und Bastian Degenhardt. Von Dieter Möller, Werra-Rundschau
28.09.2009 - Eschwege nicht auf dem Platz
Fußball-Verbandsliga Nord: Deprimierende 0:5-Niederlage beim FSV Dörnberg
„Der FSV Dörnberg hat heute die Zeichen der Zeit erkannt, unsere Mannschaft leider nicht.“ Nüchternes Fazit von Karl-Heinz Werner, Sprecher der SV 07 Eschwege, nach der 0:5 (0:2)-Niederlage beim bis dato mit neun Zählern auf Rang 18 rangierenden FSV Dörnberg. „Kunstrasen hin, Kunstrasen her, unsere Mannschaft war heute so gut wie nicht anwesend, hat sich in einer desolaten Verfassung präsentiert, über die es mit Sicherheit noch Diskussionsbedarf gibt“, wollte Werner Trainer Rafal Klajnszmit aber nicht vorgreifen.
Nach zuletzt zwei guten Vorstellungen präsentierte sich die Abwehr in Dörnberg als löchriger Käse, während der Angriff zum Totalausfall avancierte. „Die 2:0-Führung der Gastgeber zur Pause war nicht nur verdient, sondern hätte leicht noch höher ausfallen können, hätte man konsequent seine Chancen genutzt“, verwies Karl-Heinz Werner auf eine Fülle von Fehlern der Eschweger im Spielaufbau und in der Vorwärtsbewegung, wo sich Eckstöße der Dietemänner und Einwürfe in der gegnerischen Hälfte immer wieder zu torgefährlichen Bumerangs entwickelten.
„Einige Chancen hatten wir auch, doch bei Möglichkeiten durch Daniel Wiesenfeller - er zählte bis zu seiner verletzungsbedingten Auswechslung zu den besten 07ern - , Bastian Degenhardt oder Jan Kaufmann fehlte dann auch das nötige Quäntchen Glück oder der Dörnberger Schlussmann stand uns im Weg“, so der enttäuschte Karl-Heinz Werner.
• SV 07: Göller, Wolf, Weißhaupt, Bauzone, Wiesenfeller (67. Kazakh), J. Kaufmann, Bounahkla, B. Degenhardt (53. Zak), Güldner, Schindewolf, M. Kaufmann.
• Tore: 1:0 Dietrich (5.), 2:0 Dietrich (41.), 3:0 Dietrich (63.), 4:0 Scheuermann (78.), 5:0 Wiegand (85.). Von Dieter Möller, Werra-Rundschau

Daniel Wiesenfeller (r.) zählte beim 0:5 in Dörnberg noch zu den Besseren im Eschweger Trikot. Foto: Carl-Heinz Greim, Werra-Rundschau
25. September 2009 - Fußball-Kontrastprogramm
Verbandsliga: SVA Weidenhausen in Süsterfeld - SV Eschwege beim FSV Dörnberg. Bleiben die heimischen Fußball-Verbandsligisten weiter auf Steigflug? Diese Frage beschäftigt die Fußball-Fans der Region, wenn der SV Adler Weidenhausen und die SV 07 Eschwege am Sonntag vor hohen Auswärtshürden stehen. Die Adlerträger gastieren bei keinem Geringeren als Spitzenreiter und Top-Favorit VfB Süsterfeld, die Dietemänner, mit der vermeintlich leichteren Aufgabe, beim Tabellenvorletzten Dörnberg.
Respekt ja, Angst nein
Entsprechend unterschiedlich sind auch die Trainermeinungen. „Wir haben in Süsterfeld, wo die Punkte mit Sicherheit hoch hängen, nichts zu verlieren und werden entsprechend selbstbewusst auftreten. Vielleicht springt dann ja mit etwas Glück und Geschick ein Punkt oder mehr heraus“, gibt sich Weidenhausens Trainer Claus Brandl auf der einen Seite keinen Illusionen hin, andererseits ist es der SV Adler Weidenhausen, der dem Starensemble um Spielertrainer Karsten Hutwelker beim 2:1 in der entscheidenden Begegnung um den Aufstieg die letzte Punktspielniederlage beigebracht hat. Danach unterlag der „neue“ VfB nur noch im Hessenpokal gegen den OSC Vellmar. „Wir haben Respekt vor dem VfB, aber keine Angst.“
Bis auf den langzeitverletzten Jan Gonnermann und Thomas Hahn, der immer noch an einem Kapselriss im Sprunggelenk laboriert, kann Claus Brandl aus dem Vollen schöpfen. Er hat die Qual der Wahl, denn mit Urlauber Alexander Henke stößt ein weiterer Leistungsträger wieder zum Kader. „Ich hoffe, dass meine Mannschaft an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen kann und wir ein vernünftiges Spiel abliefern. Sollte es nicht zu einem Punkt reichen, dann ist es auch nicht schlimm. Wir orientieren uns an anderen Gegnern!“
Zweischneidiges Schwert
Rafal Klajnszmit, Trainer der SV 07 Eschwege, blickt mit gemischten Gefühlen in Richtung Dörnberg. „Beim Tabellenvorletzten erwartet alles einen weiteren Sieg von uns. Doch dies wird ein schweres Unterfangen, denn die Gastgeber stehen mit neun Punkten mit dem Rücken an der Wand, sind zum Siegen verurteilt, wollen sie nicht schon frühzeitig im Abstiegskampf die Segel streichen.“
Doch der Eschweger Coach weiß auch, dass seine Mannschaft mit dem Sieg gegen Lohfelden neues Selbstbewusstsein getankt hat. „Eine ähnlich konzentrierte Leistung, verbunden mit einer noch besseren Chancenausnutzung ist notwendig, um in Dörnberg zu bestehen!“
Sorgen bereitet Klajnszmit derzeit die im 07-Team grassierende Grippewelle. „Die halbe Mannschaft liegt im Bett und ich kann nur hoffen, dass sich der eine oder andere am heutigen Abend gesund zurückmeldet, damit wir Sonntag eine schlagkräftige Truppe haben.“ Von Dieter Möller WR
23. September 2009 - Technisches Problem
Leider haben wir ein technisches Problem mit unserem Archiv - wir arbeiten daran und es wird in Kürze wieder erreichbar sein.
19. September 2009
SV 07 Eschwege hat wieder Land in Sicht
Fußball-Verbandsliga Nord: Starker Auftritt der Dietemänner beim 3:1-Erfolg über den FSC Lohfelden
Eschwege. Taktische Disziplin, Zweikampfstärke und Durchsetzungsvermögen: Drei Komponenten, die jeder Fußball-Trainer, besonders in der Verbandsliga, gerne bei seiner Mannschaft sieht, waren am Samstag der Schlüssel zum ebenso überraschenden wie verdienten 3:1 (1:0)-Erfolg der SV 07 Eschwege über den klar favorisierten Tabellenvierten, den FSC Lohfelden.
Die rund 250 Zuschauer auf der Torwiese trauten zeitweise ihren Augen nicht und stellten sich mehrfach die Frage: Wer ist denn hier der Oberligaabsteiger und Titelkandidat, die in weiß gekleideten Gäste oder die in roten Trikots aufgelaufenen Dietemänner? Nach den 90 umkämpften Minuten mussten auch die Gäste eingestehen, dass die Eschweger zumindest an diesem Tag die klar bessere Mannschaft waren.
Matthias Kaufmann trifft
Ruhig im Spielaufbau, nur selten den Risikopass spielend, sahen die Zuschauer in den ersten 45 Minuten über weite Strecken von Taktik geprägten Rasenschach. Dem tiefen Luftholen nach bereits 30 Sekunden, als der sträflich freistehende Joedicke verzog, folgten lange Ballstaffetten, bei denen die Lohfeldener zwar den größeren Drang nach vorne offenbarten, in der Spitze aber jegliche Durchschlagskraft vermissen ließen. Und so kam es nicht von ungefähr, dass Kamerad Zufall beim 1:0 eine große Rolle spielte. Ein Einwurf kam im FSC-Strafraum zu Matthias Kaufmann, der leitete das Leder weiter zu Ezer Kazak, der aus 16 m das Tor anvisierte. Doch er traf den Ball nicht wie er wollte, der plötzlich wieder vor den Füßen von Matthias Kaufmann landete, der sich wiederum nicht lange bitten ließ und in Torjägermanier das 1:0 (16.) markierte. Die einzige nennenswerte Chance der Gäste resultierte aus der 32. Minute, als Pajaziti nach einem Eckball frei zum Kopfball kam, das Leder aber über das Tor setzte.
Joker Tobias Zak
Nach der Pause drückte der FSC auf den Ausgleich, parierte Danny Göhler im 07-Tor einen Freistoß von Bechler (49.) bravourös und hatte zehn Minuten später das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite, als Schöttlers Kopfball aus kurzer Distanz direkt auf seinen Körper prallte. Ein glückliches Händchen bewies 07-Trainer Rafal Klajnszmit nach einer Stunde mit der Einwechslung von Tobias Zak für Youngster Bastian Degenhardt. Der pfeilschnelle Blondschopf war gerade sechs Minuten auf dem Feld, da erlief er sich einen Steilpass aus dem Mittelfeld heraus und ließ FSC-Torhüter Finke beim 2:0 (66.) nicht den Hauch einer Chance. Dieser Treffer war der Auftakt von turbulenten fünf Minuten, in denen Joedicke die Schlafmützigkeit der 07-Abwehr mit dem 2:1 (70.) bestrafte. Doch die FSC-Abwehr war keinen Deut besser. Vom Anstoß weg kam das Leder erneut zu Tobias Zak, der Lohfeldens Kapitän Kraft davon lief und mit einem gekonnten Heber über Finke das 3:1 (71.) markierte. In der Schlussphase dann viel Arbeit für den Unparteiischen, der dem gerade mal 19 Minuten auf dem Platz stehenden Lohfeldener Kontny (83.) nach Notbremse gegen Matthias Kaufmann den roten Karton zeigte und auch Kapitän Kraft nach Foul an Alexander Bazzone per Ampelkarte vorzeitig zum Duschen schickte.
Auf dem richtigen Weg
Für den sichtlich zufriedenen Eschweger Trainer Rafal Klajnszmit war es ein verdienter Sieg, da seine Mannschaft über die gesamten 90 Minuten hinweg das Spiel kontrollierte. „Meine Mannschaft hat heute Spaß am Spiel gezeigt und hat beweisen, dass sie Fußballspielen kann. Sieben Punkte aus den letzten drei Spielen geben uns zusätzliche Kraft, auch die kommenden Aufgaben entsprechend erfolgreich zu lösen. Voraussetzung ist jedoch eine kontinuierliche Leistung, denn wir sind noch lange nicht da, wo wir hinwollen“, analysierte der 07-Trainer mit Blickrichtung auf die Tabelle.
• SV 07: Göhler, Vollmann, Wolf, Schindewolf, Weißhaupt, Bazzone, Kazak, Wiesenfeller, J. Kaufmann, M. Kaufmann (90.+3 Fricke), B. Degenhardt (60. Zak).
• FSC: Finke, Kraft, Cichy (64. Kontny), S. Bingül, Pajaziti (46. Ott), Schöttner, Malli (46. Mulansky), Joedecke, Schüler, Kurt, Bechler
• Tore: 1:0 M. Kaufmann (16.), 2:0 Zak (66.), 2:1 Joedicke (70.), 3:1 Zak (71.). - Bes. Vork.; RK Kontny (83./FSC); G/R Kraft (87./FSC)
• Schiedsrichter: Bernd Henge (Kirchhain)
• Zuschauer: 250
Von Dieter Möller, Werra-Rundschau

Kam, sah und schoss zwei Treffer zum 3:1-Sieg der SV 07 Eschwege gegen den FSC Lohfelden: Tobias Zak (l.) der FSC-Torhüter Uli Finke beim 2:0 nicht den Hauch einer Chance ließ. Foto: D. Möller, Werra-Rundschau
Einwurf: Keine Angst vor großen Namen
Willkommen in der Fußball-Verbandsliga Nord SV 07 Eschwege und SV Adler Weidenhausen. Mit überzeugenden 3:1-Erfolgen gegen die vermeintlichen Spitzenteams vom FSC Lohfelden bzw. vom RSV Petersberg haben die Dietemänner wie auch die Adlerträger nun auch vor eigenem Publikum ihre Reifeprüfung abgelegt. Denn auf der Torwiese wie auch auf dem Chattenloh waren nicht nur Kampf und Einsatz Trumpf, sondern die heimischen Teams überzeugten auch taktisch und spielerisch. Nun heißt es für die Trainer Rafal Klajnszmit und Claus Brandl Kontinuität in die Leistungen ihrer Schützlinge zu bekommen und weiter konzentriert zu spielen, denn die Saison ist gerademal erst zu einem Drittel absolviert und auf beide Mannschaften wartet noch eine lange und schwere Wegstrecke. Von Dieter Möller
13. September 2009 - Eschwege 07 war genau ein Tor besser
Verbandsliga: Spielvereinigung landet mit 1:0 gegen Borussia Fulda ersten Auswärtssieg.
Fulda. Die SV 07 Eschwege hat mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung knapp, aber verdient mit 1:0 in Fulda gegen die Borussia gewonnen. Gegen die heimschwachen Gastgeber sorgte Stürmer Mathias Kaufmann mit dem goldenen Tor des Tages für den ersten Auswärtserfolg der Saison. In der Tabelle verbesserte sich Eschwege damit auf den 17. Platz.
Bor. Fulda - Eschwege 07 0:1 (0:1)
Schon vor der Partie hatte Eschwege drei Punkte als Ziel ausgegeben. Das Spiel gestaltete sich über die gesamten 90 Minuten recht ausgeglichen. „Wir waren insgesamt aber genau das eine Tor besser“, sagte 07-Pressesprecher Matthias Kreiselmeyer. Fulda kam in der ersten Halbzeit besser ins Spiel, ohne sich große Chancen zu erarbeiten. Erst nach 25 Minuten fand Eschwege, die auf die Langzeitverletzten Chris Jauer und Sascha Fricke verzichten mussten, zu seinem Spiel. Das Team von Trainer Rafal Klajnszmit ließ von da an Ball und Gegner laufen. Folgerichtig fiel in dieser Phase das Tor des Tages. Abdenour Bounakhla spielte im Strafraum Torwart Hohmann aus und passte zu Mathias Kaufmann, der nur noch den Fuß hinhalten musste. Die größte Chance der ersten Halbzeit vergab der Borusse Mark Jarksch, der beinahe ein Eigentor fabrizierte.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit drängte Fulda auf den Ausgleich und erarbeitete sich einige Chancen, die 07-Keeper Danny Göhler jedoch allesamt zunichte machte. Die junge Truppe von Eschwege wurde unruhig in der Spielanlage und hatte eine bedrohliche Lage zu meistern. Ex-Bundesligaspieler Marco Weißhaupt und der erfahrene Ali Bounakhla sorgten in dieser Phase für Ruhe im Spiel. „Ich möchte nach dieser guten Mannschaftsleistung keinen hervorheben, aber die beiden haben im Mittelfeld clever die Fäden gezogen“, sagte Kreiselmeyer gestern Abend gegenüber der WR.
In den letzten zehn Minuten des Spiels hatte 07 Chancen, den Sack zuzumachen. Daniel Wiesenfeller (83.) und die eingewechselten Ezer Kazak (85.) und Tobias Zak schafften es nicht, den Ball einzunetzen.
• 07: Göhler, Vollmann, Wolf, Schindewolf, Weißhaupt, Bazzone, B. Degenhardt (85. Kazak), Wiesenfeller, J. Kaufmann, M. Kaufmann (68. Zak)
• Tor: Mathias Kaufmann (33.)

Lossetal II 90 Minuten überlegen
Eschwege. Im Duell der Reservemannschaften in der Kreisoberliga ist die SV 07 Eschwege mit 1:6 (0:1) gegen Lossetal unter die Räder gekommen. Die Gäste waren das gesamte Spiel in allen Belangen überlegen.
07 Eschwege - Lossetal 1:6 (0:1).
Von Beginn an sah sich das Team von Betreuer Ralf Speck in die Defensive gedrängt. Wie eingeschnürt waren die Gastgeber in der ersten Halbzeit. Nur die 07-Stürmer Philipp Orlowski und Mike Trapp konnten jeweils mit einem Konter für kurzzeitige Entlastung sorgen. „Wir hatten Glück, dass wir in der ersten Halbzeit nur mit einem Tor zurückgelegen haben“, sagte Speck nach dem Spiel.
In der zweiten Halbzeit schafften die Gäste aus Lossetal es dann, die Überlegenheit in Tore umzumünzen. Fünf Tore schossen sie in Folge. Dabei erlaubte sich Lossetal den Luxus, einen Foulelfmeter zu verschießen. Laubach parierte.
• Tore: 0:1 Marc Siebert (30.), 0:2 Sören Nell (48.), 0:3 Manuel Strecker (57.), 0:4 Falk Möller (65.), 0:5 Michael Schinke (75.), 0:6 Falk Möller (79.), 1:6 Lukas Kirschner FEM (86.) Von Tobias Stück WR